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Motorradmesse Intermot: Her mit dem teuren Zeug

BMWDie Kölner Intermot 2012 wird eine Veranstaltung zum Träumen: Zu sehen sind viele neue Motorräder, darunter grandiose Groß-Enduros. Für die meisten Käufer sind die Premium-Bikes jedoch unerschwinglich. Und die generelle Zurückhaltung - auch bei der Billigware - macht vor allem den Japanern zu schaffen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/m...-a-858861.html
  1. #1

    ...

    von suzuki erwarte ich eigentlich eine neue hayabusa, scharf gemacht mit mindestens 210ps am hinterrad als rennsportvariante und als tourer.

    von yamaha erwarte ich eine r1 die endlich mal mit abs aufwartet und den instabilen und schweren doppelrohrauspuff in ein leichtes einrohrsystem wandelt. außerdem endlich weg vom underseat.

    kawasaki müsste die anzeige für gang und speed aus den gleichen leuchtdioden wie den drehzahlmesser der zx-10r basteln.

    bmw müsste endlich von den asymetrischen frontscheinwerfern abrücken.
    oberhässlich. so bekommen die mein geld nicht.

    und honda muss seine fireblade mit tractionskontrolle ausstatten plus mehr ps.
  2. #2

    Ein bißchen Kompetenz wäre wünschenswert

    Es wäre schön, wenn die Schreiber solcher Artikel auch ein wenig Sachverstand an den Tag legten und vielleicht sogar selbst schon einmal Motorrad gefahren wären.
    Aber so wie hier wird es schnell zur Realsatire...
    - Eine R 1200 GS von BMW gibt es seit 2004, das sind für mich 8 Jahre. Die Modellreihe GS (bzw. anfangs G/S) gibt es zwar schon seit 1980, aber die neue wassergekühlte GS wird ein weiteres Modell dieser Reihe sein und kein "Nachfolger".
    - Die KTM ist mitnichten die "erste wirkliche Herausforderin" der GS, den zum einen gibt es die zweizylindrige KTM-Reihe auch schon seit geraumer Zeit, zum anderen fehlt der KTM das, was der GS-Kunde besonders schätzt: der wartungsarme Kardanantrieb (mit dem die Triumph Explorer und die Yamaha XT1200 durchaus aufwarten können).
    - und der Satz zu Suzuki lässt vermuten, dass weder Autor noch Lektorat hier ordentlich gelesen haben: "...es wäre schon ein Wunder, wenn das irgendeine substanzielle Innovation käme"
  3. #3

    altius citius fortius!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kölner Intermot 2012 wird eine Veranstaltung zum Träumen: Zu sehen sind viele neue Motorräder, darunter grandiose Groß-Enduros. Für die meisten Käufer sind die Premium-Bikes jedoch unerschwinglich. Und die generelle Zurückhaltung - auch bei der Billigware - macht vor allem den Japanern zu schaffen.

    Motorradmesse: Die Neuheiten auf der Intermot - SPIEGEL ONLINE
    ... und wo ist da eine 250er? Weit und breit schon seit Jahren nix zu sehen.

    Einsteigermaschine 500 ccm und nach oben anscheinend keine Grenze des Wahns.
  4. #4

    SUV auf 2 Rädern - Traum der Freiheit

    Die meisten dieser Grossenduros gaukeln in der Tat eine Geländegängigkeit vor, welche in der Praxis nicht gegeben ist. Das liegt aber meistens an der Fahrerin oder am Fahrer. Mit einer KTM Andventure (sowieso) und einer BMW GS (Boxer oder ReihenTwin) geht auch im Gelände noch ganz ordentlich was. Man muss es nur können und vielleicht nicht gerade nur 165cm gross und 65kg schwer sein. Trotzdem ist es für die 3% die damit ins Gelände gehen, nur gut, dass die anderen 97% das eben nicht tun! Die 3% leben die Freiheit, die anderen 97% träumen davon. Warum auch nicht? Die Freiheit ist die Mutter der Ordnung, nicht deren Tochter. Wieso 15.000 EURO nicht zu teuer sind? Weil die Maschinen mittlerweile sehr viel können (Intelligente Bremsen, Antriebe, Fahrwerke etc.) und ein vernünftiger SUV auch locker 100.000 EURO kostet. Falls Spiegel Online mal eine Enduro testen sollte, dann, aber bitte mit den richtigen Reifen. Ich muss jedesmal lachen, wenn ich die Tester mit Strassenreife im Gelände sehe und dann Ihre schlaue Kommentare abgeben...


