REUTERSChristian Wulff tritt zurück - und schon beginnt das Feilschen um einen Nachfolger. Anders als 2010 will die Kanzlerin den nächsten Bundespräsidenten mit SPD und Grünen abstimmen. Doch allzu viele gemeinsame Kandidaten kommen nicht in Frage.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...815870,00.html
Nein, Gauck hat sich direkt für eine Überwachung ausgesprochen (siehe z.B. tagesspiegel.de - Bundespräsidentenwahl: Gauck unterstützt Beobachtung der Linkspartei durch Verfassungsschutz - Politik - Tagesspiegel). Ist es nicht traurig, dass ein Mann wie Gauck, mit seiner "organisatorischen Historie", "damit keine moralischen Probleme" hat? Wie gesagt, der Mann ist aus meiner Sicht untragbar.
Nun, dann schauen Sie mal, was man von Personen mit SOLCHER Art Abgang hält - im Gegensatz zu den Pattex-Vertretern:
Politiker und ihre Posten: Die Kunst des aufrechten Abgangs - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
Und in einem werden Sie mir wohl zustimmen: Sollte eine BP Käsmann im Amt wieder mal straucheln, müssen wir uns wohl kaum auf eine monatelange "Guttenbergiade" oder eine "Stahlgewitter"-durchstehende Präsidentin einstellen.
Wie war das übrigens beim Gegelten? Gehörten Sie nicht auch zu denen, die übereifrig nach einer 2. Chance gerufen hatten?
Wer von diesen drei Personen hätte wohl am ehesten einen Anspruch darauf?
Aber ein BP sollte die Interessen der Mehrheit in unserem Land kennen und vertreten. Dazu gehören nicht die Spekulanten und Plünderer der Staatskassen aus der Finanzindustrie. Auch wenn sie derzeit offensichtlich maßgeblichen Einfluß auf die Politik ausüben. Aber auch für diese Bande gilt: lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Insofern sollten wir der Occupy-Bewegung Anerkennung dafür zollen, daß sie gegen den Mainstream für die Interessen unseres Landes eintritt. Und Gauck tut dies nicht.
Also irgendwie haben Sie es noch nicht, oder? Ist es denn so schwer zu begreifen, dass der EIGENE Umgang auf die gemachten Verfehlungen den Unterschied macht? Wer sagt übrigens, dass Käsmann zurück treten musste? Die hat uns ja nicht mal Zeit gelassen, über diese Frage überhaupt nachzudenken.
Worüber hat man denn bei Guttenberg und Wulff gestöhnt? Weil die es nicht mal begriffen hatten, als der Rücktritt längst überfällig war - nicht mal nach Bitten und Betteln. Käsmann hat die Entscheidung SCHNELL und SELBST getroffen, ohne dass irgendjemand sie beknien musste.
Margot Käßmann - meine Stimme hat sie
Mögliche Wulff-Nachfolger: Wer jetzt die besten Chancen hat - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik[/QUOTE]
Auf einem FAZ.net blog war einmal ein Beitrag, der ihr unter Angaben der Aktenzeichen vorgeworfen hat , Wulff in einer Steuerbetrugssache direkt
zu decken. Das war ein ziemlich heftiger Beitrag und da es hinter her ruhig blieb dann wohl auch wahr. Ihr würde daher dasselbe blühen wie Wulff. Und da sie sich wahrscheinlich noch an vielmehr erinnern wird von dem wir nichts wissen aber andere sehr wohl, wird sie dankend abwinken. Besser an dem Hebel sitzen, wo man sein Schicksal etwas aktiver in die Hand nehmen kann als als Bundespräsidentin von seinen Untaten wehrlos eingeholt zu werden.
... dann Katrin Göring-Eckhardt.
Anschließend Neuwahl des Bundestages mit dem Ergebnis einer schwarzgrünen Koalition mit Angela Merkel als Kanzlerin und Trittin als Vizekanzler ... und schon wär das FDP-Problem ganz nebenbei gelöst.
(Der Beitrag ist ironiefrei.)
Bis auf Gauck würden alle Genannten meine Zustimmung finden. Da Schäuble, von der Leyen oder de Meziere aber im Kabinett kaum abkömmlich sind, läuft es auf Lammert oder Töpfer hinaus!
Abgesehen davon, daß sich Frau Merkel nun nicht noch ausgerechnet den ehemaligen Gegenkandidaten vor die Nase setzen lassen wird, ist Gauck m.E. auch speziell für das Amt ungeeignet.
Diejenigen, die ihn innerhalb der Bevölkerung fordern, haben womöglich nicht genau hingesehen: Dieser pommersche Pastor hat außer salbungsvollem Habitus und Schwadronieren über die Zustände in der DDR nichts zum aktuellen-politischen Diskurs beizutragen.
Der Mann kommt angeblich aus der ostdeutschen Friedensbewegung, spricht sich - im Stile eines Feldkaplans - aber für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan aus.
Er war nach eigenen Aussagen "Fundamentaloppositioneller", was ich ihm nicht glauben mag, wenn ich mir vor Augen halte, wie die DDR mit wirklichen Regime-Gegnern umgegangen ist!
Was bleibt, ist seine offensichtliche persönliche Eitelkeit, davon hatten wir aber nun doch genug, oder ??