Paulchen Kuhn wird als ein Teil Deutschlands in die Geschichte eingehen. Großartig!!!
Frank KleinschmidtProst! Der Mann am Klavier surfte mit "Es gibt kein Bier auf Hawaii" auch mal auf der Schlagerwelle. Seinen 85. Geburtstag feiert Paul Kuhn aber mit einem Album, das charmant dem Trio-Jazz alter Schule huldigt. Wer Modernes zu Dritt will, sollte sich ans Tingvall Trio wenden.
http://www.spiegel.de/kultur/musik/j...-a-888839.html
Paulchen Kuhn wird als ein Teil Deutschlands in die Geschichte eingehen. Großartig!!!
Klar, deswegen kriegt er auch 1/3 des Beitrags. Die restlichen 2/3 wird über andere berichtet; Paulchen ist ja nicht so wichtig.
Und überhaupt bin ich der Wichtigste:
Responding Spirits Part One | MICHAEL-ZELLER-BAND
Gerne werde ich an Paul Kuhn erinnert. Soweit ich mich erinnere war er auch Dirigent der erinnernswerten Eurovisions-performance von Mary Roos, ca 1972, als diese mit "Nur die Liebe lässt uns leben" Dritte wurde. Das war damals was! Happy Birthday, Paul!
"wollt ihr nur eure platten spielen, heute abend?
nein, warum?
ich dachte nur, dass es nicht nur so moderne sachen sind wie paul kuhn oder so...".
36:35 Ein Herz und eine Seele - 12 - Sylvesterpunsch - YouTube
Man sollte nicht vergessen, dass der große Paul Kuhn seinerzeit von seiner Produktionsfirma genötigt wurde, diesen Schlagerkram zu machen - weil er sich gut verkaufte. Dazu passt der alte Witz: Treffen sich ein Schlagersänger, ein Rockmusiker und ein Jazzer in der Kneipe. Schlagersänger: "Ey, ich hab letztes Jahr eine halbe Million mal mein neues Lied verkauft!" Rockmusiker: "Das ist doch nix! Mein letzter Titel wurde über 1 Million mal an den Mann gebracht!" Der Jazzer schweigt. Schlagersänger und Rockmusiker fragen ihn schließlich: "Und was hast Du letztes Jahr verkauft?" Jazzer: "Mein Auto."
ich GLAUBE das Musik machen Koerper und Geist gesund hält
Du WEISST es.
A Rolling Stone gatherers no moos
alles liebe und schöne
Der Autor kennt sich offensichtlich mit Musik aus. Mit journalistischen Texten scheinbar weniger. Abgesehen von merkwürdigen Begriffen wie "Top-Amerikaner" stellt sich vor allem eine Frage: Was ist eigentlich das Themas des Artikels? Paul Kuhns Geburtstag? Über die Geschichte des Jazz allgemein? Die Musik des Tingvall-Trios? Oder einfach: "Irgendwas mit Jazz"?
ist es, einem Artikel die vorliegende Überschrift zu geben, um danach über andere Jazz-Protagonisten zu berichten. Aber nun zu Paul Kuhn: ich war während eines gemeinsamen Engagements vor allem von seiner natürlichen Freundlichkeit und uneitlen Art beeindruckt, die sich mit einer vorbildlichen Professionalität alter Schule verbindet. Eine sehr, sehr seltene Mischung! Möglicherweise hat aber gerade diese eine weitergehende internationale Karriere verhindert. Dazu braucht man maximalen Ellenbogen und absoluten Erfolgswillen, also etwas, das im Kern völlig unmusikalisch ist. Und genau das ist er enfach nicht.