CorbisAuf einen iPod passt eine ganze Plattensammlung. Das hat Tücken - zumindest für Autofahrer. Laut einer Studie wächst mit der Anzahl der gespeicherten Lieder die Gefahr, einen Unfall zu bauen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...830988,00.html
Ich höre je nach Laune ein anderes Genre, also funktioniert das mit Ihrer Super-Liste schon mal nicht. Und da heutzutage anscheinend jeder Vollidiot den Führerschein bekommt und ich diesen dann im Verkehr ertragen muss, kann sich meine Laune auch mal schnell ändern. Dementsprechend muss die Musik gewechselt werden.
Im aktuellen A6 ist der Drehknopf doppelt belegt. Man muß an einer separaten Drucktaste umschalten, ob man Temperatur oder Klappen steuern will.
Bei der E-Klasse, früher herausragend bei der Ergonomie, gibt es jetzt für die Klappen eine winzige Wippe mit einem noch winzigerem Pfeilsymbol. Dieses ist nicht nur winzig und an der Mittelkonsole, sondern auch noch ganz unten abzulesen. Beim W211 war es noch ein Drehrad mit Leuchtpunkt oben an der Kante ges Armaturenbretts.
Eigenverantwortung hin, Disziplin her.
Diese Warterei und Planerei widerspricht dem menschlichen Naturell. Die Technik soll sich dem Menschen anpassen und nicht umgekehrt.
Jedes Teil brauch im Fahrzeug eine ABE, aber diese Benutzerschnittstellen prüft und genehmigt niemand. Gemäß StVO dürfen Geräte nicht ablenken. Lautsprecher ja, Kopfhörer nein. Kleinste reparierte Steinschläge im Sichtbereich sind verboten, aber Navi mit Saugfuß erlaubt?
Die Geräte müssen dem Einsatzzweck entsprechen. Ein Navi darf nicht 2 Minuten booten, jeder normale Mensch springt ins Auto und will losfahren.
Spracheingabe funktioniert derzeit noch Wortweise als mühsames Frage-Antwort-Spiel, aber bald kann es auch Sätze versehen wie "Navigation, nach Castrop-Rauxel , Zentrum !".
Ja, war ne nette Vorlage und völlig klar, dass gleich einer mit diesem Wahnsinnsbrüller kommt... ;)
Mal im Ernst. Ich bin auch kein Walter Röhrl. Aber heutzutage bekommen Leute den Führerschein, denen trau ich nicht mal das Laufen zu. Wäre es nicht so einfach, den Lappen zu bekommen, würden wir so einige Verkehrsprobleme bereits an der Wurzel bekämpfen. Es gäbe z.B. generell weniger Autos auf den Strassen.
...halte ich den Gebrauch eines mp3-Players auch nicht für schlimmer als den eines Mixtapes. Wenn man die Playlist wechselt, ist der Cassettenwechsel auch nicht besser.
Ist übrigens schon jemandem aufgefallen, dass diese Studie in den USA, dem Land mit der grandiosesten Verkehrserziehung der Welt (Fährt man da eigentlich immer noch mit dem deputy um den Block und hat nen Lappen?) an 18-25jährigen durchgeführt wurde? Ob es ihre Player waren steht auch nirgends. Hm.
Kommen Sie mal runter, die fahren nicht schlimmer als Sie früher! Das Phänomen nennt sich "altersbedingter Weltschmerz und Jugendhass", gepaart mit dem "Früher-war-alles-besser-Syndrom". Da bleibt dem jungen Autofahrer (bin weder das Eine noch das Andere) ein freundliches "husch, in die Urne, Oppa!" ;-)
Früher sind die Leute mit den 125er-Mopeds auf dem Kölner Innenstadtring Rennen gefahren. Da war die Welt noch in Ordnung, oder wie?
P.S.: Walter Röhrl in Ehren, aber als Fahrsicherheitsvorbild empfinde ich Rennfahrer immer als eingeschränkt passend.
... wer sucht schon dauernd nach irgendeinem Song am mp3 player oder fummelt andauernd am Radio rum?
Bestenfalls verstelle ich die Lautstärke, am Lenkrad. Ja, auch ich habe ein Smartfone (kein Apfel) und eine ganze Latte Lieder drauf und ich kann das Fone im Auto an die Anlage anstöpseln. Fürs Auto hab ich auf dem Fone eine Playlist angefertigt mit ca 300 Songs. Die werden per "Zufall" abgespielt, da muss man nicht fummeln. Und wenn ich tatsächlich mal ein Album hören möchte was da drauf ist, dann halt ich eben schnell an - genau wie beim telefonieren - weil ich die Freisprechanlage nicht so toll finde.
Am besten wäre es, im Auto Musik generell zu verbieten, genau wie rauchen oder ratschen. 3 Punkte, falls man dabei erwischt wird, mit die/der BeifahrerIn ein Gespräch zu führen. Navi gehört auch verboten, das lenkt einfach ab. Ach, am besten man verbietet diese ganze unsäglich gefährliche Fahrerei mit dem KFZ.
Genau aus diesem Grunde hat mein Clarion-Cassettendeck auch Autoreverse - da entfällt zumindest schon mal das "wenden" der Cassette.
Und der eigentliche Cassettenwechsel ist "standardisiertes Handeln" - ohne Hinschauen, ohne Ablenkung.
Überschaubare 5 Knöpfe, kein Radioteil - Clarion weiß (bzw. wusste) wie es geht...
bei der Corvette kann man die Lieder im Head up display ("HUD") sehen - das duerfte die Loesung des Problems sein