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Monatsbericht: EZB bekräftigt Bereitschaft zum Anleihenkauf

DPADie Europäische Zentralbank hat in ihrem Monatsbericht vor den hohen Risikoprämien für Staatsanleihen in der Euro-Zone gewarnt und signalisiert, dass sie bereit sei, einzugreifen. Ein Grund dürfte die Konjunkturprognose sein: Die EZB rechnet damit, dass die Wirtschaft in der Euro-Zone schrumpft.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...849099,00.html
  1. #1

    Mag

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Europäische Zentralbank hat in ihrem Monatsbericht vor den hohen Risikoprämien für Staatsanleihen in der Euro-Zone gewarnt und signalisiert, dass sie bereit sei, einzugreifen. Ein Grund dürfte die Konjunkturprognose sein: Die EZB rechnet damit, dass die Wirtschaft in der Euro-Zone schrumpft.

    Monatsbericht: EZB bereit zum Kauf von Staatsanleihen - SPIEGEL ONLINE
    ja sein, dass die EZB das will, aber es wird der Tag kommen, da geht es um Summen, wo selbst " Draghi hoch2 " nicht mehr gegenankaufen kann.
    Freue mich schon auf all die entsetzten Politikervisagen.
  2. #2

    Anlegerlatein

    Wachstum negativ, Ausblick negativ und DAX legt zu. Auch wenn es heißt, dass man antizyklisch kaufen soll, wenn jedoch die Wirtschaftsaussichten mittelfristig eher negativ sind, verstehe ich das DAX-Wachstum nicht.

    Insbesondere verstehe ich auch nicht warum man vom Wachstum spricht, wenn die Wirtschaftsleistung sich um 0,6 % verbessern, das ist doch wohl eher dahindümpeln, oder?
    Zu Schröders Zeiten sprach man davon, dass sich ein Wachstum unter 3% nicht nachhaltig auswirkt und schon gar nicht den Arbeitsmarkt entscheidend beeinflußt.
    Was hat sich geändert?
  3. #3

    Einheitliche Geld- und Währungspolitik für siebzehn Euroländer gleichzeitig!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Europäische Zentralbank hat in ihrem Monatsbericht vor den hohen Risikoprämien für Staatsanleihen in der Euro-Zone gewarnt und signalisiert, dass sie bereit sei, einzugreifen. Ein Grund dürfte die Konjunkturprognose sein: Die EZB rechnet damit, dass die Wirtschaft in der Euro-Zone schrumpft.

    Monatsbericht: EZB bereit zum Kauf von Staatsanleihen - SPIEGEL ONLINE
    Hier zeigt sich das tatsächliche Dilemma der EZB: Sie muss für siebzehn Euroländer eine einheitliche Geld- und Währungspolitik gestalten.
    Schuldenkrise: Euro-Verluste für alle - Wirtschaft - FAZ
  4. #4

    Wozu dann noch den ESM?

    Wenn die EZB die Sache ohnehin schon in die Hand nimmt brauchen wir doch kein ESM mehr!

    Wäre es nicht besser, wenn man jetzt dem Europaparlament mehr Macht einräumt und die Kontrolle über die vertragsgemäße Einhaltung der Währungspolitik der EZB überträgt? Die Parlamentarier sind im gegensatz zu den EU-Kommissaren wenigstens gewählt.

    Ich finde es enorm, dass man während der gesamten Krise nichts vom EU-Parlament hört oder liest. Woran liegt das eigentlich?
  5. #5

    Quadatur des Kreises!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Europäische Zentralbank hat in ihrem Monatsbericht vor den hohen Risikoprämien für Staatsanleihen in der Euro-Zone gewarnt und signalisiert, dass sie bereit sei, einzugreifen. Ein Grund dürfte die Konjunkturprognose sein: Die EZB rechnet damit, dass die Wirtschaft in der Euro-Zone schrumpft.

    Monatsbericht: EZB bereit zum Kauf von Staatsanleihen - SPIEGEL ONLINE
    Die EZB kann doch wollen, was sie will, sie muss sich einfach
    an den Tatsachen orientieren, dass es ihr niemals gelingen
    wird, 17 vollkommen heterogene, immer weiter auseinander-
    driftende Länder unter einen Hut zu bekommen.

