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Mohammed-Schmähvideo: Pakistan rätselt über Motiv des Kopfgeld-Ministers

REUTERSEin pakistanischer Minister setzt aus eigener Tasche ein Kopfgeld auf den Macher des Mohammed-Schmähfilms aus - warum nur? Nun verdichten sich Hinweise, dass persönliche Motive dahinterstecken, nicht religiöse. Tausende Pakistaner hingegen sind den Ruf vom gewalttätigen Volk leid.

Pakistanischer Minister setzt Kopfgeld auf Mohammed-Filmemacher aus - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein pakistanischer Minister setzt aus eigener Tasche ein Kopfgeld auf den Macher des Mohammed-Schmähfilms aus - warum nur? Nun verdichten sich Hinweise, dass persönliche Motive dahinterstecken, nicht religiöse. Tausende Pakistaner hingegen sind den Ruf vom gewalttätigen Volk leid.

    Pakistanischer Minister setzt Kopfgeld auf Mohammed-Filmemacher aus - SPIEGEL ONLINE
    "Tausende Pakistaner" wollen nicht mehr als gewalttätig angesehen werden? Nur einige Tausende von geschätzten 200 Mio. Einwohnern? Das ist aber schwach. Solange das NUR "Tausende" sind, wird nichts helfen. Es müssen schon zig Millionen werden, damit sich etwas in Richtung freie und friedliche Welt bewegt. Das können aber nur die Pakistaner selbt bewerkstlligen, es werden das Beleidigtsein und Verbote der Freiheiten in anderen Ländern nicht helfen.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wir protestieren nicht laut genug gegen solche Idioten"




    In Talkshows, in Zeitungskommentaren und im Internet wurde am Sonntag heftig darüber diskutiert, ob die große schweigende Mehrheit der Bevölkerung Mitschuld trage an der Gewalt und an der befremdlichen Haltung des Ministers. "Ich bin sehr traurig darüber, dass wir nicht laut genug gegen solche Idioten protestieren und damit allen Pakistanhassern recht geben", schreibt Bloggerin Mariyam Kanwer. Ein anderer verteidigt die Haltung der Mehrheit: "Was hätten wir tun sollen? Aus Angst um unser Leben haben wir uns alle verbarrikadiert."

    Andere kritisierten, man solle einen antiislamischen Film nicht dazu missbrauchen, die Meinungsfreiheit als "westliche Idee" abzutun. "Die Frage ist doch, weshalb wir beleidigt sind", schreibt ein anonymer Internetnutzer in einem pakistanischen Blog. "Manche sind beleidigt, wenn der Prophet beschimpft wird. Aber seien wir doch ehrlich, in unserem Land sind manche Leute schon beleidigt, wenn eine Frau ohne Kopfbedeckung herumläuft oder sogar wenn nur irgendwo Musik läuft." Das ganze Konzept des Beleidigtseins gehörte "auf den Müllhaufen", weil "ständig jemand wegen irgendeiner Belanglosigkeit beleidigt ist".

    Um der Welt zu zeigen, "dass echte Pakistaner nein zur Gewalt sagen", hatte der 23-jährige Faran Rafi aus Islamabad die Idee zu einer Aufräumaktion. Für Sonntag rief er über Facebook und Twitter die Bevölkerung dazu auf, auf die Straßen zu gehen und den Müll von den Protesten am Freitag und Samstag zu beseitigen. In den größeren Städten wurden Treffpunkte für die Aktion vereinbart. Bis zum Sonntagmittag kündigten 5220 Menschen ihre Teilnahme an.
    Lese ich diesen letzten Block des Artikels und dazu, dass in Lybien Menschen gegen die Radikalisten protestieren rührt sich ein Fünkchen Hoffnung, dass der gesunde Menschenverstand auch in der muslimischen Welt noch nicht vollkommen erloschen ist.

    Bleibt abzuwarten, ob sich das Feuer, das die Scharfmacher entfacht haben, nicht vielleicht doch gegen Selbige wendet.

    Ein schöner Traum!
  3. #3

    Tausende Pakistaner?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein pakistanischer Minister setzt aus eigener Tasche ein Kopfgeld auf den Macher des Mohammed-Schmähfilms aus - warum nur? Nun verdichten sich Hinweise, dass persönliche Motive dahinterstecken, nicht religiöse. Tausende Pakistaner hingegen sind den Ruf vom gewalttätigen Volk leid.

    Pakistanischer Minister setzt Kopfgeld auf Mohammed-Filmemacher aus - SPIEGEL ONLINE
    "TAUSENDE Pakistaner hingegen sind den Ruf vom gewalttätigen Volk leid."?!

