Forum


 

Mönche in Burma: Revolution der roten Roben

Ruth FendBurmas Mönche wurden jahrzehntelang vom Regime verfolgt und unterdrückt, noch heute dürfen sie nicht wählen, keine Zeitung lesen, sich politisch nicht engagieren. Doch viele der buddhistischen Geistlichen begehren auf. Besuch bei einem Revolutionär in Mönchskutte.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...827438,00.html
  1. #1

    klingt ulkig

    Da liegt der Mönch also. Durch das offene Fenster im ersten Stock dringt das Schnattern von Straßenverkäufern und Kindern herein, das Bellen streunender Hunde und das dröhnende Tuten eines vorbeifahrenden Zuges. Dass Panda Vam Sa hier ein Mittagsschläfchen halten kann, grenzt an ein Wunder.

    erst dachte ich, wieso ein Pandabär dort schläft:::))))
  2. #2

    Beim Buddha

    was wird hier geschrieben, ich halte mich seit fast 30 Jahren etwa die Haelfte meiner Zeit in Myanmar auf und ich habe unzaehlige Moenche gesehen die Zeitung gelesen haben. Es wird auch hier, vermutlich aus nichtwissen, unterlassen dass etwa 40% der Moenche im Kloster nur tempoaer da sind fuer 1 Woche, fuer ein Jahr, jede Zeitspanne ist moeglich, die duerfen ALLE sehr wohl waehlen. Ausserdem ist der Begriff Moench weit definiert, nur weil einer die rote Kleidung anhat ist er nicht automatisch ein Moench usw.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Burmas Mönche wurden jahrzehntelang vom Regime verfolgt und unterdrückt, noch heute dürfen sie nicht wählen, keine Zeitung lesen, sich politisch nicht engagieren. Doch viele der buddhistischen Geistlichen begehren auf. Besuch bei einem Revolutionär in Mönchskutte.

    Mönche in Burma: Revolution der roten Roben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  3. #3

    Stadt ist nicht Land

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Burmas Mönche wurden jahrzehntelang vom Regime verfolgt und unterdrückt, noch heute dürfen sie nicht wählen, keine Zeitung lesen, sich politisch nicht engagieren. Doch viele der buddhistischen Geistlichen begehren auf. Besuch bei einem Revolutionär in Mönchskutte.

    Mönche in Burma: Revolution der roten Roben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ich bin quer durch Myanmar gereist und habe zahlreiche Klöster auf dem Land besucht. Dort lief immer der Fernseher, die Kontakte zu ausländischen Besuchern waren zum Teil sehr intensiv und die Leute waren voll im Bilde über die politische Situation im Land und weltweit. Auf dem Land können mitten im Wald plötzlich einige gut eingerichtete Klöster auftauchen. Dort kommt nahezu nie Polizei oder Militär hin. Die Behauptung mit der totalen Unterdrückung der Mönche mag teilweise auf die Größstädte zutreffen. Man muss aber bedenken, dass Myanmar fast doppelt so groß ist wie Deutschland, aber nur halb soviele Menschen dort wohnen. Die Infrastruktur ist zum Teil miserabel. In manche Regionen kommt man nur zu Fuß oder auf dem Elefanten. Wie soll Unterdrückung im tiefen Hinterland und im Urwald funktionieren? Das ist unmöglich.


TOP



TOP