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Motorola Mobility gegen Apple: Online-Verkaufsverbot für Alt-iPhones und UMTS-iPads
Nach einer Klage von Motorola Mobility muss Apple einige Bestseller aus seinem deutschen Webshop nehmen.*Apple darf online weder ältere iPhone-Modelle noch iPads mit Mobilfunkmodul verkaufen.*Apple will gegen die Verfügung vorgehen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...813112,00.html
- #1 03.02.2012 12:44 von
Defy+
Finde ich gut. Ich habe ein Motorla-handy (Defy+), und begrüße es, dass diese billigen Apple-Kopien nicht mehr länger ihr unwesen treiben dürfen. Sich einfach ein gerät zusammenklauen: so geht es mal nicht. Apple sollte lieber versuchen mal selbst etwas zu entwickeln, statt einfach nur der Konkurrenz von Android hinterherzurennen.
[IRONIE OFF]
ich hoffe dieser Kidnergeburtstag ist jetzt ein für alle mal vorbei, und alle Apple-Anhänger sehen dass es nichts mit der Realität zu tun hat, wer eine Patentklage gewinnt. Das ist Trollen 2.0, nichts anderes. ich hoffe die Unternehmen verzichten bald darauf, und veruschen wieder auf dem Markt zu bestehen, und nicht bloß vor Gericht, und die Vorurteile der Apple besitzer, ihr Gerät sei ein "Original" sollten auch mal aufhören, so originell waren iPhone und iPad nach Laptop, Handheld-PC,Blackberry auch wieder nicht, eher der logische nächste Schritt. - #2 03.02.2012 12:44 von
...
hahahahahah!
Obwohl ich üblicherweise kein Fan des großen Apple / Android Bashings bin, das kam jetzt mal WIRKLICH verdient - und ich wette das ist erst die Spitze des Eisbergs.
Wenn Google mit Motorola und Samsung in die Vollen geht,
wird Apple - in Sachen Patente - ganz schön alt aussehen.
Hier passt ganz klassisch der Satz:
"Wer im Glashhaus sitzt! ..."
War es doch die Firma Apple, die den den Partentkrieg vom Zaun gebrochen hat und ist nun ein ganz großer im jammern, wo es feststellen muss, das diese Geschichte durchaus wie ein Bumerang zurückkommen - und einem am Hinterkopf treffen kann.
Ich bin durchaus gespannt wie sich das in naher Zukunft weiterentwickelt. - #3 03.02.2012 13:03 von
Das KANN doch nicht wahr sein ;-)
Ich gebe zu, dass es schon Zeiten gab, zu denen ich die Firma Apple deutlich sympathischer fand. Ist aber schon länger her. Deshalb kann ich zu der Entscheidung des Gerichtes nur sagen: Coole Sache das... :-) Was wäre eigentlich gewesen, wenn diese Entscheidung ein Jahr früher gekommen wäre?
- #4 03.02.2012 13:10 von
Motorola marginalisiert
"Offenbar eine neue Strategie von Apple, die exakt auf die wirtschaftlich prekäre Motorola Mobility zugeschnitten ist: Mit dem Entfernen der iPhone und iPad3G - Produkte läuft jetzt die Uhr gegen Motorola. Der bereitgestellte 100 Mio €-Bond entspricht dem Umsatz-Gegenwert von 143.000 iPad3G (32GB-Version). Ohne groß zu rechnen, dürften die 100 Mio € nach 2 Wochen aufgebraucht sein.
Bleibt das Verkaufsverbot bis Frühjahr in Kraft, dann entsteht hier ein Milliardenschaden, den Motorola begleichen muss, falls das Verkaufsverbot aufgehoben werden muss. Ungeachtet dessen können die betroffenen Produkte weiterhin in Läden gekauft werden, so dass Apple formal einen Milliardenschaden geltend machen kann, ohne ihn tatsächlich zu haben. Sie müssen dem Gericht dann nur zeigen, wieviele Geräte vor dem Verkaufsstopp über den Online-Store abgesetzt wurden und das hochrechnen. Da ohnehin in wenigen Wochen ein neues iPad kommt, ist das Risiko für Apple überschaubar.
Gleichzeitig läuft eine hochpriorisierte EU-Untersuchung gegen Samsung bzgl. des Einsetzens von FRAND-Patenten zum Monopolerwerb und parallel dazu untersucht die EU den Google-Motorola-Merger. In beiden Fällen besteht die starke Wahrscheinlichkeit eines NO durch die EU. Dann aber verliert Motorola das Verkaufsverbot und ist schadenersatzpflichtig und steht gleichzeitig ohne Retter Google da. Auf deutsch: Dann sind sie pleite.
HTC wurde durch Apple-Klagen in den USA und durch die Android-Downspiral bereits marginalisiert. Samsung wurde mit Designpatenten in Schach gehalten und Motorola, wirtschaftlich am schwächsten von den dreien, wird von Apple komplett gegen die Wand fahren gelassen." - #5 03.02.2012 13:12 von
- #6 03.02.2012 13:30 von
- #7 03.02.2012 13:36 von
Ich gönne Ihnen Ihr Windows-Phone und empfinde - obwohl iOS-Fan - WP7 als sehr interessanten und konkurrenzfähigen Ansatz (schon allein, weil eben - im Gegensatz zu Android - nicht vorrangig bei Apple kopiert wurde). Allerdings würde ich mich an Ihrer Stelle nicht so sicher in der Beobachterposition wähnen, denn wenn Google Motorola Mobility tatsächlich in die Hände bekommen sollte, dann hat die Datenkrake so viele Patente in der Hand, dass es auch für Microsoft gefährlich werden kann.
- #8 03.02.2012 13:46 von
Na, schon immer. Sollte die nächste Gerichtsinstanz anders entscheiden, muss Motorola den entstandenen Schaden durch den Verkaufsstopp begleichen. Daher ja auch der 100 Millionen Bond als Sicherheit. Umgekehrt müsste Apple an Samsung eine Entschädigung zahlen, falls entschieden wird, das das Galaxy Tab nun doch keine Kopie ist und dessen Verkaufsstopp nachträglich zurückgenommen wird.
Ich denke, Motorola hat nach der derzeitigen Lage gut Chancen, den gesamten Prozess zu gewinnen, aber man weiß ja nie, was Apple noch in der Hinterhand hat - #9 03.02.2012 13:56 von
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