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Möglicher Euro-Austritt: Gute Nacht, Griechenland!
Noch ist es eine hypothetische Frage: Was wäre, wenn Griechenland tatsächlich die Euro-Zone verlässt? Allerdings kann*der Schritt schon bald Realität sein. Ein Szenario über die dramatischen Folgen für den Pleitestaat, Deutschland und*die Welt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...795669,00.html
- #60 03.11.2011 14:11 von
- #61 03.11.2011 14:12 von
So:?
Weia, was macht denn Merkel hier im Forum? Das ist die reinste Angstmache könnte auch von Merkel stammen...!Drängen die Märkte diese Staaten aus der Euro-Zone, so dass sie wieder nationale Währungen einführen müssen und ihnen das griechische Martyrium bevorsteht, ist die Apokalypse des Weltfinanzsystems nicht mehr bloß blanke Theorie.
Auch dies ist genau genommen kein rechter(!) Aspekt. Man könnte auch sagen ich erlasse dir die Schulden und Du arbeitest die bei mir ab... Wieviel und wofür regeln wir. Das bleibt unter uns! Wir haben prompt dadurch eine eigene Währung...Immerhin gibt es einen Aspekt, der bei aller berechtigten Sorge Mut macht: Griechenland ist zweifellos todkrank. Andere Krisenländer wie Portugal oder Italien sind nicht gerade topfit, aber eben auch nicht untherapierbar. Deshalb kann es gelingen, den Patienten Griechenland zu isolieren. - #62 03.11.2011 14:15 von
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mal unabhängig von der Machbarkeit, warum? Es ist nicht verboten, sein Geld in ein anderes Land zu transferieren. Es ist ja keine Steuerflucht. Man geht einfach zu einer anderen Bank, fertig. Wenn man einfach ohne Rechtsgrundlage Vermögen einzieht, kann man sich das Schuldentilgen getrost sparen. Wer die Eigentumsgarantie ablehnt, dem leihen Sie auch nichts, stimmts?
- #63 03.11.2011 14:15 von
Eurozonen Austritt = Unsinn
Dieses ständige Gerede vom "möglichen Eurozonen-Austritt" ist nichts als populistischer Unsinn. Was sollte dem Land das bringen? Die Schulden wären in Drachme noch schwerer abzuzahlen und das Argument, griechische Produkte würden billiger und somit konkurrenzfähiger ist aus irgendeiner wirtschaftswissenschaftlichen Mottenkiste rausgezogen und nicht nicht zu belegen - im Gegenteil. Es gilt doch zu Fragen: Welche Produkte? Etwa Ziegenkäse und Olvenöl?? Tourismus?? Die Reederei?? Und warum sollte die Produktion dann ich Drachme ausgerechnet billiger werden, wenn der Unternehmer viele seiner Produktionsmittel im Ausland teuer in Euro einkaufen muss? Von den Umtausch-Kosten die für beide Seiten enstehen ganz zu schweigen.
Ich denke die Rede vom Eurozonen-Austritt soll nur als Druckmittel gegenüber der Bevölkerung im Raum stehen, damit diese sich den Erpressungsversuchen von IWF & Co fügt. Griechenland könnte genausogut die Schulden für illegitim erklären und weiter in der Euro-Zone bleiben, als unzuverlässiger Partner ähnlich wie die HSB und andere schwarze Schafe, das ist ja mittlerweile so üblich in dieses "System". Oder aber das System fällt - und Griechenland ist nur der Anfang. - #64 03.11.2011 14:16 von
Etwas genauer bitte
Also viele Foristen machen es sich wirklich etwas einfach. Eine Staatspleite Griechenlands bedeutet nicht, dass Griechenland den Euro nicht mehr hat bzw aus der EU austritt. Ein Rausschmiss von EU-Mitgliedern ist überhaupt nicht vorgesehen - die EU hat gar keine Handhabe! Und ob Griechenland aus der EU austritt oder nicht, wäre für die Griechen und für uns auch Wurscht. Es geht schlicht und einfach darum, ob man Griechenland Pleite gehen lässt oder nicht. Pleite gehen heißt: Griechenland kann nicht mehr zahlen (Schulden, aber auch Renten, Sozialausgaben, Bildung,...). Und diese ständigen Ausgaben verschwinden ja nicht mit einer Pleite. Renten u.Ä. müssen auch danach noch gezahlt werden. Da aber Griechenland nach einer Pleite erstmal mit Sicherheit kein Geld mehr geliehen bekommt, heißt das extreme Armut für viele Griechen.
Und da die griechischen Staatsanleihen zum Großteil inzwischen von anderen EU Staaten und der EZB gehalten werden, bezahlen wir die Pleite auf jeden Fall mit (und eben nicht die Banken). Die privaten Banken (außerhalb Griechenlands) sehen eine Pleite überwiegend als nicht kritisch.
Auf deutsch: eine Staatspleite ist für Griechenland verheerend, für die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte eher positiv. Für die EU Länder macht es keinen großen Unterschied - bezahlen müssen sie so oder so. - #65 03.11.2011 14:17 von
- #66 03.11.2011 14:18 von
Stimmt so nicht!!
Das stimmt so nicht.
GRL hat sich selbst in Pfanne gehauen durch Bilanzfälschung und hat damit Kredite über Gebühr aufgenommen.
Man kann ja viel auf Manager schimpfen, aber in der freien Wirtschaft, zumindest noch hier zu Lande- gehen sie für Bilanzfälschung hinter schwedische Gardinen oder müssen eine empfindliche Geldstrafe hinnehmen.
"Für Handlungen dieser Art können Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren oder Geldstrafen verhängt werden."
Da zeigt sich dann auch das Problem.
Politiker laufen danach noch frei Rum, und machen weiter so.
Bilanzbuchhalter, Wirtschaftsprüfer machen das sicher nur einmal danach wissen sie wies im Knast zugeht. - #67 03.11.2011 14:18 von
Falsche Kritik
Sie tun so, als ob der SPON nur aus einer Person besteht und unbedingt eine Meinung haben muss. Verschiedene Artikel koennen sehr wohl verschiedene Ansichten wiederspiegeln und sich auch wiedersprechen. Ausserdem handelt es sich bei diesem Artikel um eine Analyse der Situation und moegliche Scenarios. Ich kann beim besten Willen keine Bevorzugung einer der Scenarios erkennen. Ihre Kritik ist daher hier nicht angebracht
- #68 03.11.2011 14:19 von
Griechenland find ich gut!
Hallo,
ich denke es muss boom machen und dann gehts eben wieder mehr oder weniger von vorne los. Das ganze soll ja seinen "anfang" bei der tulpemania gefunden haben also das viel geld da war und die leute was brauchten um zu spekulieren. Also gehört das ganze ja irgendwie zum wirtschaftkreislauf dazu.
PS finde es schon recht bizarre das das hier unter www.spiegel.de/wirtschaft/soziales zu finden ist. - #69 03.11.2011 14:19 von
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