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Muslime fühlen sich kriminalisiert
Die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen ist strafbar - dieses Urteil des Landgerichts Köln stößt auf scharfe Kritik. Die Religionsgemeinschaft des Islam sieht darin einen Eingriff in die Religionsfreiheit, ebenso wie der Zentralrat der Juden.
Islamische Religionsgemeinschaft kritisiert Beschneidungsurteil - SPIEGEL ONLINE
- #160 27.06.2012 14:12 von
Körperverletzung an
Der Eingriff stellt schlicht eine Körperverletzung an "nichteinwillungsfähigen" Menschen dar. Die Fürsorgebechtigten, also im Normalfall die Eltern dürfen einen solchen Eingriff nur zustimmen, bzw veranlassen, wenn er dem Kindswohl dient. Es entsteht keinerlei Nachteil, wenn die Entscheidung später durch das (dann erwachsene) Kind erfolgt. Damit ist die Entscheidung zwingend dem Kind zu überlasssen.
- #161 27.06.2012 14:13 von
- #162 27.06.2012 14:13 von
- #163 27.06.2012 14:14 von
...
Find ich vollkommen in Ordnung. Wer das später gerne hätte, soll es machen lassen. Kinder sollte man einer solchen Prozedur nicht unterziehen. Und was den hygienischen Aspekt angeht: Waschen hilft!
Religiöse Gründe anzuführen ist Mumpitz. Es gibt eh schon zu viel davon und leider wird es mit der Religion immer mehr. Warum keine Religionsgemeinschaft gründen, in der das Kind tätowiert oder sonstwie 'verschnitten' wird? Was spricht dagegen?
Ich denke, die Vermeidung von Schmerz und Verstümmelung sollten vorgehen. - #164 27.06.2012 14:14 von
- #165 27.06.2012 14:15 von
Beschneidung und Vaginalverstümmelung
finden merkwürdigerweise immer noch Zustimmung, obwohl gerade dieser Fall zeigt, daß der Junge nach der Tat in ein Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Wenn man das erweitert, öffnet man jedem Woodoo-Zauberer / Priester den Weg zur Verstümmelung. Es spricht doch nichts dagegen, die Verstümmelung auf einen späteren Zeitpunkt,z.B.18 Jahre, zu verschieben.
- #166 27.06.2012 14:15 von
- #167 27.06.2012 14:16 von
- #168 27.06.2012 14:16 von
Inhalte!
Auch hier, wie in der Debatte zuvor, bitte darauf achten, nicht ständig Dinge zu wiederholen die schon dutzendfach gesagt wurden und daher inzwischen bestens bekannt sind.
- #169 27.06.2012 14:16 von
Beschneidung minimalinvasiv?
Sie behaupten hier wiederholt eine weitgehende Übereinstimmung in der Bewertung von medizinisch nicht notwendigen Beschneidungen, die so nicht gegeben ist. Zu Ihren obigen Behauptungen:
"Minimalinvasiv": Gerade eben nicht. Hierzu ein Zitat„Es kann nicht sein, dass im Zeitalter der minimal invasiven Chirurgie und der organerhaltenden Operationstechniken ein gesunder oder nur teilweise erkrankter Körperteil meist sogar ohne direkte Zustimmung des Betroffenen einfach entfernt wird. […] Von drei erogenen Zonen am Penis (Eichel, Vorhaut, Frenulum) werden zwei beseitigt und die dritte schutzlos gemacht und damit ebenfalls geschädigt – Steinzeitchirurgie am Beginn des 3. Jahrtausends!" Prim. Univ.-Doz. Dr. Michael Rauchenwald, Urologe. Dieses Zitat nur exemplarisch für viele Mediziner, die sich gegen vorschnelle Beschneidungen MIT medizinischer Indikation wenden. Was denken diese Fachleute wohl über nicht notwendige Beschneidungen?
"örtliche Betäubung": Sie verwechseln "ambulant" und "örtlich", amchen Laien öfter. Beschneidungen werden in der Regel unter Vollknarkose durchgeführt, sind aber nicht mit einem stationären Aufenthalt verbunden.
"Risiko von Geschlechtskrankheiten": Im Jahre 2012 kommen sie tatsächlich noch mit diesem Argument? Dafür gibt es keine, aber auch wirklich gar keine Studien neueren Datums, die das stützen würde. Wir haben in Europa seit mehreren Jahren schon flächendeckende Heißwasserversorgung, schon mal aufgefallen?!
"Geschlechsthygiene": Ich möchte besser gar nicht wissen, was Sie damit meinen. Klingt so, also ob Sie die männliche Sexualität generell und den Penis im besonderen für etwas grundsätzlich Schmutziges halten.
"Eingriffsspezifische Risiken": Es gibt keine? So, so und was ist mit der Übertragung von Herpes vom Mohel auf das Kind? Nachweislich hat dies schon im mehreren Fällen zum Kindstod geführt. Googlen sie doch mal "metzitzah b'peh" Von Traumatisierungen und dergleichen kann nicht zu sprechen. Für einen nicht notwendigen Eingriff gar nicht so unerhebliche Risiken, oder?
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