"Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten und jetzt der NATO hat Rußland seit Ende der Sowjetunion keine militärische Aktion und vor allem keinen Angriffskrieg außerhalb seines Territoriums mehr durchgeführt."
Die SAche mit Georgien und der Verwicklung Russlands darin ist noch nicht so ganz klar. Einen Angriffskrieg möchte ich nicht unterstellen, aber als "außerhalb des eigenen Territoriums" kann man das schon ansehen.
Außerdem ist die russische Vorgehensweise auch in Tschetschenien knallhart und menschenrechtswidrig. Pressesperre inklusive. Es ist zwar ein Krieg im eigenen Territorium, aber macht das die Sache besser?
Das unter der derzeitigen russichen Staatsführung Militärparaden besonders hochgehalten werden, gerade wenn es um den Sieg im 2. WK geht ist jawohl klar. Putin hat ja auch historisches Material über Gulag-Opfer beschlagnahmen lassen, um die Sovietunion in einem besseren Licht dastehen zu lassen. Soviel zur politischen Richtung.
Zudem scheint ja das russische Eigenverständnis der Sache gegenüber ohnehin ein wenig anders zu sein. Ich sag nur Stalin und Nationalheld...
Militärparaden wird es geben, solange es Waffen gibt auf der Welt, sprich immer. Liegt wohl auch in der Natur des Menschen.