    Sie gaukeln allesamt Geländetauglichkeit vor, werden aber in der Praxis fast nur auf der Landstraße bewegt
  5. #5

    also...

    Zitat von diedenker Beitrag anzeigen
    Die meisten dieser Grossenduros gaukeln in der Tat eine Geländegängigkeit vor, welche in der Praxis nicht gegeben ist. Das liegt aber meistens an der Fahrerin oder am Fahrer. Mit einer KTM Andventure (sowieso) und einer BMW GS (Boxer oder ReihenTwin) geht auch im Gelände noch ganz ordentlich was. Man muss es nur können und vielleicht nicht gerade nur 165cm gross und 65kg schwer sein. Trotzdem ist es für die 3% die damit ins Gelände gehen, nur gut, dass die anderen 97% das eben nicht tun! Die 3% leben die Freiheit, die anderen 97% träumen davon. Warum auch nicht? Die Freiheit ist die Mutter der Ordnung, nicht deren Tochter. Wieso 15.000 EURO nicht zu teuer sind? Weil die Maschinen mittlerweile sehr viel können (Intelligente Bremsen, Antriebe, Fahrwerke etc.) und ein vernünftiger SUV auch locker 100.000 EURO kostet. Falls Spiegel Online mal eine Enduro testen sollte, dann, aber bitte mit den richtigen Reifen. Ich muss jedesmal lachen, wenn ich die Tester mit Strassenreife im Gelände sehe und dann Ihre schlaue Kommentare abgeben...


    Sie gaukeln allesamt Geländetauglichkeit vor, werden aber in der Praxis fast nur auf der Landstraße bewegt
    ... das beste Argument für eine Enduro / einen SUV ist der Zustand der Strassen.
    Die Strasse, in der ich wohne, befindet sich seit rund 10 Jahren in vollständiger Auflösung - und zumindest mit einem normalen Straßenfahrrad muss man echt schon aufpassen, nicht auf die Nase zu fallen oder sich die Felgen zu verbiegen. Da keine Reparatur in Sicht ist, wirds bald auch für motorisierte Gefährte kritisch.
    Insofern haben dann doch 100% der Fahrer was davon, wenn sie über die maroden Schlaglochpisten holpern und dabei gesteigerten Federungskomfort dank langer Federwege haben...:-))
  6. #6

    optional

    "... und wo ist da eine 250er? Weit und breit schon seit Jahren nix zu sehen. Einsteigermaschine 500 ccm und nach oben anscheinend keine Grenze des Wahns."

    Honda hat eine 250er gebracht. CRF250L.

    Ich glaube außerdem nicht, dass das es zwischen BMW und KTM nur um den Kardan geht. Die KTM war meiner Meinung nach schlichtweg zu unbequem für die meisten Käufer und zu Offroad orientiert.
    Ein großer Faktor ist mit Sicherheit auch, dass Ewan McGregor und Charly Borman mit BMW's und nicht mit KTM's ihre Touren gemacht haben. Wäre KTM nicht so dumm gewesen den beiden kein Motorrad zu stellen, könnte der Markt jetzt anders aussehen.

    Nichtsdestotrotz sind sicherlich beide Maschinen gut. Ich kann das nur bedingt beurteilen, da ich nämlich eine Honda Transalp 650 fahre. Hat mich gebraucht nur ca. 1/3 einer "Großenduro" gekostet und kann quasi das Gleiche (ausser auf der Autobahn 200 fahren). Ich bin sehr zufrieden, nicht nur weil Honda das hält was BMW verspricht, sondern auch weil "Honda" ja bekanntlich für >Heute ohne nennenswerte Defekte angekommen< steht. :-)

    Suzuki könnte übrigens die neue 1000er Varadero bringen...
  7. #7

    optional

    "... und wo ist da eine 250er? Weit und breit schon seit Jahren nix zu sehen. Einsteigermaschine 500 ccm und nach oben anscheinend keine Grenze des Wahns."

