Ich denke nicht dass bei den Arabern die Filmleidenschaft eine Rolle spielt. Eher sehe ich dort eine gewaltige Amerikanophobie.
REUTERSDie Gegner von Syriens Machthaber Assad verstehen die Welt nicht mehr: Ein einziges Mohammed-Schmähvideo bringt die Araber zur Raserei, während sie das tägliche Morden in Syrien kalt lässt. In diesem Propagandakrieg bleibt den Aktivisten nur eine Waffe - ihr schwarzer Humor.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...855767,00.html
Ich denke nicht dass bei den Arabern die Filmleidenschaft eine Rolle spielt. Eher sehe ich dort eine gewaltige Amerikanophobie.
Man sollte immer auch hinzufügen: Das Schlimmste ist die Dummheit. Nicht nur im Orient.
Wie man sich von hinten selbst in die Brust schiesst. Die amerikanische Aussenministerin Clinton hat es da gezeigt. Aus den Fehlern in Afghanistan mit der Unterstützung von Al Qaida nichts gelernt, hat man nach derselben Methode den 'arabischen Frühling' unterstützt. Die bekannt gute Wirkung sieht man jetzt. In allen Ländern in denen Washington mitgemischt hat, Tunesien, Ägypten, Libyen und Jemen flackerts.
Was Syrien angeht, scheint sich ein dritter Weg anzukündigen, zumindest weisen einige Stellungnahmen daraufhin, zB die Erklärung des ex-Generals Tlass, die Ankündigung von Frankreichs Verteidigungsminister dass keine Waffen nach Syrien geliefert werden, die Kontakte des Vermittlers Brahimi zur Opposition in! Syrien Syrie: Brahimi rencontre l'opposition, violents combats à Damas et Alep - Dépêches - El Watan
Offenbar flogen die Fetzen als der katarische Aussenminister Brahimi in sein Hotel ein-, bzw vorgeladen hatte
Syrie : Brahimi ne veut pas être l'homme du Qatar - De Bagdad à Jérusalem : L'Orient indiscret
Es zeichnet sich da eine Situation ab bei der die Amerikaner und ihre Verbündeten komplett überfordert sind. Wenn die syrischen 'Aktivisten' jetzt nur noch spotten können, dann gibt es ein deutsches Wort für diese Situation, Galgenhumor. Man kann nur hoffen dass dieser Bürgerkrieg so schnell wie möglich zu Ende geht.
Die USA, die NATO dürften jetzt nach zwei Seiten ins Hintertreffen geraten, in den arabischen Ländern greift der Mob die Botschaften an, und gegenüber Russland und China (in weiterem Sinne der BRICS) haben sich die USA als Papiertiger erwiesen da sie weder eine militärische noch eine politische Lösung in ihrem Sinne erzwingen kann. Kollateralopfer sind aber auch die UN und Organisationen wie Amnesty International und andere.
Schön dass SPON uns mal wieder mittels eines "Aktivistens" die Welt erklärt! Ohne Ihre Anleitung hätte man jetzt wirklich denken können, dass Assad die bessere Alternative zu diesen religiös, fanatisierten Irren wäre. Aber dann kommt, Gott seis gedankt, schnell noch ein Artikel der die Welt wieder ins rechte Licht rückt!
Puh, das ging gerade noch mal gut!
Und seit Menschengedenken wird im Namen irgendwelcher Götter gemordet oder Gläubige werden verleumdet und gespottet. Es ist bizarr, wie sich die Menschheit weiterentwickelt, wie sich Wissenschaften etablieren und selbst Kinder in der 6. Klasse heute über Kenntnisse verfügen, die im Mittelalter kaum ein Gelehrter vorweisen konnte. Aber die uralten Ammenmärchen von Gottheiten und Teufeln, von Gut und Böse und von Schicksal und Gotteszorn überleben in den Köpfen der Dummen und Ignoranten jedes Jahrtausend. Und solange eine Staatsreligion auch Politik ist, wird sich daran nichts ändern. Schlagt Euch ruhig die Köpfe ein - wer austeilt muss auch einstecken können. Steht wohl so ähnlich sogar in Eurer Bibel.
Die "Aktivisten" (die in Afghanistan etc. Terroristen genannt werden) SIND die mulimischen Fanatiker, die das säkulare Assad"regime" angreifen. Dass diese sich von den Protesten distanzieren glaubt doch wirklich kein Mensch.
waren im Nachhinein besser als der jetzige Zustand, auch wenn sie ihr Volk mit brutaler Gewalt disziplinierten.
Saddam, Gaddhafi und Mubarak waren im Vergleich zu dem islamistischen Mob die deutlich bessere Alternative.
Und allen Gutmenschen sei gesagt, dass die Araber noch nicht reif sind, um in einer Demokratie über ihr Schicksal zu entscheiden.
Und wer nicht in der Lage ist, auf Schmähkritik an seiner Religion ruhig zu reagieren, sollte sich fragen, ob ihm das Grundrecht auf freie Meinungsäußerungnoch etwas bedeutet. Wer diese Frage für sich verneint, sollte in unseren europäischen Demokratien nicht leben dürfen.