Deutschland müht sich durch die Gruppenphase: Nach dem Sieg über Nigeria steht die Frauen-Nationalmannschaft im Viertelfinale, konnte aber erneut die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Für*den weiteren*Wettbewerb könnte das sogar ein Vorteil sein.
http://www.spiegel.de/sport/0,1518,771709,00.html
War teilweise übles Geholze und Gebolze gestern abend, aber sowas gibts auch beim Männerfussball häufig.
Nigeria hat in der Vorbereitung übel eine eingeschenkt bekommen und gestern haben sich halt mal mit körperlichem Einsatz dagegengestemmt. Ist nichts dagegen einzuwenden, zumal die SRin auch beide Augen zugedrückt hat.
Was mich wundert dass im Vorfeld einer WM im eigenen Land nicht mal ausführlicher vom Ligafussball berichtet wurde, oder ist es denn doch zu wenig Substanz was die Sportschau davon abhält Spielberichte der Frauen Bundesliga zu zeigen?
Was für ein belangloses und gähnend langweiliges Gekicke wird uns da von den Medien als Großereignis verkauft. Man kann sich da nur schaudernd abwenden. Den Akteurinnen soll ja nicht der Wille abgesprochen werden, aber das Ergebnis ist einfach agga.
Wer tollen, schnellen, modernen und in die Zukunft weisenden Fußball sehen will, und sich nicht mit diesem Pseudo-Gender-Gekicke zufrieden gibt, der sollte sich einmal die deutsche U17-Mannschaft bei der derzeit stattfindenden Weltmeisterschaft in Mexiko ansehen! Das ist Fußball und die Teenager stecken die Neid-Truppe dabei ikn die linke Tasche!
Ich gebe zu noch nicht sehr häufig Frauenfußball angeschaut zu haben, war aber prinzipiell offen. Die bisherigen 2 Spiele der deutschen Mannschaft waren aber erschreckend.
Ich erwarte ja nicht die Athletik eine Männermannschaft.
Allerdings erwarte ich schon eine überwiegend sichere Ballannahme, ein gewisses taktisches Verständnis, ein Passsicherheit, unbedrängt über 10 Meter, eine gewisse Aufmerksamkeit und Antizipation des Spielgeschehens...
Alles dies habe ich in den ersten 2 Spielen so gut wie nicht gesehen. Das fußballerische Niveau war wirklich erschreckend niedrig.
Natürlich war die Schiedsrichterin absolut inkompetent und die Nigerianerinnen spielten sehr hart - dies kann aber keine Entschuldigung dafür sein evtl. vorhandene Qualitäten so gut wie nie zu zeigen.
Ich denke das gestrige Spiel hat viele Skeptiker bestätigt und potentiell begeisterungsfähige, wie mich, abgestossen.
Das kann sich auch die Fifa auf die Fahnen schreiben. Wie, mit Verlaub, blöd muss man sein, um eine solch unfähige Schiedsrichterin pfeifen zu lassen? Ein hartes Spiel wurde ja anscheinend erwartet. Unglaublich geschickt lässt die Fifa die Mannschaft des Gastgeberlandes zusammentreten - wie, bitteschön, soll denn da Begeisterung im Gastland entstehen? Dilettantismus überall.
Sorry, aber da hätten es andere Sportarten eher verdient in den Fokus gerückt zu werden.
Das schreibe ich als Freizeit-Fußballtrainer mit A-Lizenz
Nein, ein gutes Spiel haben wir gestern mit Sicherheit nicht zu sehen bekommen, allerdings ist es ja nun auch nicht so, dass jedes Männerspiel (auch nicht auf Top-Niveau) toll anzuschauen wäre.
Gestern waren Kampf und Spannung dominierend - und das reicht so oder so für mehr oder weniger leidlich unterhaltsame 90 Spielminuten.
Was ich allerdings erschreckend finde, ist die Tatsache, dass im Zuge der Gleichberechtigung unbedingt Frauen-Schiedsrichtergespanne die WM-Spiele pfeifen müssen. Mit Ausnahme des deutschen und des amerikanischen Gespanns waren aber die Schirileistungen bislang sehr mäßig bis schlecht - mit dem unrühmlichen Höhepunkt der völlig überforderten Südkoreanerin gestern abend.
Ich glaube nicht, dass es chauvihaft ist, zu behaupten, dass der Frauen-WM routinierte und erfahrene Männergespanne deutlich zum Vorteil gereichen würden. Eine unauffällige, sichere und solide Schiedsrichterleistung hätte gerstern durchaus aus einem Treterspiel etwas deutlich Ansehbareres machen können.
Aber hauptsache alles ist gleichberechtigt!
In diesem Fall finde ich es doof.
Hat Peter Ahrens das Spiel überhaupt gesehen? Er schreibt: "weil sich Mittelfeldspielerin Melanie Behringer eine Außenbanddehnung im rechten Sprunggelenk zugezogen hatte". Sie wurde brutal gefoult - oft sind die Nigerianerinnen mit gestrecktem Bein auf die Deutschen zu und haben deren Verletzungen provoziert. Oder sie haben sie einfach umgerannt.
Die Schiedsrichterin war nicht "überfordert", sondern komplett unfähig. Solche Brutalität muss man allein deshalb sofort ahnden, um die Spielerinnen zu schützen.
Gebt dem Volk Brot und Spiele: genießt es doch einfach nur!!! Nicht jeder kann so perfekt Fußball spielen wie
die Nörgler, Meckerer und ganz wichtig die ca. 20.000000 Bundestrainer in unserem Land, egal welche Sportart es gerade betrifft.
Es ist doch völlig offensichtlich, dass der Ball die Frauen beherrscht und nicht umgekehrt. Folglich kann es dann auch keine tiefschürende Taktik oder schöne Spielzüge geben, sondern nur zufallsbedingten Flipperfußball.
Diejenige Mannschaft wird Weltmeister, die am öftesten einen strammen, hohen Ball aufs Tor bringt, alles andere ist völlig nebensächlich.
Welches Passspiel? Welche Kombinationen? Das war damals absolutes Stückwerk, selbst von Seiten der Spanier. Dass das Ganze auf einem höheren technischen Niveau ablief, will ich gar nicht bestreiten. Mir ging es um einen Vergleich auf anderer Ebene: dass die Nigerianerinnen gestern von vornherein auf Zerstörung aus waren, ähnlich wie die Niederländer letztes Jahr, und dass sich daraus ein gnadenloser Kampf auf Biegen und Brechen entwickelt hat.
Die Glorifizierung interessiert mich doch überhaupt nicht. Ich will ein spannendes Spiel sehen - und das habe ich gestern gesehen. Spiele in denen eine Mannschaft 5:0 in der 1. Halbzeit führt, haben für mich keinen sportlichen Wert und sehe sie ich mir in der Regel auch nicht weiter an.