    Die "hohen" Risikoprämien für die Staatsanleihen sind doch
    de facto viel zu niedrig, und nur möglich, weil die
    "Investoren" -wer auch immer das sein mag -,
    wissen, dass die EZB die sogenannten Geberländer haften.

    Auch bin ich doch etwas überrascht, da die EZB, Draghi
    anscheinend daraufhin arbeitet, dass es doch keinen
    ESM geben wird, das BVerfG sich gegen den ESM entscheiden
    wird, also die alleinige Macht beim Club-Med, vertreten
    durch die EZB liegen wird.
  6. #6

    Chaos

    Das verzerren der Märkte geht weiter wie wir am DAX die Tage sehr schön sehen können, niemand will der Letzte sein und daher kaufen, kaufen, kaufen. Das ist völlig irrational weil die Wirtschaft nicht wächst und somit die Aktien über lang eine Blase bilden. Aber irgendwo muss das Geld ja hin, auch das neu gedruckte was nicht investiert wird sondern in Dagoberts Speicher wandert und der ist zum bersten voll. Wenn das so weitergeht helfen wirklich nur noch €-Bonds und oder der Austritt DE aus der Eurozone.Jetzt sieht es doch so aus das wir unsere Waren über die Rettungsschirme uns selbst bezahlen nur um Beschäftigung zu generieren, das sind dann die Target2 Salden in den Büchern. Leider reicht die Zeit nicht mehr um das System derart aufzubauen das es funktioniert, die Krümmung der €-Gurke war wichtiger. Mit solchen Politikern haben wir schon verloren.
  7. #7

    Zitat von mallorcafan Beitrag anzeigen
    ja sein, dass die EZB das will, aber es wird der Tag kommen, da geht es um Summen, wo selbst " Draghi hoch2 " nicht mehr gegenankaufen kann.
    Freue mich schon auf all die entsetzten Politikervisagen.
    Das stimmt. Aber Sie werden die Gesichter gleichwohl kaum sehen. Nach meiner Rechnung passiert es frühestens in 113 Jahren.
  8. #8

    Durchschaubarer Plan....

    Das ist aber leicht zu durchschauen:
    Der Dax tritt auf der Stelle, die Börsen sind völlig überkauft. Das alles auf Basis irgendwelcher Versprechungen von Draghi, die nun langsam in den Märkten verpuffen. Es gibt kaum noch Umsätze, weil keiner mehr dem Braten traut.
    Prompt kommt heute die Nachricht, "EZB bekräftigt Ja zu Anleihenkäufen".
    Die Kleinanleger sollen endlich reinspringen in die Märkte.
    Entsprechend lasen wir ja auch gestern, dass die Kleinanleger die Aktie wieder entdeckt hätten.....
    Also, rein, Kleinanleger, denn die Großen, die bei 6400 eingestiegen sind, wollen raus!
    Ist es nicht in Wirklichkeit so, dass der Austritt Griechenlands so ziemlich unmittelbar bevorsteht? Es wurde für diesen Fall ein Beben an den Märkten prophezeit, das das der Lehmann-Pleite bei weitem in den Schatten stellen sollte. Freilich: Nun beeilt man sich zu sagen, das sei alles „beherrschbar“ – aha, auf einmal, so so.
    Das Spiel, mittels dessen die Kleinanleger übers Ohr gehauen werden, läuft doch eigentlich seit 25 Jahren mit der Dax 7000er-Marke.
    So ein offensichtliches Mannöver:
    Fazit: Die EZB inszeniert eine Spekulationsblase, mittels derer die Kleinanleger abgezockt werden können.
  9. #9

    Märkte mit Geld fluten!

    Das weltweite Futen der Mäkte mit Liquidität in Billionenhöhe ist beispiellos. Floglich weiss auch keiner was und vor allem wann das Folgen hat.
    Ein schwächeres Wirtschaftswachstum ist wohl unser kleinstes Problem.








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