Die Hartnäckigkeit*der Demonstranten besiegelte sein*Ende:*Die Menschen auf Ägyptens Straßen wollten nicht verhandeln, bis ihre zentrale Forderung erfüllt war: Mubarak muss weg. Jetzt hat der Ägyptens*Präsident die Konsequenzen gezogen und die Macht an die Armeespitze abgetreten.*
http://www.spiegel.de/politik/auslan...743353,00.html
wie kommentiert Blöd heute so schön:
"Das Wohlwollen der Bevölkerung erkaufte er sich nicht selten mit teuren Geschenken. Bauern wurden Schulden erlassen, für die Industrie gab es milliardenschwere Investitionsprogramme."
Das kennen wir doch! Das war doch was mit Hoteliers und Mehrwertsteuer.... usw.
Solche Kommentare "lieben" wir. Erst ist er die Stabilität in Person und nun ist er ein "Pharao", "Despot", "Diktator", etc. Außerdem soll er ein brutaler Herrscher gewesen sein und total korrupt. Alles klingt so, als ob man gerade in eine neue Welt eingetreten ist. Das Merkel Gesäuse klingt besonders passend, um nicht zu sagen, bedeutungslos und überflüssig.
Ja, die Christen geben natürlich kein falsches Zeugnis ab. Natürlich !!. Die Christen lügen nicht, betrügen nicht, vergehen sich nicht an Kindern, sind immmer treu den Gesetzen verbunden, morden nicht, üben täglich Nächstenliebe aus.... jeden Tag eine gute Tat.... Klar !!!.
Das erlebe ich ja tagtäglich hier.
Der Despot Mubarak ist endlich weg!
*Ironie aus*
Louis der wievielte auf'm Schafott. Wilhelm II. im Exil und der Zar nebst Familie erschossen...
FREI!!!
Alles ist gut! (???)
Naja, was man hatte, das wusste man ja, aber was man bekommt, drankommt, dann, was frei gewählt wird?
Mit den Folgen der mutigen Montagsdemostrationen, die demokratisch nie eine 5-Prozent-Hürde übersprungen hätten, da sind und waren auch nicht alle glücklich!
So, nun ist er weg, der Mubarak.
Vorübergehend Militär-Regierung/Diktatur.
Alles geht einmal vorüber.
Demokratische Wahlen, da denke ich bei meinem lückenhaften Erinnerungsvermögen an Österreich, da wurde gegen Rechts von außen her so lange boykottiert und wählen lassen, bis das Ergebnis "stimmte".
Füher: Allende in Chile.
Sandinisten in Nicragua.
Hamas in Gaza, Hisbollah in Libanon, ..., ..., naja, immerhin Karsai hat es in AFG ja noch geschafft, die international genehme freie gefälschte Wahl unangefochten umzusetzen.
Und außerdem war PolPot in Kambodscha bis zum gewaltsamen Absetzen durch den vietnamesischen SenHung(?) und noch danach dort die legitime Regierung.
Bin mal gespannt auf Südsudan...
Also irgendwie jedenfalls funktioniert der ganze demokratische Kram nicht so wirklich richtig.
Weder von der Straße noch von oben oder von außen.
In unserem so gefühlten Musterland BR Deutschland, is'n da?
Gegen den Willen einer weit überwiegenden Bevölkerungsmehrheit trägt die Regierung einen bewaffneten Konflikt am Hindukusch aus.
Massendemos an den Grenzen des Versammlung-und Demo-Sperrbereiches "Bannmeile"(!) vorm Kanzleramt und Reichstagsgebäude: "Wir sind das Volk und woll'n das nicht!": Fehlanzeige.
Ja stimmt, auch in Bonn gab es eine Bannmeile zum Schutz derer, die auch mal gegen den Willen von (damals vergleichsweise kleinen oder auch großen) Grüppchen regieren mussten.
Auch gegen Mehrheiten regiert es sich aber scheint's auch hierzulande immer noch unangefochten gut.
Demokratische Wahlen, Brotbröckchen, zw.durch mal Krötenschlucken, BrotUndSpiele, ..., ...,
Tolle Sache.
Wirklich! Endlich sind die Ägypter frei... ;)
Woher wollen Sie den Willen der Mehrheit wissen? Und kommen Sie nicht mit Umfragen.
Bekanntlich dauert der Afghanistaneinsatz schon über einige Jahre.
Bekanntlich gab es 2009 Bundestagswahlen.
Bekanntlich haben die Parteien CDU/CSU/FDP in diesen Wahlen die Mehrheit bekommen.
Bekanntlich haben CDU/CSU/FDP vor der Wahl klar gesagt, dass sie den Afghanistaneinsatz fortführen wollen.
Bannmeilen gehören zur Demokratie. Sie haben genau den Sinn, dass die Auseinandersetzung mit Worten zwischen den Abgeordneten geführt wird und nicht durch das Krakelen und Drohen des Pöbels.
Schon erstaunlich wie seitens der linken Volksfront mit Unterstützung der Mehrheit der Medien nach der letzten Bundestagswahl der demokratische Konsens aufgekündigt wurde, dass man seine (verheerende)Niederlage akzeptiert und temporär Opposition ist.