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Musik-Streaming: Künstler beklagen unfaire Spotify-Geldverteilung
AFP224 Euro für 72.800 abgerufene Songs: Die Cellistin Zoë Keating hat ihre Einnahmen aus dem Streaming-Geschäft veröffentlicht. Spotify zahlt schlecht - zumindest für Werke von Indie-Künstlern. Keating kritisiert: Spotify gibt großen Stars ungleich mehr.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...841643,00.html
- #1 29.06.2012 13:07 von
Die sind auch nicht besser als die GEMA.
- #2 29.06.2012 13:11 von
- #3 29.06.2012 13:19 von
Hat man sie gezwungen, dort ihre Songs reinzustellen
Offentsichtlich ist sie doch sehr bekannt, wenn sie so einen Umsatz bei Itunes mit diesen Gewinn von rund 37.000 Euro im halbe Jahr erzeugen kann. Ich würde ihr vorschlagen, es einfach sein zulassen. Ich habe ein ganz anderes Problem, ich will Musik von einer Künstlerin, nur diese wird in Deutschland überhaupt nicht verkauft und auf einer rumänische Webseite würde ich keinen Kauf tätigen. Zu gefährlich, zu geringe Sicherheit. So kann ich sie wenigstens über Spotfy hören und wenn ich sie häufig höre, vielleicht kommt dann man ihre Musik nach Deutschland. Keine Wald- und Wiesenmusikerin sondern eine EuroVison Sängerin, die man selbst bei Dussmann nicht bekommen kann.
- #4 29.06.2012 13:30 von
optional
Und was soll das nun heißen? Ist iTunes zu teuer? Ist Spotify zu geizig oder ist der Künstler zu gierig?
- #5 29.06.2012 13:32 von
- #6 29.06.2012 13:35 von
wirklich so unfair?
Aber ist es nicht gerade für die Indie-Künstler eine wunderbare Werbeplattform? Und kann man als Künstler dann nicht auch die Abrufzahlen als Marketing-Mechanik einsetzen, online die eigene Titel über eigene Wege bewerben und auf Spotify lenken?
Fällt es ins Gewicht bei den Downloads der Bezahlplatfomren, wenn diese Künstler bei Spotify gestreamt werden? Kann ich mir nicht vorstellen.
Ausserdem könnte ich mir vorstellen, dass auf diese Weise wesentlich mehr Leute auf Künstler aufmerksam werden, als über die Bezahlplattformen. Wenn ich mich z.B. durch mein Lieblings-Genre, den Blues, durcharbeite und zeitgleich Wikipedia auf habe, finde ich aktuelle Bands heraus, die ich bislang nicht kannte und kann sie mir dann bei Spotify sofort anhören (oft jedenfalls). Und wenn mir das gefällt, kaufe ich mir die Platte bei iTunes wenn es sie nicht als CD oder Platte gibt.
Mein Problem ist, dass ich nur die alten Musiker wirklich verehre und nur schwer Zugang finde zu aktuellen Bands ("Blues Explosion" ist für mich schon ultra modern). Mir hilft da so eine Plattform und sehr schnell habe ich dann auch ein Album bei mir im Regal stehen.
Welche Statistiken kann ein bei Spotify gelisteter Musiker eigentlich einsehen? Es wäre doch zusätzlich noch ein geldwerter Nutzen, wenn die Künstler erfahren, wer über welchen Weg auf sein Song, seine Platte gekommen ist (und ggf. auch noch die Region der Abrufer -> Club-Tourplanung). Und abgesehen davon, werden dies doch die Majors sicher zu allererst analysieren und entsprechend aktiv werden, wenn sie sehen, dass da einer stets Aufwärtstrends zeigt.
Soooo schlecht kann das alles doch nicht sein, oder? - #7 29.06.2012 13:47 von
Würde mich auch interessieren, welche statistischen Werte man bei den Majors dann unter die Lupe nimmt, bzw. nach welchen Algorithmen man da vorgeht. Das ist doch eigentlich ein perfekter Kanal, um Kundeninteressen auszuloten, welche Genres in welchen Altersgruppen über welche Künstler am besten laufen, welche Newcommer dann abseits von Spotify im Social Web diskutiert werden und parallel beim Stream zunehmen etc. Also für mich sieht das ganze nach einem Prinzip aus, von dem auch der No-Name Künstler was haben kann, wenn er es zu nutzen weiss. Oder liege ich da komplet falsch? - #8 29.06.2012 14:19 von
- #9 29.06.2012 14:24 von
was habe ich schon vor jahren für rechnungen angestellt :-)
das überrascht mich in keinsterweise - ich habe die ganze diskussion schon vor vielen jahren durch. solche pauschal angebote bzw. "kulturflatrates" werden niemals! zu einem vernünftigen einkommen von künstlern beitragen können und falls doch, werden sich ganz schnell irgendwelche findigen zeitgenossen dazugesellen, die mit fließbandarbeit und klickmanipulation sich ihren teil vom kuchen sichern und das ganze in der masse wieder unattraktiv machen.
steinig mich aber ich finde, der "download" (musik, programm, zeitung, film) sollte als einzelnes bezahlbar angeboten werden und ich nicht in massenpaketen veramscht werden.
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