XL RecordingsDie Masse steht auf Moll: Wissenschaftler aus Berlin und Toronto haben erforscht, dass Radio-Hits in den vergangenen 50 Jahren immer länger, langsamer und trauriger wurden. Wen verwundert da noch der Welterfolg der Schmacht-Popperin Adele?
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...837031,00.html
...wenn ich das Radio an mache. Allerdings aus einem anderen Grund. Ich frage mich dann nämlich immer, wie es so viele Leute geben kann, die derart anspruchslose Musik hören wollen.
Das musste nun sein. Die Durchschnittsqualität der Radiomusik ist in den letzten Jahren von "mies" auf "megaultramies" gesunken. Sie denken anders? Dann bin ich neidisch auf Sie, denn als "nicht-Radio-Musik-Hörer" hat man es deutlich schwerer.
Dudelfunk ist genau das richtige Stichwort. Ich weiß zwar nicht genau, wann es war, aber vor ein paar Jahren wurden einem im Radio noch die Orhen regelmäßig von Nörgelbands wie Rosenstolz vollgesungen (Hier kommt die Sonne!! Und das gefühlte 1000 Mal nacheinander). Und das ist nun nur ein Beispiel. Ich will ja nicht alls über einen Kamm scheren, aber Radiomusik ist schon sehr einfältig. Dann lieber schön ein Webradio anmachen und die Sparte aussuchen, die einem gefällt.
Herzschmerz? Radio verursacht bei mir Ohrschmerz ;-) Kommerzialisierter Ramsch.
Und die Masse steht auf Moll! Hab ich mich schon immer gefragt, warum das wohl so ist. Musik = Affekt. Wer will freiwillig negative -traurige- Stimmung? Verstehe ich nicht. Traurigkeit über Musik aktiv herbeizuführen, finde ich sehr sehr komisch.
Zugegeben, nicht jedes Stück in Moll ist traurig. Aber viele :P
den inhalt dieser studie kann man kaum glauben, wenn man sich vor augen hält, dass musiksongs mittlerweile nur noch auf ihre klingelton-tauglichkeit hin produziert werden. diese traurigkeit ist doch nur aufgesetztes verkaufshilfsmittel.
traurig ist das nur für die künstler, die noch wirklich musik um der musik willen machen, im radio jedoch vollkommen ignoriert werden.
"Wissenschaftler aus Berlin und Toronto haben erforscht, dass Radiohits in den vergangenen 50 Jahren immer länger, langsamer und trauriger wurden."
Das ist ja interessant.
The Sisters Of Mercy Some Kind Of Stranger - YouTube
Also: wie neu ist dieser Schlager wohl? Gemessen an seiner Länge, seine Langsamkeit und seiner Traurigkeit müsste das die Musik der Zukunft sein. Wer´s glaubt :-)
Wen wundert das.
Man braucht nur diese Welt, oder was wir mit ihm machen, anzuschauen.
Man braucht nur die Nachrichten zu folgen.
Die letzte Spiegelausgabe ist auch nicht besonders erbaulich.
Die Zeiten, als Leonard Cohen und Joan Baez so wunderbar rumheulten, waren sogar besser als jetzt und der Mond dürfte auch über lauter Barden sich mächtig freuen.