die GEMA verlangt also mit 0,006 Euro eien "vergleichsweise hohen Mindestbetrag ".
bei werbeeinnahmen im zweistelligen centbereich pro klick halte ich diesen betrag eher für eine unverschämtheit.
Noch keine Einigung: Der schwedische Musikdienst Spotify hat sein deutsches Angebot ohne Abkommen mit der Gema gestartet. Der Chef der Verwertungsgesellschaft gibt sich aber optimistisch - man werde bald zusammenkommen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...821043,00.html
die GEMA verlangt also mit 0,006 Euro eien "vergleichsweise hohen Mindestbetrag ".
bei werbeeinnahmen im zweistelligen centbereich pro klick halte ich diesen betrag eher für eine unverschämtheit.
... also spotify ohne mich.
Der Betrag ist definitiv zu hoch. Bei 100000 Abrufen täglich ergibt das 600 Euro pro Tag und 18000 Euro monatlich und 216000 Euro jährlich.
Bei 10 Cent pro Bannerklick müsste demnach alle 16 Stream-Aufrufe ein Klick auf ein Werbebanner stattfinden.
Und das alleine um die Gema-Kosten zu decken. Von Serverbetriebskosten, die in diesem Fall sehr hoch ausfallen werden, noch nicht mal eingerechnet.
Wenn ich mal meinen täglichen YouTube Stream Vergleich als Querschnitt nehme (ca 5 - 10 Streams täglich) würde meine Rechnung oben auf 16666 - 8333 Benutzer entfallen. Bei 5 Stream Aufrufen pro Benutzer müsste jeder 3. ein Banner anklicken, bei 10 Streams jeder 6..
Die GEMA kann erzählen was sie will. Das ist nicht möglich.
es wird echt Zeit für eine europ. Verwertergesellschaft warum gibt es in Zeiten von Europa ausgerechnet bei den Verwerterrechten noch so eine Kleinstaaterei? Alleine, dass es die GEMA nicht hinbekommt sich mit youtube zu einigen sagt doch schon einiges über den Verein aus, die leben immer noch in den Jahren 70-80 als sich mit Musik eine heiden Kohle machen ließ.
ich frage mich, wie man so einen Betrag zu hoch finden kann?
ein Titel muss über 160 mal geklickt werden um für den Urheber 1 cent Vergütung zu generieren.
Angenommen ein Künstler erstellt ein Stück in Alleinarbeit und braucht dafür 20 Stunden. Wir nehmen nun einen Mindestlohn von 7,50 an. Macht 150 Euro.
Dafür müssen nun 2500000 Klicks generiert werden um die Kosten des Künstlers auszugleichen.
Soll jeder Bundesbürger das Stück 3mal anklicken?
Irgendwie krank, oder