Daß sich im SPIEGEL niemand "Warum?" fragen darf, ist mir als jemand, der seit seinem 12. Lebensjahr den SPIEGEL liest, immer aufgefallen. Ich fand es nicht unbedingt schlecht. Zumindest im Gesundheitsbereich oder in Fragen individueller Lebensgestaltung&Sinn etc. ist es sogar sehr sinnvoll.
In Politik und Wirtschaft allerdings führt es zum Ende des Investigativjournalismus. Hier ist der SPIEGEL nur noch eine dpa-REuters-CNN Illustrierte, kein Nachrichtenmagazin mehr.
Ich werde jetzt einmal forschen, welche Artikel Joachim Mohr verfaßt, um ggf. beweisen zu können, daß das fehlende
Rechercheinteresse im SPIEGEL nicht auf einer gesundheitsbedingten Ausblendung der Warum-Frage, sondern auf dumpfer Mainstream Arroganz beruht.



