Musik aus der Cloud: Amazon klont iTunes Match

Die Lizenzen sind da: Amazon hat sich mit großen Musikfirmen geeinigt und bietet seinen Nutzern nun einen Cloud-Musikdienst an. Die eigene Musiksammlung wird dabei über Amazon-Server jederzeit und überall erreichbar - ganz so wie bei Apple.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...847578,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Lizenzen sind da: Amazon hat sich mit großen Musikfirmen geeinigt und bietet seinen Nutzern nun einen Cloud-Musikdienst an. Die eigene Musiksammlung wird dabei über Amazon-Server jederzeit und überall erreichbar - ganz so wie bei Apple.

    Amazon Cloud Music Player: Konkurrenz für Apples iTunes Match - SPIEGEL ONLINE
    Interessante Sache, aber wird das auch in Deutschland zur Verfügung stehen? Im Netz finde ich dazu keine genauen Aussagen. Apple bekommt derzeit an vielen Ecken Konkurrenz, z.B. durch das Kindle Fire, das neue Google Tablet oder jetzt Amazon Cloud Music - nur ist das immer exklusiv nur in den USA erhältlich. Wäre schön, wenn die Apple Konkurrenz sich auch gelegentlich mal für den Markt der restlichen Welt interessieren würde ...
  2. #2

    Das könnte interessant sein. Apples iTunes Match hat in meinem mehrmonatigen Test nämlich so dermaßen verkackt, dass ich es inzwischen trotz noch laufender Subscription überall wieder deaktiviert habe.

    Regelmäßig haben sich die verschiedenen iTunes-Kopien auf meinen Rechnern mit dem iTunes-Match-Service "desynchronisiert", konnten dann keine Musik mehr ziehen und auch keine neue hochladen, und das war nur durch komplettes Deaktivieren von iTunes Match für das jeweilige iTunes und anschließendes Reaktivieren zu beheben - bis es dann ein paar Wochen später wieder aus heiterem Himmel broken war. Das hatte ich sowohl unter Windows als auch unter Mac OS X. Auf dem iPhone hat der Musikplayer zwar einigermaßen funktioniert und die Lieder runtergeladen, neue Lieder tauchten auch relativ schnell dort auf, aber dafür hing der Player plötzlich bei diversen Gelegenheiten unresponsiv in der Gegend herum und gönnte sich regelmäßig ein paar Sekunden "Bedenkzeit", für die kein offensichtlicher Grund bestand. Auch war das Streaming-Verhalten über instabile Mobilfunkverbindungen mehr als lausig: wenn der Download abbrach, dauerte es eine halbe Ewigkeit, bis er wieder aufgenommen wurde, trotz wieder funktionierender Internetverbindung. Bis dahin war der Puffer leergespielt und die Wiedergabe hing oder brach ganz ab. Das alles verbesserte sich auch über Monate hinweg nicht nennenswert.

    Nee sorry, die Customer Experience bei iTunes Match war unter aller Sau, da hat Apple ne Menge Luft nach oben gelassen. Wenn Amazon das besser hinkriegen sollte: more power to them! Vielleicht kriegt Apple dann auch endlich mal den Arsch hoch.
  3. #3

    Interessant, aber...

    Ich halte es nach wie vor sinnvoller sich http://.org genau anzusehen. Damit ist man (ein wenig Interesse und Technikverständis vorausgesetzt ) sehr viel unabhängiger von den ach so tollen Cloudamgeboten diverser Firmen, die u.A. Dem Patriot Act unterliegen.....
  4. #4

    Nachtrag:

    Ich empfehle www.subsonic.org, damit man sich von den Cloud-Angeboten aus den USA u Co unabhängig machen kann ;-)
  5. #5

    Zitat von chewie1337 Beitrag anzeigen
    Ich empfehle Subsonic » Free Music Streamer, damit man sich von den Cloud-Angeboten aus den USA u Co unabhängig machen kann ;-)
    Ein professioneller Dienst, der es nicht mal schafft, seine Seiten mehrsprachig anzubieten und stattdessen Google-Übersetzung einbindet?! Paypal als Zahlungsdienstleister? Dann wird der Dienst also bspw. nichts aus Kuba anbieten?! Nein, danke.
  6. #6

    250 000 ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Amazon bietet zum Start für den gleichen Preis, eine Jahresgebühr von 25 Dollar, mehr Speicherplatz - und 250 Lieder gratis. 20 Millionen Lieder hat Amazon in seiner Datenbank, bis zu 250.000 dieser Titel stehen den Nutzern - wenn sie auf der heimischen Festplatte gefunden werden - sofort in 256kbps-Qualität zur Verfügung. Das ist das Zehnfache der bei iTunes erlaubten Musikmenge, wie "Cnet" anmerkt.
    Es gibt wohl sehr wenige Menschen, die legal mehr als 25000 Lieder erworben haben. Das sind bei einer durchschnittlichen Länge von 2-3 Minuten und 256kbps ca. 125 GB Musik. Soviel passt auf kein Smartphone.
    Das zehnfache ist ja nett wenn Amazon soviel Speicherplatz zur Verfügung stellt, aber brauchen wird es kaum jemand.
    Ich denke wenn viele Beschwerden über die 25000 bei Apple eingehen würden, würde man darüber nachdenken es zu erhöhen. Ich wette, das ist nicht der Fall.
  7. #7

    Lesen hilft..

    Erstens ist subsonic kostenlos, zweitens geht es darum, dass Ihre Musik eben NICHT bei irgendjemanden auf einem server irgendwo im Internet lagert und drittens ist subsonic nicht professionell sondern opensource... zu viel zum Thema Lesen gell? ;)
  8. #8

    subsonic vs. professionellen Cloud-Service

    Man kann subsonic nun wirklich nicht mit iTunes-Match, Telekom-Cloud oder der amazon-Cloud vergleichen, denn wenn ich verreise lasse ich sicher zuhause keinen Server oder Computer laufen, damit ich irgendwo auf Welt, darauf zugreifen kann, das wäre allein schon vom Strom her teurer als ein Jahresabo.
    Subsonic kann im eigenen Netzwerk ganz sinnvoll sein, aber das kriegt man auch mit normaler Freigabe und DNLA ganz gut allein hin.
  9. #9

    Zitat von chewie1337 Beitrag anzeigen
    Erstens ist subsonic kostenlos, zweitens geht es darum, dass Ihre Musik eben NICHT bei irgendjemanden auf einem server irgendwo im Internet lagert und drittens ist subsonic nicht professionell sondern opensource... zu viel zum Thema Lesen gell? ;)
    Ich gebe zu, nachdem ich Google-Übersetzung und Paypal-Donate gelesen habe, hat's mir gelangt. Im Übrigen sollten Sie Open Source nicht generell mit Produkten von Freizeit-Hackern gleichsetzen.