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Motorradmesse Intermot 2012: Motorrad-Macht Europa

Jochen VorfelderDie Kölner Intermot 2012 war eine Messe der Europäer: Zur Zeit schauen die japanischen Hersteller nur entgeistert zu, wie ihnen BMW, KTM, Ducati und Co. mit technischer und dramaturgischer Brillanz den Rang ablaufen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/m...-a-860395.html
  1. #1

    Motorrad Macht Europa?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Doch wie man moderne Motorräder fürs Herz des Premium-Publikums baut, das weiß man in Japan zur Zeit nicht.
    Der Unterschied zu den zitierten Herstellern ist die Tatsache, daß BMW, Ducati, Triumph etc... hauptsächlich nur den europäischen und anteilig den amerikanischen Markt bedienen.

    Honda dagegen versorgt auch den Rest der Welt mit Motorrädern. Nur für Europa neue Modelle zu entwickeln rechnet sich einfach nicht mehr. dazu sind die Absatzzahlen zu gering. Es gibt doch kaum noch Nachwuchs unter den Bikern. Bis zum achtzehnten Lebensjahr wird Roller gefahren und danach endet die Zweiradkarriere.
  2. #2

    Richtig Alfred

    und die dicken Margen werden in Asien gemacht. Die paar Biker hier kannst du vergessen. Da lohnt die Mühe nicht. Die Autoindustrie hat das kapiert und sieht Asien als den Markt Nummer 1
  3. #3

    Immer die gleiche Leier!

    Zitat von Raus_die_Sau Beitrag anzeigen
    und die dicken Margen werden in Asien gemacht. Die paar Biker hier kannst du vergessen. Da lohnt die Mühe nicht. Die Autoindustrie hat das kapiert und sieht Asien als den Markt Nummer 1
    Immer die gleiche Leider, bzw. Nonsens, die Milliarden asiatischen Sklavenarbeiter können sich weder ein gutes Motorrad, geschweige denn ein Auto leisten, die müssen ohne diese Luxusobjekte um ihr tägliches Überleben kämpfen.

    Für die Motorräder von BMW, Ducati und Co. in Europa gilt fast das gleiche, für normal Verdiener absolut nicht zu bezahlen, mein Motorrad seit 1989 ist die Suzuki DR 750 Big, eine Einzylinderenduro die damals 7000 DM gekostet hat, hätte es eine vergleichbare BMW-Maschine gegeben, wäre die doppelt so teuer gewesen.

    Im übrigen, die heutigen Käufer von BMW-Motorräder haben alle dicke Einkommen, bzw. Doppeleinkommen, sind meistens im gehobenen und höheren Staatsdienst und bereits vor der Pensionsgrenze, bei den völlig überteuerten Preisen wird auch BMW bald schwere Probleme bekommen, denn nicht vergessen, die nächste Regierung wird die Agenda 2020 verabschieden.
  4. #4

    Nope

    Das Motorradfahren ausstirbt kann ich so nicht bestätigen. Es ist halt ziemlich teuer geworden und durch die vielen reglungen wird es auch nicht einfacher. Ich selber (20) fahre jetzt dann seit 2 Jahren vollzeit Motorrad (Hobby Fortbewegungsmittel) und kann sagen das es die beste invetition meines Lebens war. Ich hoffe das Ducati und Husquvarna von ihren Deutschen partnern profitieren. Nächstes Jahr steige ich von meiner Yamaha Mt03 auf eine Husky Nuda um... Freu mich schon auf die nächste saison :)
  5. #5

    technischer Overkill....

    Statt qualitativ hochwertiger, gut funktionierender Motorräder gibt es immer mehr mit technischen Mätzchen aufgepeppte Nischenmotorräder. Beispiel GS: Erfunden von BMW-Technikern als R80G/S, gereift auf zahllosen Rallyes, gekrönt auf der Paris-Dakar (unter tatkräftiger Mitwirkung werksfremder Spezialisten). Konsequent fortgesetzt und verfeinert in der R80/100 GS, Hauptunterschied eine stark verbesserte Hinterradschwinge. Simpel, funktional, alltagstauglich.
    Heute ist diese Produktlinie zu einem vollelektronisch gesteuerten Prestige-Tamagochi verkommen. Wer wird damit noch die Sahara durchqueren oder auch nur eine geschotterte Piste befahren wollen? In meinen Augen ist das eine Degeneration des gesamten Konzepts. Warum baut BMW kein einfaches, alltagsfreundliches Motorrad mehr? Damit meine ich nicht dem mit BMW-Aufklebern aufgewerteten Schrott, deren Konzept auch "Made in Japan" sein könnte.
  6. #6

    Auch ich fahre...

