Für alle Ökoromantiker: Der Russe hat sich schon immer als beratungsresistent erwiesen. Von daher verkaufen wir ihnen doch lieber den SUV als dass es die Ami´s tun.
Tom GrünwegDer Markt boomt, das Benzin ist billig, von Öko-Autos will niemand etwas wissen. Die Konzerne können in Russland noch Autos verkaufen wie vor 20 Jahren. Auf der Moskau Motorshow dominieren deswegen Luxus-Schlitten aus aller Welt.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...852884,00.html
Für alle Ökoromantiker: Der Russe hat sich schon immer als beratungsresistent erwiesen. Von daher verkaufen wir ihnen doch lieber den SUV als dass es die Ami´s tun.
Der Achtrad-Geländewagen ist designmäßig die gelungene Kopie eines deutschen Spähpanzers (SdKfz 231/232/233) von Büssing aus dem 2. Weltkrieg. Panzerbauer bleibt eben Panzerbauer.
Am russischen Automarkt erkennt man deutlich, wie absurd unser hiesiges Ökogequatsche ist. Was nutzt es der Erde, wenn ich mich abmühe, einen Liter sparsamer zu fahren, während ein russischer Autofahrer mal eben 5 ltr mehr durch den Auspuff jagt...
Herr Grünweg, wußten Sie, dass in der Wikipedia auch viel Blödsinn steht?! Sie sind Journalist in Moskau? Dann sollten Sie aber eigentlich wissen, dass der Saporoschez (sprich Saporosch) in der DDR zwei Bei-Namen bekommen hatte. "Sappelfrosch" und "Leisester Panzer". Der Klang ging schon eher in Richtung VW Käfer, allerdings gesellte sich ab Tempo 40 noch ein zunehmend lauter werdendes Pfeifen, hervorgerufen durch die an den hinteren Kotflügeln angebrachten halbrunden Lufteinlässe.
Die "Taigatrommel" fährt auch heute noch auf Schienen! Es handelt sich dabei um die BR 120/V200 der Deutschen Reichsbahn. Diese Lokomotiven wurden aus der damals sowjetischen Lokomotivfabrik Woroschilowgrad importiert und hatten bei Ablieferung an die DR KEINE Schalldämpfer! Daher rührte der Name Taigatrommel. Bei den Motoren handelt es sich um langsamlaufende 12-Zylinder-2Takt-Dieselmotoren mit Einspritzung und zwei Turboladern. Das Dröhnen der Loks gab ihnen später auch noch den Namen "Wumme".
Exkurs Ende.
Es wird nun aber mal langsam Zeit, dass auch die gelenkten Medien hierzulande ihre mediale Ausdricksweise ändern. Vor Jahren noch schimpften Lobbyverbände und Journalisten im Kollektiv gemeinsam gegen Billigautos aus Fernost. Arbeitsplätze würden vernichtet werden usw. usf. Parallel dazu wurden deutsche Modelle gepriesen und deren hohe Entwicklungskosten, die dann natürlich dem deutschen Autokäufer suggerieren sollten, etwas gutes für die Volkswirtschaft zu tun. Gerade die Premiummodelle z. B. Audi werden nicht erst jetzt, sondern seit Jahren im ehemligen Ostblock gefertigt - mit niedrigeren Kosten. In Deutschland werden diese Fahrzeuge weiterhin mit einem kleinen jurustischen Trick als "Made in Germany" verkauft - natürlich mit weiterhin steigenden Premium-Preisen.
Meinen Sie dieses "Auto": ZAZ Zaporożec?
http://pl.wikipedia.org/wiki/ZAZ_Zaporożec
Zum Thema "Exkurs für Journalisten", wäre es wohl sehr angebracht, nicht nur ein Foto von einem Fahrzeug zu bringen,
Motorshow in Moskau: Glänzende Geschäfte und ein Boom bei den SUVs - SPIEGEL ONLINE - Auto
sondern wenigstens auch mal den Namen zu erwähnen:
Das Achtradgeländefahrzeug nennt sich Schaman und wird vom Hersteller Avtoros aus Twer produziert. Mit Motoren von Iveco oder Hyundai bestückt, leisten diese jeweils 240 PS.
Nichts ist schlimmer als schlecht informierte Schreiber (Journalist wäre falsch)
Wofür die DDR alles herhalten muss wenn Sie unter die Feder von Autoren gerät, welche über ein stabiles, westliches und beratungsresistenten ein-Zehntel-Wissen verfügen. Das was die Russen mit ihrem Sappo vor 40 Jahren bauten, nämlich zwei Türen, Kofferraum vorn, Motor hinten baut Porsche noch heute. Na gut mittlerweile mit Wasser drumrum und entsprechenden Fortschritt. Für manchen ist vieles schon schlecht, wenn Hammer und Sichel oder roter Stern dran war.