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Münchener Flughafen: Lufthansa-Airbus muss wegen verdächtigen Geruchs landen

dapdKurz nach dem Start breitete sich ein unangenehmer Geruch in der Kabine aus: Eine Maschine der Lufthansa hat einen Flug nach Istanbul abgebrochen und ist in München gelandet. An Bord befanden sich 187 Passagiere - sie mussten ärztlich untersucht werden.

http://www.spiegel.de/panorama/lufth...-a-861168.html
  1. #1

    Oooch, echt? Ein UNANGENEHMER Geruch? Wenn er denn nur unangenehm wäre...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz nach dem Start breitete sich ein unangenehmer Geruch in der Kabine aus: Eine Maschine der Lufthansa hat einen Flug nach Istanbul abgebrochen und ist in München gelandet. An Bord befanden sich 187 Passagiere - sie mussten ärztlich untersucht werden.

    Lufthansa: Verdächtiger Geruch zwingt Airbus zur Sicherheitslandung - SPIEGEL ONLINE
    Leider handelt es sich bei Abgasen in der Kabine aber auch um ein gefährliches Nervengift. Wie wärs denn mal mit einem Luftmess-Gerät an Bord jeder Maschine, das die Toxidität im Passagierraum sofort feststellt?
    (Statt der extra gesicherten Türe fürs Cockpit, beispielsweise?)
  2. #2

    kaum auszuhalten

    Zitat von IsaDellaBaviera Beitrag anzeigen
    Leider handelt es sich bei Abgasen in der Kabine aber auch um ein gefährliches Nervengift. Wie wärs denn mal mit einem Luftmess-Gerät an Bord jeder Maschine, das die Toxidität im Passagierraum sofort feststellt?
    (Statt der extra gesicherten Türe fürs Cockpit, beispielsweise?)
    Das heisst Toxizität. Um was für eine Nervengift dürfte es sich denn handeln? VX? Sarin? Abgase waren das in der Kabine? Von was? Motoren? Passagiere? Besatzungsmitglieder?
  3. #3

    Zitat von IsaDellaBaviera Beitrag anzeigen
    Leider handelt es sich bei Abgasen in der Kabine aber auch um ein gefährliches Nervengift. Wie wärs denn mal mit einem Luftmess-Gerät an Bord jeder Maschine, das die Toxidität im Passagierraum sofort feststellt?
    (Statt der extra gesicherten Türe fürs Cockpit, beispielsweise?)
    Erst Artikel lesen, dann kommentieren. In diesem Fall trat der Geruch aus einem Frachtstück aus.

    Und warum bitte sollte auf eine besonders gesicherte Cockpit-Tür verzichtet werden? Damit auch garantiert die Piloten mit ausgeschaltet werden wenn es ein Passagier schafft ein ECHTES Nervengift im Passagierraum freizusetzen?
  4. #4

    Mit unsicheren Linien fliegt man nicht!

    So lange die Kabinenluft aus dem Bereich der Turbinen-kompressoren angesaugt wird, besteht die Gefahr des Mitansaugens von Lagerölbestandteilen (z. B. Naphtylami-nen und Kresylphosphaten). Einen "Detektor" für diese chemischen Gruppeneigenschaften gibt es nicht. Fluglinien im Konkurrenzlkampf handeln nach der Maxime "billigst", Konstrukteure nach der Maxime "leichtest und billigst". Die Kontrollen des Luftfahrtbundesamtes mag man getrost mit der Präzision und Qualität unserer Geheimdienste verglei-chen. Wir erinnern uns: Es gab Luftlinien, deren Piloten sollten sich von Ärzten krankschreiben lassen, wenn sie nicht anordnungsgemäß durch Vulkanaschewolken fliegen wollten. FAZIT: Mit unsicheren Fluglinien fliegt man nicht oder man fährt Bahn.
    Dr. Christian Wittig, Düsseldorf
  5. #5

    Durianfrucht?

