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Monatelanger Angriff: Chinesische Hacker spähten "New York Times" aus

DPADie Computer der "New York Times" waren über Monate dem Zugriff chinesischer Hacker ausgesetzt. Die Angreifer lasen E-Mails und installierten Schadsoftware. Möglicher Grund für den Angriff: ein Bericht der Zeitung über die Reichtümer der Familie von Chinas Premier Wen Jiabao.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-880654.html
  1. #30

    Genau !!

    Zitat von musicman1971 Beitrag anzeigen
    Wer glaubt, dass man das Netz sicher macht, wenn man ein bisschen Software kauft, hat null Ahnung. Leider haben in den allermeisten Unternehmen Leute in der IT das Sagen, auf die das zutrifft. Man muß das Netz sauber planen und aufbauen (was teuer ist), Schwachstellen scannen, eine technische und organisatorische Policy aufbauen (was sehr aufwendig ist) und überwachen und Anomalien im Netz beobachten. VirenScanner und andere MalwareProtectoren sind zwar notwendig, reichen aber weitem nicht aus.
    Ich bin auch zertifizierte Netzwerkadministrator (Novell, MCITP).
    In größeren Unternehmen laufen die Proxserver und/oder Mailserver mit UNIX (bei uns SOLARIS). Der Server selbst wird dabei meistens garnicht angegriffen sondern eher nach freien Ports gesucht. Ebenso wird das Netzwerk selbst (Router, zB. von CISCO oder Netzwerkdrucker) attackiert.

    Letztere schicken dann z.B. nach einem Firmwarehack jeden beliebigen Netzwerkdruck unbemerkt als Kopie per Email an eine Adresse. Wohlgemerkt der Drucker selbst !!

    Oder gehackte Router leiten bestimmte Pakete an eine externe Netzwerkadresse.

    Dies alles geschieht jenseits des Arbeitsplatz-PC, weswegen das übliche MS-Bashing oder Virenscanner blabla nur von Ahnungslosen betrieben wird.

    Gleichwohl zeigt sich mal wieder, dass die größte Gefahr vor dem PC sitzt. Es hilft der beste Virenscanner o.ä. nichts, solange die dusseligen User jedes Attachment öffnen, sobald "I love you" (falls sich noch jemand erinnert) im Betreff steht.
  2. #31

    Zitat von Nonvaio01 Beitrag anzeigen
    Symantec is nun wirklich nur noch ein mode Antiviren programm.
    Irrtum. Der größte I-Net-Provider Deutschlands bietet dies als Abo per monatlichem Bankeinzug an.

    Viele denken, wenn ich schon auf einem Jahre alten Laptop durchs Netz surfe, gönne ich ihm eine hervorragende Software (Telekom Empfehlung?) wie Norton 360°.
    Leider ist diese Software so resourcenhungrig, dass der Spaß an dem nicht wirklich veraltetem Klapprechner dann endgültig vorbei ist.
    Da gibt es freie Software, von denen der Anwender im Gebrauch nichts spüren würde. Diese schützt keinesfalls schlechter, als das tcom-Abo. Einen neuen unbekannten Virus kann keines der Programme sofort entdecken.
    Das Abo von Norton könnte vorne liegen, weil der Anwender keine Lust mehr auf seinen Klapprechner hat ;) .
  3. #32

    k.T.

    Zitat von deutsch_er Beitrag anzeigen
    China hat nur eine Zeitzone. Also kann das mit der Uhrzeit, zu der die Aktivitäten anfingen wirklich hinkommen. Lustig.
    Die Dienststelle, die das macht, wird wohl nicht ständig mit ihren Büros umziehen...
  4. #33

    Doppelmoral

    Klar, wenn die fiesen Chinesen Druck gegen einen Artikel ausüben entdeckt man auf einmal sein schornalistisches Gewissen wieder, gell liebe NYT?... Aber wenn's um Assange, Bradley Manning oder die Machenschaften und die Einflussnahme der Banken/Reichen in den USA geht, dann spielt man lustig mit und ist fein auf Linie!

    Ach, NYT!... Deine Pentagon-Papers- und Watergate-Zeiten sind halt leider längst vorbei!...


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