DPAEnde eines langen Hickhacks: Arjen Robben hat seinen Vertrag beim FC Bayern doch verlängert. Zuletzt hatte es Unstimmigkeiten gegeben, nun unterschrieb der Niederländer bis 2015. Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge erklärte den 28-Jährigen als Erfolgsgaranten.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...831206,00.html
@stoneg:
Wenn Sie meinen Beitrag richtig gelesen hätten, hätten Sie auch festgestellt, dass ich den Dortmunder Erfolg durchaus anerkenne. Am Ende zählt eben der Erfolg, den kann man nicht abstreiten. Ich habe auch nicht die Dortmunder Taktik und ihre vermeintliche Brillianz kritisiert, sondern lediglich den Hype, der in der Öffentlichkeit seitens der Medien darum gemacht wird. Das taktische Konzept mag "brilliant" umgesetzt worden sein, die Ideen dahinter sind simpel.
Neid scheint eher in Ihrer Gedankenwelt einen festen Platz zu haben. Von Platz zwei aus, mit einer Punktzahl, die in der Vergangenheit häufiger zum Meistertitel als zum Vizemeister gereicht hätte, können wir den ersten noch ganz gut sehen. Respekt, Dortmund hat die Bayern zweimal geschlagen, das ist ein wesentlicher Grundstein zum Erfolg. Wer hat von Glück gesprochen? Dortmund hat sich seinen Erfolg hart erarbeitet und auch das Quentchen Glück, das man manchmal braucht, erzwungen (geht es um die Bayern, nennt man es immer Bayern-Dusel).
Und welche "Bachial-Investitionen" haben denn die Bayern in den letzten Jahren getätigt??? Ich sehe dort ein solides Unternehmen mit einer Mannschaft, die eine gekonnte Kombination von Spielern aus der eigenen jugendarbeit und Zukäufen mit Augenmaß aufweist. Dass Dortmund nicht mehr Geld ausgegeben hat, lag wohl eher daran, dass keines dar war. Die Verpflichtung von Reus zeugt ja, dass der BVB nicht wirklich hartnäckig abgeneigt ist, teure Investitionen zu tätigen. Mit Ihrem Bayern-Bashing um deren Einkaufspolitik sollten Sie also vorsichtig sein und erstmal abwarten, wer in den nächsten Jahren wieviel investiert. Ihnen ist ja sicher auch nicht entgangen, dass die halbe Bayern-Stammmannschaft aus Spieler besteht, die aus der eigenen Jugendarbeit hervorgegangen sind.
Die "CL-Keule" habe ich übrigens auch nicht geschwungen. Ihr Reflex zeigt aber, dass die Dortmunder da scheinbar ein Problem haben. Neid - vielleicht eher die Gefühlregung, die man angesichts des Münchner Heimfinals verspürt? zumindest für die vielen Foristen, die vor dem Halbfinale soooo froh waren, dass die Bayern endlich einen "richtigen" Gegner bekommen, der sie so richtig abschiessen würde, muss das ziemlich bitter sein...
Und während die Dortmunder dann noch von "der besten Meisterschaft aller Zeiten" und meinetwegen auch vom Pokalsieg und fünften Sieg gegen die Bayern in Folge schwelgen, und die meisten Spieler auf dem Weg zur EM-Vorbereitung der polnischen Nationalelf sind, spielen unsere Jungs noch das Finale der Königsklasse vor heimischem Publikum!!!
Die Verlaengerung mit dem Schwalbenkoenig macht die Bayern wieder ein Stueck unsympathischer. Man sollte ihn in jedem Stadion bei jedem Ballkontakt gnadenlos auspfeifen.
Was gibt es denn an diesem Beitrag zu kritisieren? Ich finde, er trifft den Nagel inhaltlich auf den Kopf. Der leicht abfällige/lächerliche Unterton gegenüber den BVB-Verantwortlichen kann kein ernsthafter Anlass für Kritik sein - lesen Sie mal, in welcher Form sich die Dortmund-Sympathisanten regelmäßig gegenüber Hoeneß, Rummenigge & Co. äußern. Es kann doch niemand abstreiten, und ich sage das in aller Sachlichkeit, dass die Bayern in den letzten 40 Jahren kontinuierlich den Spitzenfußball in Deutschland geprägt haben und es in dieser Zeit etliche Vereine gab, die sich - stets kurzzeitig - auf Augenhöhe wähnten und dann früher oder später (meistens eher früher) wieder im Mittelmaß (oder darunter) verschwanden (Gladbach, Hamburg, Bremen, Köln, Lautern, Leverkusen, auch Dortmund etc.). Und meistens haben die Medien die entsprechenden Vereine gehypt und das Ende der Bayern-Vorherrschaft vorhergessagt. Man muss schon verstehen, dass ein Bayernfan darüber auch einmal lächelt, ohne gleich überheblich zu sein. Das sind Fakten.
Im Übrigen kenne ich zahlreiche Fussballfans anderer Vereine, die diese Leistung neidlos anerkennen; übrigens auch, dass Uli Hoeneß einen Hauptanteil daran trägt.
Dass viele Fans gleichwohl ihr "Wohlwollen" vermissen lassen, dürfte eher mit Neid zu tun haben, vermute ich.