    Zitat von B.C. Beitrag anzeigen
    In diesem Fall trat der Geruch aus einem Frachtstück aus.
    Dazu fällt mir spontan die Durianfrucht ein. Aufgrund der Geruchsbelästigung ist die Mitnahme von Durianfrüchten in Flugzeugen meist nicht gestattet. In Asien gibt es da auf fast jedem Flughafen entsprechende Hinweisschilder.
  6. #6

    ich bin Chemiker

    Zitat von amidelis Beitrag anzeigen
    Das heisst Toxizität. Um was für eine Nervengift dürfte es sich denn handeln? VX? Sarin? Abgase waren das in der Kabine? Von was? Motoren? Passagiere? Besatzungsmitglieder?
    und Vielflieger und Trikresylphosphat im Triebwerksöl ist höchst gefährlich:

    Trikresylphosphate

    Trikresylphosphate dienten als Flammschutzmittel und als Weichmacher für PVC, Nitrozellulose, Acrylate, Firnis. Weiterhin dienten sie als Zusatz in Schmierstoffen, Hydraulikflüssigkeit und anderen technischen Ölen, sowie als Benzinadditiv (als Antipräignitionsstoff, also Rückstandsumwandler)[6]. Sie werden jedoch derzeit wegen ihrer Giftigkeit dazu nicht mehr verwendet. Eine Ausnahme dabei ist der Einsatz als Zusatz für Öle (bis 5 % Anteil) für Flugmotoren, wo sie auch heute noch im Einsatz sind, was bei Umgang und Störungen mit ebensolchen eine Gefahr für Umwelt, Mannschaft und Passagiere darstellt.

    Alle Isomere sind Nervengifte (neurotoxisch). Bei Vergiftung mit diesen Stoffen sind häufig Gesundheitsprobleme zu beobachten. Einerseits können, charakteristischerweise verzögert, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall auftreten und andererseits langfristige neurologische Symptome wie Lähmungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Ermüdungserscheinungen, Herzrasen, Kurzatmigkeit, Glieder- und Muskelschmerzen.[7][8] Bei Fluggästen, Flugbegleitern und Piloten sind Vergiftungsfälle bekannt, bei denen von einer Vergiftung mit TKP ausgegangen wird, da die Zapfluft von Flugzeugen im Fall von Störfällen mit TKP kontaminiert sein kann.[9][10][11]
    Es ist durchaus in der Gefährlichkeit mit VX vergleichbar:

    VX

    Da VX ebenfalls ein organischer Phosphorsäureester ist:

    Die Substanz VX (O-Ethyl-S-2-diisopropylaminoethylmethylphosphonothiolat) ist der verbreitetste Vertreter der V-Klasse chemischer Kampfstoffe.

    Die Wirkung ähnelt der anderer phosphororganischer Verbindungen wie Tabun, Soman und Sarin, aber auch verschiedener Insektizide wie Parathion (E605).
    Ich verstehe IHren Unterton deshalb überhaupt nicht!!
  7. #7

    Sensorik wäre möglich...

    ...da immer auch andere Bestandteile des Schmieröls mit in die Kabinenluft gelangen und dafür gibt es Sensoren.
  8. #8

    Wo befand sich das gepäckstück?

    Bei der Ürpüfung wurde festgestellt, dass es von einem Frachtstück ausging - es war also kein in der Kabine mitgeführtes Handgepäck sondern ein unten mitgeführtes Frachstück? Und das konnte man noch riechen?

    Meiner Meinung nach ganz bestimmt keine Durianfrucht - was die Leute hier so orakeln ist ja unglaublich.

    Na, man wird sehen :D
  9. #9

    Zitat von dr.christian.wittig Beitrag anzeigen
    So lange die Kabinenluft aus dem Bereich der Turbinen-kompressoren angesaugt wird, besteht die Gefahr des Mitansaugens von Lagerölbestandteilen (z. B. Naphtylami-nen und Kresylphosphaten). Einen "Detektor" für diese chemischen Gruppeneigenschaften gibt es nicht. Fluglinien im Konkurrenzlkampf handeln nach der Maxime "billigst", Konstrukteure nach der Maxime "leichtest und billigst". Die Kontrollen des Luftfahrtbundesamtes mag man getrost mit der Präzision und Qualität unserer Geheimdienste verglei-chen. Wir erinnern uns: Es gab Luftlinien, deren Piloten sollten sich von Ärzten krankschreiben lassen, wenn sie nicht anordnungsgemäß durch Vulkanaschewolken fliegen wollten. FAZIT: Mit unsicheren Fluglinien fliegt man nicht oder man fährt Bahn.
    Dr. Christian Wittig, Düsseldorf
    Sie sollten zuminderstens verstanden haben, das "Zapfluft" und "Druckversorgung der Kabine" kein Airline spezifisches Problem ist, sondern Hersteller uebergreifend existiert. Wenn sie fliegen, steigen sie zu ueber 90% in einen Airbus oder eine Boing, und bis auf die 787 stellen alle Modelle den Kabienendruck ueber Zapfluft aus den Triebwerken her.

    Die Bahn nach New York oder Sydney, Tokio oder Bangkok,Shanghai oder Kapstadt, die muessen sie noch bauen lassen.








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