Forum


 

Monografie: Britische Zeitungen diffamieren deutschen Hitler-Forscher

Der deutsche Historiker Joachim Riecker hat ein Buch über Hitlers Judenhass geschrieben. Britische Zeitungen veröffentlichten entstellende Artikel zu der Monografie. Jetzt kämpft der seriöse Forscher um seinen Ruf. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE zeigt sich Riecker entsetzt - und erwartet eine Korrektur.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...668284,00.html
  1. #10

    Britische Boulevardpresse

    [QUOTE=SpOntaniTäter;4737833]In den Beiträgen von
    ,
    und

    kann ich zwar reflexhafte Britenabwehr erkennen, ein Angriff auf "die Deutschen" von britischer Seite her ist jedoch in der Falschmeldung nirgends auszumachen - der Artikel war schlicht Schlamperei, zu der nebenbei auch ein Österreicher sein Schärflein beigetragen hatte.
    QUOTE]

    Sie scheinen kaum oder auch nie mit diesen "Meisterwerken des Journalismus" konfrontiert zu sein. Sonst wäre Ihre Meinung wahrscheinlich eine andere. Aber, jeder darf und soll schreiben was ihm beliebt, solange es mit der Meinungsfreiheit konform ist.
  2. #11

    Meinungsmache

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der deutsche Historiker Joachim Riecker hat ein Buch über Hitlers Judenhass geschrieben. Britische Zeitungen veröffentlichten entstellende Artikel zu der Monografie. Jetzt kämpft der seriöse Forscher um seinen Ruf. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE zeigt sich Riecker entsetzt - und erwartet eine Korrektur.

    http://www.spiegel.de/kultur/literat...668284,00.html
    Zum einen taugt der Deutsche an sich gut als Feindbild.
    Zum anderen ,schaut man sich "Meinung" in Deutschland an
    (siehe HartzIVdiffamierungen) tut der Deutsche auch alles
    dafür, zum Feindbild zu taugen.

    Nun gar deutsche Geschichtsschreibung über Antisemitismus
    (wo Hitler gar als Alleinschuldiger steht), ließe den
    Verdacht aufkommen, daß Antisemitismus in Europa gar
    allgemein war.

    "Selbstredend" antwortet darauf der Boulevard, die Alleinschuld der Deutsche hat, die Seligen gar alle anderen
    sind.

    In einem Land, in dem HartzIVdiffamierungen möglich sind, "Hitlers Judenhass" ergründen zu wollen, muß Reflexe hervor
    rufen, wie denn auch nicht ?
  3. #12

    ärgerlich, aber kaum zu ändern...

    Zitat von spiegel-hai Beitrag anzeigen
    was hat der sysop eigentlich mal wieder gegen meine Beiträge. Was ist daran so schrecklich, der Ansicht zu sein, daß das ein recht typscher antideutscher Ausrutscher der allseits geliebten britischen Boulevardpresse ist, der samt seinen Folgen - dem Widerhall in anderen Zeitungen - zwar nicht nett ist aber recht schnell in Vergessenheit geraten wird?
    Jeder von uns ist sicherlich immer wieder auf´s neue sauer, wenn einem der Administrator wieder mal einen gelungen geglaubten Beitrag wegzensierte, warum auch immer.

    Zensurgründe gibt´s ´ne Menge, dünkt mir, für denjenigen, der hier zahlender Forumsbetreiber ist(ein PAY-Forum wäre möglicherweise eine kleine Verbesserung diesbezüglich!) und neuerdings sogar die juristische Mitveranwortung für UNSERE Beitragsinhalte hier trägt.
    Und wenn´s auch "nur" ist: wessen Brot ich ess´,dessen Lied ich sing´!
  4. #13

    Netzschuld

    Ich kann hinter dieser Ente gar nichts weiter erkennen, auch wenn ich suche, weil Rieker sich "Schlimmeres nicht vorstellen". Vielleicht kann man den o.g. Artikel als Beispiel lesen, wie rasant sich Falschmeldungen etablieren durch das Netz.

    Immerhin erhalten der Autor und sein Werk nun Aufmerksamkeit und Publicity. Also wenn ich Autor mit Buch wäre, würde ich eine Menege ins Netz kritzeln...
  5. #14

    Zeitungsmeinungsmachereiuebernahme, oder die Macht des Geschmieres

    In der Welt der Nachrichten gab und gibt es stets zwei Arten von Nachrichtenmachern:
    1. Den/die berufenen/berufene und investigative/-n Journalisten/-in;
    2. Der Rest ist unter Journalien zu subsumieren.