    ...seit gefühlten Jahrzehnten ein und die selbe Maschine, eine XJ900 von 1992. Unkaputtbar. Ein sehr liebgewonnener Eisenhaufen für's Wochenende.
    Ebenfalls seit Jahren bin ich auf der Suche nach einem preisgünstigen Zweitmoped. Kosten des Studiums meiner Tochter verlängern die Suche.
    Wo sind denn auf den zitierten Messen die würdigen Nachfolger von z.B. einer SR500? Nackte Motorräder mit 30 bis höchstens PS? Absolute Fehlanzeige, so weit ich weiß.
    Und Design? Dieses Wespenkopf-Outfit der letzten Zeit ist höchstens so attraktiv wie besagte Plagegeister auf dem Stück Pflaumentorte mit Sahne.
  7. #7

    Empfehlung

    Zitat von rachpaka Beitrag anzeigen
    ...seit gefühlten Jahrzehnten ein und die selbe Maschine, eine XJ900 von 1992. Unkaputtbar. Ein sehr liebgewonnener Eisenhaufen für's Wochenende.
    Ebenfalls seit Jahren bin ich auf der Suche nach einem preisgünstigen Zweitmoped. Kosten des Studiums meiner Tochter verlängern die Suche.
    Wo sind denn auf den zitierten Messen die würdigen Nachfolger von z.B. einer SR500? Nackte Motorräder mit 30 bis höchstens PS? Absolute Fehlanzeige, so weit ich weiß.
    Und Design? Dieses Wespenkopf-Outfit der letzten Zeit ist höchstens so attraktiv wie besagte Plagegeister auf dem Stück Pflaumentorte mit Sahne.
    Wenn Sie die SR500 so gerne mochten, dann empfehle ich Ihnen die Kawasaki W800. Sehr schönes Motorrad.
    http://s1.aecdn.com/images/news/gall...ikevideo_8.jpg

    Ich selbst fahre noch eine 1990er GSX-R 1100, Ölfass.
  8. #8

    Zitat von rachpaka Beitrag anzeigen
    ...seit gefühlten Jahrzehnten ein und die selbe Maschine, eine XJ900 von 1992. Unkaputtbar. ..
    Und Design? Dieses Wespenkopf-Outfit der letzten Zeit ist höchstens so attraktiv wie besagte Plagegeister auf dem Stück Pflaumentorte mit Sahne.
    Wie wahr! Als CB- und XJ-Fahrer steht so ein Eisenhaufen in der Garage - als 600er. So was bekommen die Japaner nicht mehr hin: zeitloses Design, angemessenes Gewicht, ordentliche tourentaugliche Sitzbank, übersichtlich instrumentiert, alltagstauglich und das zu einem guten Preis.

    So etwas wie die XJ900F oder eine Honda CB seven-fifty- das wäre heute meine Wahl. Denn ich suche für meinen Eisenhaufen einen Ersatz - und finde keinen. Meist zu schwer oder in der Mittelklasse am Gebrauswert vorbei produziert (z.B. bei der neuen XJ6 geht Hartkoffer nicht zusammen mit Sozius, bei NC700 Tankeinfüllung unter Sitzbank), dazu im Design zu aggressiv ("Wespenkopf-Outfit") und mit billigen aufgemotzten LCD-Fahrradtachos, teils mit unterirdisch schlecht ablesbarem LCD-Drehzahlmasser. Den Gipfel der Geschmacklosigkeit sah ich bei einer Bandit: Einen LCD-Tachometer in einem Chrombecher neben einem analogen Drehzahlmesser.

    Die Honda CB1100 sieht zwar interessant aus - 248kg für eine nackige Maschine wäre mir etwas zuviel, rechnet man Cockpitscheibe und Gepäckträger dazu sind es schnell 255kg oder sogar noch mehr Gewicht. Und sicherlich nicht unter 10.000 EUR zu bekommen. Mittelklasse sehe ich bei 7.500 EUR-10.000 EUR, um 80 PS bei etwa 220-230 kg.

    In dem Bereich hat Japan fertig! Schade drum. Zuverlässig sind die Japaner, das war ihr Plus zusammen mit alltagstauglichen Maschinen.

    octopuss
  9. #9

    Wer soll das bezahlen?

    Habt Ihr alle mal überlegt, was die Hobel heute kosten? Als ich 1982 das Motorradfahren begonnen habe, kostete meine 1. Maschine, eine Kawasaki 550, noch 500 D-Mark gebraucht in ordentlichem Zustand und realistischem Neupreis. Diese Maschine fährt noch heute mit über 190000 km! Meine jetzige, die gleiche Maschine in amerikanischer Ausführung mit 62 PS, ist 30 Jahre alt und hat 84000 km. Wa brauche ich da einen Nobelhobel für 17000 €, wenn ich den gleichen Spass, nämlich das Motorradfahren, für lau bekomme? Ihr müßt Euch über das steigende Durchschnittsalter der Fahrer (momentan 44 Jahre) nicht wundern, denn leisten kann sich das kein Anfänger mehr!


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