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Musik, E-Books, Spiele: Die Krux mit der Cloud
dapdE-Books, Digital-Musik, Online-Spiele: Viele Kulturgüter kauft man nicht mehr, man erwirbt nur eingeschränkte, personalisierte Nutzungsrechte von Anbietern wie Spotify und Amazon. Die Folgen der Cloud-Kultur: Quasi-Monopole entstehen, die Inhalte verändern sich, Kunden verlieren Freiheit.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...853601,00.html
- #1 03.09.2012 17:12 von
Selbst schuld...
... wer seine Sachen in die Cloud speichert. Meine Musik, meine Fotos, womöglich noch meine Liebesbriefe auf einem fremden Server in einem fremden Rechtssystem, nein danke!
Das so ähnlich, wie die fb-Aktie - nach einer Weile alles Luft. - #2 03.09.2012 17:56 von
Sie haben den Artikel aber schon gelesen, oder? Es ging hier nicht um private Daten in der Cloud sondern unter anderem um die Rechte an erworbenen Inhalten.
"Ihre" Musik ist es demnach nicht wenn Sie die Musik bei iTunes, amazon, Spotify, ..... erworben haben. Woher stammt den Ihre Musik? - #3 03.09.2012 19:18 von
...
Es gibt schon viele Leute die seit Jahren auf das Problem hinweisen, aber langsam kommt es bei der Masse der Bevölkerung an, dass sie jetzt nicht mal mehr ihre Musik besitzen, sondern nur noch das Recht sie zu hören - und dieses Recht kann jederzeit gecancelt werden. Schöne neue Welt. Da stelle ich mir doch lieber wieder CDs in den Schrank.
- #4 03.09.2012 19:49 von
Der Verbraucher trägt doch selbst Schuld an der Entwicklung, wenn er seinem/seiner Geiz/Gier den Verstand überlässt. Zudem: Was heute Recht ist, kann dagegen morgen schon wieder Unrecht sein (weil es bspw. gegen nationale Sicherheitsinteressen der USA verstößt) und Cloud-Anbieter verpflichten, Inhalte zu entfernen/abzuändern. Selbst wenn ich dafür bereits gezahlt habe. Cloud-Services nur für Dienstleistungen/Waren, auf die ich auch gern verzichten kann (z.B. Spiele). Bücher etc. niemals! Derartiges fördere ich nicht.
- #5 03.09.2012 19:52 von
- #6 03.09.2012 20:03 von
Dazu passt eine andere Meldung aus dem Springer-Haus: Bruce Willis verklagt Apple - Leute - Bild.de
Nein, ich bin kein Apple-Hasser. Mir sind alle großen US-Player suspekt: Google, Amazon, Microsoft, Apple etc.
Ich will eine europäische Alternative. - #7 03.09.2012 20:36 von
Nö
Nö, das ist doch keine Crux "der Cloud", sondern dem Irrsinn "Verkauf von Nutzungsrechten" geschuldet. "Die Cloud" bzw. das Cloudcomputing ermöglicht viel von dieser Unsitte, ist aber nicht ursächlich.
Die von Personen und Firmen genutzten Onlinespeicher (die Cloud!) hat nichts mit Streamingdiensten oder Verkaufsplattformen zu tun. - #8 03.09.2012 21:52 von
- #9 03.09.2012 22:09 von
"CLOUD" ist nur ein wolkiges Wort für nicht näher bestimmte Internetdienste. Es dient dazu, den Unwissenden unwissend zu halten und das Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit zu bescheren. Anderenfalls würde es SWAMP (Sumpf) heisen, in dem sich alles ansammelt.
In der Cloud kann man IRGENDWIE rechnen lassen, man kann Software IRGENDWIE remote nutzen und man kann Daten IRGENDWO hinterlegen. Zu letzerem gehören eben auch Lizenzschlüssel, Musik welche gestreamt wird oder Verzeichnisse, für welche Musik/Videos man freigeschaltet ist.
Das Problem ist wie bei allen neuen Diensten, primär soll Kohle verdient werden. Unzulänglichkeiten wie Verlust aller Lizenzen bei einer Firmenpleite oder Einstellung eines Produktes oder mangelndes Backup der Daten oder der Schutz der Daten verteuern den Service nur. Die Dienste sind idiotensicher.
Die Fehler fallen nur den Nerds auf, mit denen früher kein Cent zu verdienen war. In den letzten Jahren hat aber Hinz und Kunz Zugang zum Internet gefunden, ohne einen Schimmer, wie das Internet funktioniert.
Das ist wie Auto fahren ohne Kenntnisse von Funktion und Physik. Eine Weile geht das gut, wenn man aber keinen Schimmer von Aquaplaning hat oder nicht weiß was es beduetet die Bremse aufzupumpen, wird es gefährlich.
Entgegen der Hoffnung einiger Foristen wird sich diese Situation nicht mehr ändern, weil die DAUs irgendwann eh das Interesse an Musik und Video verlieren und der Kinder mit 10 Jahren wieder bei Null anfangen.
Wer heute 15 Jahre ist, dessen aktives Leben ist 3,4,5 Jahre alt. Die wissen nicht wer Kurt Cobain ist, die Mauer war schon 5 Jahre vor der Geburt Geschichte. Sie kennen nicht Marc Oh oder Mark Owen und selbst Daniel Küblböck ist weit außerhalb des Fokus.
Für die Älteren ist der Kampf um Volkszählung und Datenschutz gekämpft und vergessen, für die Jungen, die stets mit "Raubkopie" statt "unlizensierter Kopie" oder "Leistungserschleichung" gestrietzt wurde und unwissentlich Gebühren für Drucker, Festplatten und Speichersticks zahlen, ist das Geschichtsunterricht aus dem letzten Jahrhundert.
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