    Pakistan hat 184 MILLIONEN Einwohner.

    Mir kommen echt die Tränen...
  4. #4

    Mittelalter mit Internetanschluss

    Keiner hat sich vor 30 - 40 Jahren Gedanken gemacht, was es heißt eine multikulturelle Gesellschaft zu haben. Es sind eben nicht einfach nur Menschen mit verschiedenen Religionen und Kulturen, sondern beinahe unüberbrückbare Hürden. Das Christentum hat vor ein paar Hundert Jahren Hexen verbrannt oder ertränkt, Gotteslästerer gekreuzigt. Heute entledigt sich die katholische Kirche auf "zvilisierte" Art und Weise ihrer Widersacher. In anderen Religionen leben die Menschen in ihrer Denke noch im Mittelalter, sie sind bereit für ihre Religion zu töten oder auch selbst zu sterben. Jüdische Beschneidungen, jahrtausend alte Tradition möchten wir in unserer christlichen westlichen Welt nicht mehr akzeptieren. Wo ist die Grenze der Toleranz, sie ist schier unendlich; und genau daran scheitern wir in unserer multikulturellen Gesellschaft. Letztendlich hat jeder für sich Recht aus seine Art und Weise. Aber wenn Menschen aus einer anderen Kultur als Gast in ein fremdes Land kommen, muss man erwarten können, dass man sich den Gesetzen und Regeln des Gastgebers unterwirft. Die Frage ist letztendlich ob der Gast auch bereit ist dies zu tun, oder ob er seine Traditionen und Gesetze über die Regeln seines Gastgebes stellt.
  5. #5

    ???

    Wenn Ghulam Ahmad Bilour auch in Pakistan mit diesem Mordaufruf eine Straftat begangen hat, wieso wurde er dann noch nicht festgenommen und unter Anklge gestellt??
  6. #6

    Meine Hochachtung

    vor dem Teil des pakistanischen Volkes, dass sich gegen das Beleidigtsein ausspricht. Es ist wirklich etwas, was auf den Müllhaufen der Geschichte gehört. Natürlich fehlt dann den Fundamentalisten ein wichtiges Machtinstrument.
  7. #7

    weshalb wir beleidigt sind...

    Auchmir ist die Tendenz aufgefallen, die Opferrolle einzunehmen und wg jeder Kleinigkeit beleidigt zu sein. (der Cip war schon mehr als eine Kleinigkeit)die Opferrolle hat Vorteile : man steht meißt auf der Seite der" Opfer", hat Mitleid, ein Opfer hat selber keine Schuld usw.Was mich nervt : 90% der islamischen Bevölkerung hat mit den gewaltätigem Mob nichts zu tun - aber dagegen selber die Stimme zu erheben, sind sie zu feige.
  8. #8

    Wäre da das Geld nicht besser angelegt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein pakistanischer Minister setzt aus eigener Tasche ein Kopfgeld auf den Macher des Mohammed-Schmähfilms aus - warum nur? Nun verdichten sich Hinweise, dass persönliche Motive dahinterstecken, nicht religiöse. Tausende Pakistaner hingegen sind den Ruf vom gewalttätigen Volk leid.

    Pakistanischer Minister setzt Kopfgeld auf Mohammed-Filmemacher aus - SPIEGEL ONLINE
    Während der pakistanische Minister Kopfgelder anpreist und über die Ungläubigen herzieht ruft zur gleichen Zeit die Caritas zu Spenden für Flutopfer in Pakistan auf. Caritas international - Katastrophenhilfe für Flutopfer in Pakistan
    Wie wäre es wenn der Minister das Geld für die Flutopfer in Pakistan zur Verfügung stellen würde. Geldspenden für ihre Glaubensbrüder würden auch den Saudis und Kataris gut anstehen die ansonsten für die 'guten Zwecke' im Namen des Islam eine sehr offene Geldbörse haben. Aber die finanzieren lieber Waffen für 'Aktivisten' oder Moscheen in Europa. Notleidenden Glaubensbrüdern bleibt da nur die Hilfe von 'Ungläubigen' aus Staaten deren Botschaften berannt und verbrannt werden und deren Bürger sich vor dem islamistischen Mob verstecken müssen.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tausende Pakistaner hingegen sind den Ruf vom gewalttätigen Volk leid.
    Tausende? Also jede Menge zwischen 2000 und 9999? Na dann ist ja mal gut, dass es keine 172 Millionen Pakistaner gibt.








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