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Mohrs Herzschlag: Mister DeLeo, der Held der Eiswüste

Ein Anfall? Ein Rückschlag? - Hilfe! Panik! Es gibt Momente, in denen sich Schwerkranke schleunigst ablenken sollten. Ein amerikanischer Bruchpilot ist Joachim Mohrs persönlicher Retter in der Not. Denn: Hoffnung gibt es selbst in Schnee und Eis.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,520243,00.html
  1. #1

    Dir kann geholfen werden

    Ja, Mohr, hast Du es probiert? Hatte ich es nicht vor ein paar Wochen mal geschrieben? Strodival, mit dem Pflanzenwirkstoff Strophanthin.
    Es sei denn, du gehörst zu den 5 % der Leute, bei denen es nicht wirkt.
    Mehr kann ich nicht tun, als Dich darauf hinzuweisen.
  2. #2

    Weiter so!

    Zitat von Der Emigrant Beitrag anzeigen
    Ja, Mohr, hast Du es probiert? Hatte ich es nicht vor ein paar Wochen mal geschrieben? Strodival, mit dem Pflanzenwirkstoff Strophanthin.
    Es sei denn, du gehörst zu den 5 % der Leute, bei denen es nicht wirkt.
    Mehr kann ich nicht tun, als Dich darauf hinzuweisen.
    Ich finde das nicht in Ordnung, daß hier irgendwelche Tipps gegeben werden, wie der Autor seine Krankheit beeinflussen kann. Ich denke er ist in anständiger ärztlicher Behandlung und braucht hier keine Pseudoratschläge.

    Ich bin auch von Herzrhythmusstörungen betroffen und bekomme oft viele Extrasystolen. Ich finde die wöchentlichen Beiträge sehr gut und motivierend mit der eigenen Angst besser umzugehen.
    Bitte weiter schreiben!
  3. #3

    Beeindruckend

    Tolle spannende Beiträge.
    Wie Herr Mohr soviel Willenskraft aus seiner Situation abschöpft, beeindruckt mich sehr. Vielleicht gibt es mir irgendwann mal die Kraft, die Herr Mohr durch Mister DeLeo bekommen hat.
    Freue mich schon auf die Fortsetzung der Reihe, und wünsche Herrn Mohr alles Gute.
  4. #4

    Ich kenn' das

    Hallo Herr Mohr,
    ich lese mir seit Wochen Ihre Kolumne mit starkem Interesse durch, weil ich auch ein Betroffener bin.
    Das fing bei mir schon in der Kindheit, dass ich relativ häufig Extrasystolen verspürte, mit denen ich damals noch garnichts anzufangen wusste. Im Alter von etwas 30 Jahren hatte ich dann, wie sich im Nachhinein herausstellte eine anhaltende ventrikuläre Tachykardie, die sich nach wenigen Minuten von selbst beendete. Dann hatte ich etwas zehn Jahre lang überhaupt keinerlei Probleme.
    Bis dieses Jahr! Im Winter bekam ich aus nicht geklärten Gründen wieder eine anhaltende ventrikuläre Tachykardie, die sich erneut nach wenigen Minuten von selbst beendete.
    Da das bis dahin alles immer unproblematisch war und ich nur unregelmäßig zum Arzt ging, war das nie ein Thema.
    Wenige Wochen nach dieser Attacke bekam ich dann erneut eine v.T., die dann so lange anhielt, dass sie sich zwar von selbst beendete, aber erst nach 3 Stunden und bei Anwesenheit des mittlerweile gerufenen Notarztes.
    Es folgte die Einweisung ins Krankenhaus. Nach knapp zwei Wochen wurde ich wieder entlassen und trage nun einen ICD mit mir- einen "Implantierbaren Cardioverter Defibrillator".
    Zusätzlich bin ich auch schon mit verschiedenen Betablockern therapiert worden, von denen Sotalol bisher! den größten Erfolg hatte.
    Trotzdem kommt es aus noch nicht geklärten Gründen in den letzten Monaten immer wieder zu Situationen, in denen das Herz zwischen v.T. und Kammerflimmern steht, dann setzt der ICD ein, was zu einem kurzen, einwenig unangehmen Zucken führt und danach ist alles wieder beim Alten.

    Jede Anamnese ist unterschiedlich. Es gibt sicher Gründe, weshalb das bei Ihnen scheinbar nicht geht, aber die Lebensqualität leidet nicht mit diesem kleinen Gerät.


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