Mordserie in Tulsa: Polizei in Oklahoma untersucht tödliche Schüsse auf Schwarze

REUTERSIn der amerikanischen Stadt Tulsa sind Schüsse auf fünf Schwarze abgegeben worden, drei der Opfer starben. Die Polizei hat inzwischen zwei tatverdächtige Weiße festgenommen, rätselt aber noch über die Motive. War wieder nackter Rassismus der Antrieb?

http://www.spiegel.de/panorama/justi...826380,00.html
  1. #1

    xxx

    Der liebe Gott ist weiss und der Teufel schwarz im Bible-Belt.
  2. #2

    Einer der 2 "weißen" ist amerikanischer Ureinwohner.
  3. #3

    "Wieder"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der amerikanischen Stadt Tulsa sind Schüsse auf fünf Schwarze abgegeben worden, drei der Opfer starben. Die Polizei hat inzwischen zwei tatverdächtige Weiße festgenommen, rätselt aber noch über die Motive. War wieder nackter Rassismus der Antrieb?

    Mordserie in Tulsa: Polizei in Oklahoma untersucht tödliche Schüsse auf Schwarze - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Ja ... natürlich es war "wieder" Rassismus.
    Völlig ohne Grund - und wahrscheinlich weil sie das erste mal auf Schwarz getroffen sind.
    Einfältiger kann man kaum Stimmung machen, wie diese Artikeleinleitung.
  4. #4

    Zitat von kurtwied3 Beitrag anzeigen
    Ja ... natürlich es war "wieder" Rassismus.
    Völlig ohne Grund - und wahrscheinlich weil sie das erste mal auf Schwarz getroffen sind.
    Einfältiger kann man kaum Stimmung machen, wie diese Artikeleinleitung.
    Sorry aber Sie haben den Artikel offensichtlich nichtmal überflogen. Sonst wüssten Sie, welches ein offensichtliches Motiv war. Und dass der Täter die Tat u.U. angekündigt hat auf Facebook.

    Und wer macht hier Stimmung? Das tödliche Schüsse auf Schwarze abgegeben wurden, und Rassismus eine mögliche Ursache ist, ist ja erstmal nicht von der Hand zu weisen.

    Passt das nicht in Ihr Weltbild, oder was?

    Man kann sich anhand Ihres Postings schon denken wessen Geistes Kind Sie sind, wenn Ihnen solch unbequeme Wahrheiten nicht passen. Ein böser Schwarzer Mann der auf Weiße schießt ist Ihrem Weltbild wesentlich lieber, nicht wahr?
  5. #5

    Das Übliche halt

    Zitat von mark1100 Beitrag anzeigen
    Einer der 2 "weißen" ist amerikanischer Ureinwohner.
    In Florida war's trotz deutsch-jüdischen Nachnamens ein Latino. Aber solche Details erwähnt man dann halt nur einmal, während man in fünf Artikeln einfach willkürlich auf diese vermeintlich rassistische Tat verweist. Keine Ahnung, welches Interesse der Spiegel an so einer Meinungsmache hat.
  6. #6

    Nackt?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der amerikanischen Stadt Tulsa sind Schüsse auf fünf Schwarze abgegeben worden, drei der Opfer starben. Die Polizei hat inzwischen zwei tatverdächtige Weiße festgenommen, rätselt aber noch über die Motive. War wieder nackter Rassismus der Antrieb?

    Mordserie in Tulsa: Polizei in Oklahoma untersucht tödliche Schüsse auf Schwarze - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Leider ist Rassismus selten nackt... Wenn er es wäre, wie leicht wäre er zu erkennen und zu meiden... Aber leider kommt er viel zu oft verkleidet oder gar in Nadel und Zwirn daher, gut situiert und in bester Gesellschaft. Solange Rassismus geduldet wird, beide Augen zugedrückt werden und Rechtsbrüche von "weisser" Seite gegen "schwarz" milder bestraft werden als anders herum und damit indirekt sanktioniert werden, ist der Weg noch weit...
  7. #7

    Zitat von plietsch Beitrag anzeigen
    In Florida war's trotz deutsch-jüdischen Nachnamens ein Latino. Aber solche Details erwähnt man dann halt nur einmal, während man in fünf Artikeln einfach willkürlich auf diese vermeintlich rassistische Tat verweist.
    Vielleicht, um Empörungspotential zu bedienen?