    Honda hat eine 250er gebracht. CRF250L.

    Ich glaube außerdem nicht, dass das es zwischen BMW und KTM nur um den Kardan geht. Die KTM war meiner Meinung nach schlichtweg zu unbequem für die meisten Käufer und zu Offroad orientiert.
    Ein großer Faktor ist mit Sicherheit auch, dass Ewan McGregor und Charly Borman mit BMW's und nicht mit KTM's ihre Touren gemacht haben. Wäre KTM nicht so dumm gewesen den beiden kein Motorrad zu stellen, könnte der Markt jetzt anders aussehen.

    Nichtsdestotrotz sind sicherlich beide Maschinen gut. Ich kann das nur bedingt beurteilen, da ich nämlich eine Honda Transalp 650 fahre. Hat mich gebraucht nur ca. 1/3 einer "Großenduro" gekostet und kann quasi das Gleiche (ausser auf der Autobahn 200 fahren). Ich bin sehr zufrieden, nicht nur weil Honda das hält was BMW verspricht, sondern auch weil "Honda" ja bekanntlich für >Heute ohne nennenswerte Defekte angekommen< steht. :-)

    Suzuki könnte übrigens die neue 1000er V-Strom bringen...
  8. #8

    Also ich finde die 10-15.000,-- Euro

    Zitat von diedenker Beitrag anzeigen
    Die meisten dieser Grossenduros gaukeln in der Tat eine Geländegängigkeit vor, welche in der Praxis nicht gegeben ist. Das liegt aber meistens an der Fahrerin oder am Fahrer. Mit einer KTM Andventure (sowieso) und einer BMW GS (Boxer oder ReihenTwin) geht auch im Gelände noch ganz ordentlich was. Man muss es nur können und vielleicht nicht gerade nur 165cm gross und 65kg schwer sein. Trotzdem ist es für die 3% die damit ins Gelände gehen, nur gut, dass die anderen 97% das eben nicht tun! Die 3% leben die Freiheit, die anderen 97% träumen davon. Warum auch nicht? Die Freiheit ist die Mutter der Ordnung, nicht deren Tochter. Wieso 15.000 EURO nicht zu teuer sind? Weil die Maschinen mittlerweile sehr viel können (Intelligente Bremsen, Antriebe, Fahrwerke etc.) und ein vernünftiger SUV auch locker 100.000 EURO kostet. Falls Spiegel Online mal eine Enduro testen sollte, dann, aber bitte mit den richtigen Reifen. Ich muss jedesmal lachen, wenn ich die Tester mit Strassenreife im Gelände sehe und dann Ihre schlaue Kommentare abgeben...


    Sie gaukeln allesamt Geländetauglichkeit vor, werden aber in der Praxis fast nur auf der Landstraße bewegt
    für so ein Moped deutlich zu teuer und das ist imho auch der Grund für den allgemeinen Absatzrückgang. Ein Moped für 15 TEur hat keine 4 Räder + Bremsen, 4 Türen, Zentralverriegelung, Fensterheber, Scheiben, Heizung, Klimaanlage usw.
    Im Vergleich zu einem Auto hat ein Motorrad deutlich weniger "Inhalt", ist m.M. daher verhältnismäßtig teurer. Dazu ist es für die meisten Fahrer nicht das ganze Jahr über nutzbar.
    Für die steht dann eher die Frage im Raum: Auto o d e r Motorrad und nicht Auto u n d Motorrad.
  9. #9

    Öhha

    Zitat von neuroheaven Beitrag anzeigen
    und honda muss seine fireblade mit tractionskontrolle ausstatten plus mehr ps.
    Weil Sie schon die bisherige Motorleistung ohne Traktionskontrolle nicht beherrschen möchten Sie noch mehr davon?








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