Zitat von
elikey01
Zwar sind keine Details zu der "Tat" des Schwarzen beschrieben, der eine sechsjährige Haftstrafe dafür absitzt, dass er einen Weißen beim Handgemenge erschoss, als dieser in die Wohnung der Tochter des Schwarzen eindringen wollte.
Wenn das einschlägiges Faktum ist, stellt sich die Frage, wie hier nicht auf Notwehr bzw. Verteidigung der Tochter gg. einen Wohnungseinbrecher hätte erkannt werden müssen, kann doch in Florida bereits jemand erschossen werden von einem, der sich bedroht "fühlt" (s.a. Fall MARTIN).
Hätte die Justiz im Falle, es hätte ein Schwarzer einbrechen wollen und wäre dabei von einem Weißen im Handgemenge erschossen worden, diesen Weißen auch zu sechs Jahren Haft verurteilt?
Rassismus insb. gg. Schwarze ist nach wie vor ein Problem in den USA. Das scheint sich jedoch angesichts der schwierigen Wirtschaftslage zu potenzieren, die aufgestauten Aggressionen der eigenen Lebensunzufriedenheit sich mit leicht zugänglichem Waffenarsenal schnell entladen lassen.
Da liebäugelt womöglich so mancher wieder vermehrt mit der These der einstigen Südstaaten-Sklaverei, die besagte, dass der liebe Gott diesen Zustand "Weiße Herren, Schwarze Sklaven" gewollt hat und die Kluxen erneuern sich.
Die Polizei in Tulsa scheint einen "besseren" Job zu machen als jene in Florida, die den (polizeibekannten) Todesschützen aufgrund seiner Angabe, er habe sich von dem 17-Jährigen im Kapuzenshirt bedroht "gefühlt", laufen ließ und auch keine Ermittlungen aufnahm.