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"MS Deutschland": Reederei feuert Traumschiff-Kapitän
dapdAndreas Jungblut kämpfte hart dafür, dass die "Deutschland" weiter unter deutscher Flagge fährt - nun ist der Kapitän seinen Job los. Die Reederei des Kreuzfahrtschiffes wirft ihm Vertrauensbruch und "wiederholte Indiskretionen" vor.
http://www.spiegel.de/panorama/ms-de...-a-864154.html
- #1 30.10.2012 06:48 von
- #2 30.10.2012 07:05 von
kein Wunder
Wer in einer gehobenen Managementposition so aktiv und vor allem medienwiksam gegen seinen Arbeitgeber agiert kann nicht erwarten, dass dies ohne Konsequenzen geschieht. Die Aktion des Kapitäns war darüberhinaus schon recht peinlich....
- #3 30.10.2012 07:12 von
Ein Kapitän ist leitender Angestellter einer Reederei
…jedenfalls in der Handelsschifffahrt. Wenn er wiederholt Entscheidungen seines Arbeitgebers in der Öffentlichkeit attackiert, dann darf er sich nicht wundern, wenn er seinen Job verliert. Das ist in jeder anderen Firma ebenso der Fall - die vier Streifen am Ärmel ändern da auch nichts.
- #4 30.10.2012 07:50 von
Geld kennt keine Grenzen
Die Deutschland mag nicht mehr das luxuriöseste oder beste Kreuzfahrtschiff auf dem deutschen Markt sein, aber sie steht für das Traumschiff und den Traum vieler Deutschen von einer Kreuzfahrt. Durch den Kauf der Reederei hat der Finanzinvestor auf Verantwortung für diesen Traum übernommen. Der Kapitän hat sich mustergültig für den Erhalt der deutschen Flagge eingesetzt und mit dazu beigetragen, dass die Deutschland weiterhin bei den Deutschen beleibt ist.
Wenn die neuen Eigentümer die Bedeutung des schiffes nicht erkannt haben, so sind das große strategische Fehler, die nun dem Kapitän angelastet werden. Ein mutiger Mann muss nun leiden, weil er Erkenntnisse ausspricht, die seine Geschäftsführung nicht erkennt. - #5 30.10.2012 07:59 von
Ausflaggen
Warum sind es nicht die Marinen Maltas oder der Bermudas, die mit ihren Fregatten die Passagen durch Piratengebiete freihalten?
Der Steuerzahler muß wirklich für alle Auswüchse der Wirtschaft aufkommen. Die Nationen, die an der Mission Atalanta beteiligt sind, sollten sämtlichen Reedereien, deren Schiffe das Gebiet passieren, die Kosten in Rechnung stellen. Und zwar MIT GEWINN! - #6 30.10.2012 08:03 von
der Finanzdienstleister scheint sich von Anfang an nicht der besonderen Verantwortung bewusst gewesen zu sein, solch ein Symbolträchtiges Schiff als Teil der Reederei eingekauft zu haben.
Mal wollen sie es umflaggen, mal wird nach der Fahrt (um deren Ehre sich Sponsoren reissen würden) des Olympischen Teams nachgetreten und irrwitzige Schadenersatzansprüche geltend gemacht.
Ich hoffe er Kapitän wehrt sich und wird finanziell und rechtlich so gut wie möglich von Deutschen, die die besondere Symbolische Bedeutung dieses Schiffes sehen unterstützt. - #7 30.10.2012 08:11 von
Träumt
mal schön weiter Eure ktischigen Träume, wenn es nichts wichtigeres gäbe müßte man sich über diesen Bericht wundern, aber so grenzt es an Lächlichkeit. Das erinnert an Kaisers oder noch schlimmere Zeiten in denen Schiffe und ihr Name eine Rolle spielten, wollen wir diese glücklicher Weise vergangenen Zeiten wieder aufleben lassen, heimliche Sehnsucht nach einem Monarchen etwa auch noch.
- #8 30.10.2012 08:12 von
- #9 30.10.2012 08:12 von
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