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"Mongo"-Skandal auf der "Hermelin": Rachefeldzug mit Panzer-Tape

DPADie Demütigung eines Unteroffiziers asiatischer Abstammung durch vier Soldaten schockiert die Marine. Sie tarnten sich mit Gasmasken, fesselten den Vorgesetzten halbnackt auf einem Tisch und kritzelten "Mongo" auf seine Haut. Der Tat ging offenbar ein Streit voraus, als Motiv steht nun Rache im Raum.

Brutaler Vorfall auf Marine-Schnellboot: Rache unter Deck - SPIEGEL ONLINE
  1. #100

    Wird nicht offiziell so genannt

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Die Bundeswehr kennt keine "unehrenhafte Entlassung"
    Politisch korrekt heißt es: "Beendigung des Dienstverhältnisses unter Verlust aller Dienst- und Sachbezüge"

    Darunter fällt laut Wikipedia:
    -Verbot des Tragens von Uniformen und Waffen
    -Aberkennung der Ränge und Abzeichen, sog. Degradierung
    -Versagens der Pensionsansprüche im Alter
    -Evtl. Erhalten von Vorstrafen
    -Betretungsverbot von Kasernen

    Das da nicht von einer Entlassung in allen Ehren gesprochen werden kann, dürfte doch klar sein.
  2. #101

    Ahnung von der Materie

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen

    Was bleibt übrig:
    Ein schweres Dienstvergehen, gemeinschaftlich begangen; Wehrstraftaten (§§ 25, 27 WStG), ggf. ein strafbarer StGB-Überhang.
    Genug also, um die vier Obermaate aus dem Dienstverhältnis zu entfernen und strafrechtlich zu belangen (da die armen Jungs sich ja nur gerächt haben, wird eine Bewährungsstrafe dabei rauskommen)
    Wie stellen Sie sich die Bestrafung des Bootsmannes vor? Ich frage ganz ernsthaft, weil Sie einer der Wenigen hier sind, die Ahnung von der Materie haben.
  3. #102

    .... schon längst bekannt

    Noch vor einiger Zeit habe ich von "Juden"- und Arabergestalten als Zielscheiben in Übungskasernen gehört. Wieso setzen sie denen nicht "Leute mit Vollglatze (gerne auch von besonders jungen, nicht mal an Haarausfall leidenden Männern bevorzugt), schwarzer Schutzweste (um das Herz, das sie nicht haben zu schützen) und unförmlichen schwarzen Stiefeln - als klasssisches Bild eines Verbrechers/Gegners davor ?? ? Oder bin ich nur so naiv, zu denken, dass diese Leute überhaupt Staatsgegener sind. Nein Da verbietet man ide Salafisten und die PKK veiel schneller, als die NPD oder irgend welche undurchsichtigen Burschenschaften. WARUM??? Waum auch bei der Deutschen Armee?? Die ausländischen Armeee-Angehörigen sind wirklich selbst schuld, wenn sie bei der BW überhaupt mitmachen - Na dann - bis zur nächsten Vergewaltigung****Das ist das Problem, wenn Soldaten so vollgestopft mit Alkohol und Drogen sind, dass sie sogar gegen ihre eigenen Leute vorgehen, geschweige den in den Einsatzgebieten Erstaunlicher Weise verweist sogar die "Vereinigung der Soldaten ausl. Herkunft" auf den Ehrencodex und verteiligt wie Schleimbeutel ohne Charakter die Bundeswehr /Nebenbei benennt er auch , dass es durchaus einen Geheimdienst bei der Bundeswehr Gibt, der sich damit befasst- Ich will mir nicht vorstellen was für eine furchtbare Angst der Junge, ohne jede Chance auf einem Boot mit solchen Typen, haben musste.
  4. #103

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Der größere Skandal besteht darin, daß bei der Bundeswehr, wie bei jeder anderen Armee der Welt, Menschen absichtlich zum Töten von anderen Menschen ausgebildet werden und sich an diesem menschenverachtenden Grundübel niemand stört, weil es das Militär ist.
    Ist teilweise falsch. Wenn Sie jemanden verletzen dann bindet das mehr gegnerische Kräfte und die Demotivation ist auch intensiver und langanhaltender...
    Bedenken Sie aber bitte auch dass die BW Hilfseinsätze leistet (Hochwasser, Katastrophenhilfe, etc.).