    [QUOTE=plietsch;9986120Keine Ahnung, welches Interesse der Spiegel an so einer Meinungsmache hat.[/QUOTE]

    Ähnlich wie der private TV-Kanal, der Quote um jeden Preis haben will, braucht der Spiegel in Zeiten sinkender Absatzzahlen anscheinend Auflagen und Klicks.
    Egal wie.
  8. #8

    Rassismusprobleme

    Zwar sind keine Details zu der "Tat" des Schwarzen beschrieben, der eine sechsjährige Haftstrafe dafür absitzt, dass er einen Weißen beim Handgemenge erschoss, als dieser in die Wohnung der Tochter des Schwarzen eindringen wollte.

    Wenn das einschlägiges Faktum ist, stellt sich die Frage, wie hier nicht auf Notwehr bzw. Verteidigung der Tochter gg. einen Wohnungseinbrecher hätte erkannt werden müssen, kann doch in Florida bereits jemand erschossen werden von einem, der sich bedroht "fühlt" (s.a. Fall MARTIN).

    Hätte die Justiz im Falle, es hätte ein Schwarzer einbrechen wollen und wäre dabei von einem Weißen im Handgemenge erschossen worden, diesen Weißen auch zu sechs Jahren Haft verurteilt?

    Rassismus insb. gg. Schwarze ist nach wie vor ein Problem in den USA. Das scheint sich jedoch angesichts der schwierigen Wirtschaftslage zu potenzieren, die aufgestauten Aggressionen der eigenen Lebensunzufriedenheit sich mit leicht zugänglichem Waffenarsenal schnell entladen lassen.

    Da liebäugelt womöglich so mancher wieder vermehrt mit der These der einstigen Südstaaten-Sklaverei, die besagte, dass der liebe Gott diesen Zustand "Weiße Herren, Schwarze Sklaven" gewollt hat und die Kluxen erneuern sich.

    Die Polizei in Tulsa scheint einen "besseren" Job zu machen als jene in Florida, die den (polizeibekannten) Todesschützen aufgrund seiner Angabe, er habe sich von dem 17-Jährigen im Kapuzenshirt bedroht "gefühlt", laufen ließ und auch keine Ermittlungen aufnahm.
  9. #9

    Zitat von elikey01 Beitrag anzeigen
    Zwar sind keine Details zu der "Tat" des Schwarzen beschrieben, der eine sechsjährige Haftstrafe dafür absitzt, dass er einen Weißen beim Handgemenge erschoss, als dieser in die Wohnung der Tochter des Schwarzen eindringen wollte.

    Wenn das einschlägiges Faktum ist, stellt sich die Frage, wie hier nicht auf Notwehr bzw. Verteidigung der Tochter gg. einen Wohnungseinbrecher hätte erkannt werden müssen, kann doch in Florida bereits jemand erschossen werden von einem, der sich bedroht "fühlt" (s.a. Fall MARTIN).

    Hätte die Justiz im Falle, es hätte ein Schwarzer einbrechen wollen und wäre dabei von einem Weißen im Handgemenge erschossen worden, diesen Weißen auch zu sechs Jahren Haft verurteilt?
    Zitat von SPON
    Einem Bericht von "Tulsa World" zufolge wurde dem Vater des Verdächtigen in die Brust geschossen, als er mit einem Mann rang, der in die Wohnung seiner Tochter einzubrechen versuchte. Der Angeschossene starb, der Täter sitzt eine sechsjährige Haftstrafe ab.
    Der Vater half seiner Tochter und wurde vom schwarzen Einbrecher erschossen. Kann man den Bericht von SPON nur so falsch lesen? Offensichtlich...