dapdDie Szene der Motorradrocker vernetzt sich international. Jetzt hat erstmals ein niederländischer Club in Deutschland Fuß gefasst: Die berüchtigten "Satudarah" gründeten in Duisburg eine Niederlassung. Die Polizei ist alarmiert.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...836713,00.html
solcher Rockerclubs, egal wie sie heißen, ein Zeichen dafür, dass die Ordnungsstrukturen und die Partizipation ALLER Bevölkerungsschichten in unserem System immer weniger gelingt.
Unser System wird beherrscht von einem kleinem elitären Zirkel, und die Unzufriedenheit mit dem System macht die Bildung von Subkulturen, Nebenkulturen zu der vorherrschenden Kultur wahrscheinlicher.
Wir haben ein generelles Integrationsproblem. So sehe ich das. solidarität wird bei uns wie in meinem Beispiel klein geschrieben. Die Folge ist, die Autorität des Staates und der Gesellschaft nimmt ab....Rockergruppen sind nur ein exemplarisches Beispiel von vielen.
Etwas weniger Eliten, mehr vom gesellschaftlichen Kuchen für ALLE, gelebte Partizipation..und ich wette darauf..nicht von jetzt auf gleich..aber nach geraumer Zeit wird es weniger Subkulturen geben.
Die Gesellschaft muss wieder, sie ist es lange nicht mehr, durchlässiger werden.
Und die illegalen Geschäfte sind nur ein Nebenmarkt neben dem legalen Hauptmarkt, der immer weniger Akteuren mit guten Löhnen Teilhabe gewährt.
Schönen Sonntagabend noch. Randolf
PS: Konstruktiver Kritik stehe ich offen gegenüber.
Vielleicht ist bald auch dem Kleintierzüchterverein oder andere Clubs untersagt, sich in Gruppe fotografieren zu lassen. Wenn allein ein "Als Begründung für das Verbot sagte ein Polizeisprecher, in der derzeitigen Situation wolle man keine Machtdemonstration dulden." ausreicht um Grundrechte ausser Kraft zu setzten, dann ist es schon weit gekommen. Da sehe in vielen Fussbalspielen (Hertha lässt grüssen) mehr potentielle Gefahren.
Auch bei den Berichten über die Razzien in Berlin war ich verwundert wie schnell die Mitglieder dieser Clubs die Kutte wechseln wenn es um Geschäfte geht. Von früher weiss ich, dass Mitglieder von Motorradclubs ihre Kutten als Zeichen ihrer Identität fast mit dem Leben verteidigen. Die "Familie" ist somit bliebig austauschbar geworden weil die Interessen auf ganz anderen Gebieten liegen.....
Vielleicht sollte man die Bank-, Energie- und Pharmalobby mal mit den Angels und Bandidos in einen Ring stecken. Dann waere Deutschland vier Probleme auf einmal los.
Das ist aber nicht neu. Auch das antike Rom wurde von einem kleinen, elitären Zirkel beherrscht, und kriminelle Banden gab es auch schon im Mittelalter, nur kamen die damals zu Pferde und nicht auf Motorrädern.
Mit organisierten Kriminellen aus NL ?
Für manche Menschen ist aber etwas mehr vom gesellschaften Kuchen nicht genug. Die wollen mehr. Die wollen sogar, wenn sie satt sind, immer noch mehr.
Für wen? Für Kriminelle?
Gegen solche Banden muss man mit der nötigen Härte vorgehen.
Ein gutes Beispiel ist New York City. Die Stadt war in den 70ern auch ein Tummelplatz für alle Arten von Kriminellen. Durch die strenge "zero tolerance policy" hat sich da viel zum Besseren geändert.
Oder umgekehrt?
Oder umgekehrt?
Das haben meine Recherchen auch ergeben.....Zitat aus Wiki:"Members of Satudarah MC are frequently brought into connection with drug trafficking, murder, extortion and weapon trafficking. Satudarah MC is being thought of as extremely violent and ruthless, more so than the Hells Angels in the Netherlands. Satudarah MC maintains a close relation with the Bandidos Motorcycle Club in Germany ( which is primarily composed of ethnic Turks in Germany[ The Bandidos are sworn enemies of the Hells Angels. Because of this the Satudarah and the Hells Angels have frequently clashed.It is speculated that Satudarah MC is becoming bigger than the Hells Angels in the Netherlands and that they seek to take over the control of organized crime.".....
Man will wohl aus dem Verbot der Hells Angels in einigen Bundesländern profitieren und auch einem Verbot der Bandidos zuvorkommen.
...haben meine Freunde und ich die Gründung eines geplanten Rockerclubs der Generation 58+ erst mal zurückgestellt...
Der geplante Name war "Granddads of Anarchy" und als Symbol wollten wir hinten auf den Kutten einen Rollator mit verlängerter Frontgabel im Easy-Rider-Stil anbringen.
President, Road-Captain usw. waren ebenso designiert wie der medizinische Betreuer für unsere Ausflüge, inclusive der mitfahrenden Zahnärzte, die bei allfälligen Auseinandersetzungen mit Konkurrenzclubs wie den "Senile RoadRunners" erste dentistische Hilfe hätten leisten können.
Auch ein Clubheim war schon organisiert, zu dem Damen der Generation 30+ keinen Zutritt gehabt hätten. Diese sollten weiterhin im Rotary-Club bleiben.
Diejenigen Mitglieder unter uns, die ein erfolgreiches Jurastudium vorweisen können, haben uns aber vor den hohen rechtlichen Risiken heutzutage gewarnt. Die ebenfalls reichlich vorhandenen Steuerberater wiesen auf die unklaren finanziellen Risiken bei etwaigen Erstürmungen hin, obwohl das geplante Clubheim mit dem angrenzenden Golfplatz einen prima Helikopter-Landeplatz gehabt hätte. Das Heim sei gegen solche Risiken nicht versicherbar.
Danke ihr Innenpolitiker, dass wir jetzt wieder Samstags morgens mit unseren Frauen belegte Brötchen mit Champagner für die Unterstützung der Kinderkrebsstation der örtlichen Uniklinik verkaufen dürfen!