    Zitat von skade Beitrag anzeigen
    ich möchte den Fall nicht schön reden. Aber das Wort Mongo hat als Schimpfwort keinen Bezug zu einem Asiaten, sondern wird als Schimpfwort im Zusammenhang zur Behinderung der Trisomie 21 (Mongolismus) verwendet.
    Damit will man seinen Gegenüber dahingehend beleidigen, indem man ihm die geistigen Fähigkeiten eines Behinderten nachsagt.
    Man könnte auch eine optische Parallele in der Augenstellung ziehen.

    Zitat von geroi.truda Beitrag anzeigen
    Die Schilderung des Sachverhalts in dem Artikel legt im Übrigen nahe, neben § 25 WStG (Tätlicher Angriff auf einen Vorgesetzten) auch § 27 WStG (Meuterei) zu prüfen.
    ... oder übertriebene Notwehr. Wenn ich, trotz Missfallensbekundung, weiterhin beleidigt werde, ist es mein gutes Recht dagegen vor zu gehen. Man müsste nur möglichst gut begründen weshalb der Dienstweg nicht beschritten wurde (dauert zu lange/ nicht effektiv/...).
  5. #104

    Ab in den Knast

    In der US-Army wäre ein Angriff auf einen Vorgesetzten (aus welchen Gründen auch immer) ein Verbrechen. Man hätte diese Typen sofort "in Ketten gelegt" und vor ein Kriegsgericht gestellt. Zehn Jahre Knast wäre das mindeste gewesen, was sie erwarten würde.
  6. #105

    Zitat von olaf_olafson Beitrag anzeigen
    Politisch korrekt heißt es: "Beendigung des Dienstverhältnisses unter Verlust aller Dienst- und Sachbezüge"

    Darunter fällt laut Wikipedia:
    -Verbot des Tragens.....
    Viele Wehrpflichtige hätten früher diese "Strafen" gerne in Kauf genommen, wenn man sie nur 6 Monate früher nach Hause geschickt hätte.
  7. #106

    Korrekt

    Zitat von Peter-Lublewski Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollten wir unsere Armee umstrukturieren und eher zum Pflücken von Gänseblümchen ausbilden. Morgens weckt der Feldwebel mit dem lieblichen Klang einer Harfe und abends werden die Soldaten von den Unteroffizieren in den Schlaf gesungen.
    Sie haben es erkannt ! Mit der Fortführung längste veralterter Wertvorstellungen und Witz-Rituale kann man heute niemanden mehr für die Ziele der Nachfolgeorganisation der Wehrmacht hinter dem Ofen hervorlocken.
  8. #107

    Danke

    Zitat von corporal-identity Beitrag anzeigen
    Bin selber ex-S-Boot Fahrer mit (sichtbarem) Migrationshintergrund.
    Also von einem ausgeprägtem Rassismus kann ich wirklich nicht berichten. Möglicherweise gibt es ein wenig mehr Kameraden die etwas rechts von Mitte der Gesinnung stehen als "draußen". Die Bundeswehr versteht bei sowas allerdings überhaupt keinen Spaß und mögliche Fehlgeleitete die.....
    Die Informationen und die Beschreibung eines Insiders finde ich sehr wichtig, aufschlußreich und bestimmt näher dran, als alle Kommentare, die hier sonst zu finden sind. Wird aber leider bei den vielen Ahnungslosen wenig Beachtung finden.
  9. #108

    Pauschal mindestens zehn Jahre

    Zitat von freeword Beitrag anzeigen
    In der US-Army wäre ein Angriff auf einen Vorgesetzten (aus welchen Gründen auch immer) ein Verbrechen. Man hätte diese Typen sofort "in Ketten gelegt" und vor ein Kriegsgericht gestellt. Zehn Jahre Knast wäre das mindeste gewesen, was sie erwarten würde.
    In den USA wird vor einem Kriegsgericht nicht nach Gründen gefragt? Und es gibt pauschal mindestens zehn Jahre?
  10. #109

    Köstlich

    Ist zu köstlich was man hier von einigen Leuten so liest.
    Besonders von denen die nicht mal im Ansatz eine Ahnung davon haben was es bedeutet auf einer Seegehenden Einheit zu fahren, weil sie selber nie beim Bund waren.
    Ich hoffe der Korpsgeist bleibt erhalten.

    Die Bundeswehr ist kein größerer Sauhaufen als der Rest der Republik, sie Sticht nur mehr aus dem ganzen heraus.

    Alle die auf ihr rumhacken können sich in der Schlange mit den Pazifisten, Atomkraftgegnern, den grünen usw. Anstellen und sich ihre Tüte Verstand abholen.








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