    Gedenk der ueblen Drittwirkung, die die Vertreter der Journalie zuweilen hervorrufen, und dazu auch noch latent den Ruf von wahren Journalisten schaedigen, sollten diese nur in als Schund deutlich gekennzeichneten Blaettern publizieren duerfen.

    Das vorgenannte, britische Blatt indes bedarf keiner solchen Kennzeichnung mehr, da, allseits bekannt, dort nur Journalie beschaeftigt wird.
  6. #15

    Schwarze Schafe

    Zitat von worldwatch Beitrag anzeigen
    In der Welt der Nachrichten gab und gibt es stets zwei Arten von Nachrichtenmachern:
    1. Den/die berufenen/berufene und investigative/-n Journalisten/-in;
    2. Der Rest ist unter Journalien zu subsumieren.

    Gedenk der ueblen Drittwirkung, die die Vertreter der Journalie zuweilen hervorrufen, und dazu auch noch latent den Ruf von wahren Journalisten schaedigen, sollten diese nur in als Schund deutlich gekennzeichneten Blaettern publizieren duerfen.

    Das vorgenannte, britische Blatt indes bedarf keiner solchen Kennzeichnung mehr, da, allseits bekannt, dort nur Journalie beschaeftigt wird.
    Wie recht Sie haben!
    Aber diese von Ihnen nur anders bezeichneten schwarzen Schafe, die den weißen Schafen schweren Schaden zufügen, gibt es offen gestanden doch in allen Berufen: Polizei,Politiker,Ärzte, Anwälte,Pfarrer usw.
  7. #16

    Berufsethik und Berufsnachweis

    Zitat von eikfier Beitrag anzeigen
    Wie recht Sie haben!
    Aber diese von Ihnen nur anders bezeichneten schwarzen Schafe, die den weißen Schafen schweren Schaden zufügen, gibt es offen gestanden doch in allen Berufen: Polizei,Politiker,Ärzte, Anwälte,Pfarrer usw.
    Nun, damit moegen Sie wohl recht haben. Hier indes ging es um sog. Presse-Kollateralschaeden, sowie dem internationalen Ansehensschaden eines Forschers, der durch ungepruefte cut&paste-Abschreibe eines reinen Berichtserfinders in der Welt der internationalen Nachrichtenpressen ausging.

    Alle Berufszweige moegen wohl 'schwarze Schafe' haben. Aber bei nur wenigen Berufsgruppen reicht es fuer eine absurde, weltweite Aufmerksamkeit, bzw. Verwirrung, eines sich dahingehend nur zu einer bestimmten Berufsgruppe gerierenden, aus, so wenig "Berufsnachweise" erbringen zu muessen, aber eine solche Breitenwirkung haben zu duerfen.

    "Berichte", insb. "erfundene Berichte", koennen wirken wie starke Gifte und zuweilen auch gefaehrliche Waffen, wenn solche ungeprueft und -ohne Nutzerwarnhinweise- zu unrecht ernst genommen oder als "Nachricht" ueberhaupt verbreitet werden duerfen.
    Nur, wer forderte "Berichtswaffenscheine und Nachrichtenbetaeubungsmittelnachweise"?
  8. #17

    Prinzipielles

    Zitat von worldwatch Beitrag anzeigen
    Nun, damit moegen Sie wohl recht haben. Hier indes ging es um sog. Presse-Kollateralschaeden, sowie dem internationalen Ansehensschaden eines Forschers, der durch ungepruefte cut&paste-Abschreibe eines reinen Berichtserfinders in der Welt der internationalen Nachrichtenpressen ausging.
    Ob Riegers Buch nun fehlerhafte Details enthielt, vermag ich - mangels Textkenntnis - nicht zu beurteilen. Gesetzt den Fall, dann bliebe noch die Frage, ob die britische Kritik der Form nach angemessen war oder nicht. Auch darüber lässt sich gewiss trefflich streiten, wenn man denn will.

    Mich interessiert etwas ganz anderes: Wann hört endlich die - meines Wissens von J. Fest begründete - lächerliche Tradition auf, alle Verbrechen des NS-Staates in Hitler zu personifizieren und dessen Motivation dann noch auf rein pathologische Eigenschaften zu reduzieren? - Ist das eigentlich Unvermögen oder hartnäckige, gezielte Volksverdummung?








TOP



TOP