Forum


 

Mögliche Wulff-Nachfolger: Wer jetzt die besten Chancen hat

REUTERSChristian Wulff tritt zurück - und schon beginnt das Feilschen um einen Nachfolger. Anders als 2010 will die Kanzlerin den nächsten Bundespräsidenten mit SPD und Grünen abstimmen. Doch allzu viele gemeinsame Kandidaten kommen nicht in Frage.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...815870,00.html
  1. #290

    -

    Zitat von kumi-ori Beitrag anzeigen
    Meine Traumkandidatin wäre Margot Käßmann. Sie hat zwar Fehler gemacht, aber selbst in dieser Situation noch Größe gezeigt.
    Weil sie keine Fahrerflucht begangen hat, oder warum?

    Weil sie zurückgetreten musste? Musste Wulff heute auch, dann könnte er logischerweise gleich wegen des Rücktritts im Amt bleiben.
  2. #291

    Gauck ist untragbar

    Zitat von idrzb Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich recht erinnere, hat er sich darüber mokiert, dass sich ausgerechnet solche Politiker über geheimdienstliche Beobachtung beklagen, die in ihrer eigenen wie organisatorischen Historie damit keine moralischen Probleme hatten. Ich denke das ist ein großer Unterschied zu Ihrer Behauptung.
    Nein, Gauck hat sich direkt für eine Überwachung ausgesprochen (siehe z.B. tagesspiegel.de - Bundespräsidentenwahl: Gauck unterstützt Beobachtung der Linkspartei durch Verfassungsschutz - Politik - Tagesspiegel). Ist es nicht traurig, dass ein Mann wie Gauck, mit seiner "organisatorischen Historie", "damit keine moralischen Probleme" hat? Wie gesagt, der Mann ist aus meiner Sicht untragbar.
  3. #292

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Eine Bundespräsidentin, die bereits straffällig geworden ist und ein Alkoholproblem hat, ist kaum vorstellbar.
    Moral, Vorbild und Integrität? Eher Sünderin. Ich denke, sie steht nicht auf irgendeiner Kandidatenliste
    Nun, dann schauen Sie mal, was man von Personen mit SOLCHER Art Abgang hält - im Gegensatz zu den Pattex-Vertretern:
    Politiker und ihre Posten: Die Kunst des aufrechten Abgangs - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

    Und in einem werden Sie mir wohl zustimmen: Sollte eine BP Käsmann im Amt wieder mal straucheln, müssen wir uns wohl kaum auf eine monatelange "Guttenbergiade" oder eine "Stahlgewitter"-durchstehende Präsidentin einstellen.
    Wie war das übrigens beim Gegelten? Gehörten Sie nicht auch zu denen, die übereifrig nach einer 2. Chance gerufen hatten?
    Wer von diesen drei Personen hätte wohl am ehesten einen Anspruch darauf?
  4. #293

    Mag schon sein

    Zitat von rufus008 Beitrag anzeigen
    Und genau das spricht meiner Meinung nach für ihn. Ein Bundespräsident sollte Mut machen und die Menschen gleichzeitig aus ihren Luftschlössern und auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

    "Alber" finde ich noch eine niedliche Umschreibung für diese unsäglichen Occupy-Proteste. Mir würden da noch ganz andere Vokabeln einfallen...
    Aber ein BP sollte die Interessen der Mehrheit in unserem Land kennen und vertreten. Dazu gehören nicht die Spekulanten und Plünderer der Staatskassen aus der Finanzindustrie. Auch wenn sie derzeit offensichtlich maßgeblichen Einfluß auf die Politik ausüben. Aber auch für diese Bande gilt: lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Insofern sollten wir der Occupy-Bewegung Anerkennung dafür zollen, daß sie gegen den Mainstream für die Interessen unseres Landes eintritt. Und Gauck tut dies nicht.
  5. #294

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Weil sie keine Fahrerflucht begangen hat, oder warum?

    Weil sie zurückgetreten musste? Musste Wulff heute auch, dann könnte er logischerweise gleich wegen des Rücktritts im Amt bleiben.
    Also irgendwie haben Sie es noch nicht, oder? Ist es denn so schwer zu begreifen, dass der EIGENE Umgang auf die gemachten Verfehlungen den Unterschied macht? Wer sagt übrigens, dass Käsmann zurück treten musste? Die hat uns ja nicht mal Zeit gelassen, über diese Frage überhaupt nachzudenken.
    Worüber hat man denn bei Guttenberg und Wulff gestöhnt? Weil die es nicht mal begriffen hatten, als der Rücktritt längst überfällig war - nicht mal nach Bitten und Betteln. Käsmann hat die Entscheidung SCHNELL und SELBST getroffen, ohne dass irgendjemand sie beknien musste.
  6. #295

    Es kann nur eine geben

  7. #296

    Leutheusser-Schnarrenberger geht in keinem Fall

    Zitat von schuelerg Beitrag anzeigen
    Und warum nicht noch anderswo suchen? Frau Leutheuser-Schnarrenberger z.B.? Oder Frau Schwan? Oder Frau Petra Roth? Um nur mal drei geeignete Frauen aus unterschiedlichen politischen Lagern zu nennen.
    Auf einem FAZ.net blog war einmal ein Beitrag, der ihr unter Angaben der Aktenzeichen vorgeworfen hat , Wulff in einer Steuerbetrugssache direkt
    zu decken. Das war ein ziemlich heftiger Beitrag und da es hinter her ruhig blieb dann wohl auch wahr. Ihr würde daher dasselbe blühen wie Wulff. Und da sie sich wahrscheinlich noch an vielmehr erinnern wird von dem wir nichts wissen aber andere sehr wohl, wird sie dankend abwinken. Besser an dem Hebel sitzen, wo man sein Schicksal etwas aktiver in die Hand nehmen kann als als Bundespräsidentin von seinen Untaten wehrlos eingeholt zu werden.
  8. #297

    Wow

    [/QUOTE]

    Dabei haben sie doch gar keine Stimme die sie der Frau Käßmann geben könnten. Diese wird sich ohnehin vor einer Kandidatur hüten, angesichts der 51% Katholiken in unserem Land.
  9. #298

    Wenn schon eine protestantische Kirchenfrau,

    ... dann Katrin Göring-Eckhardt.

    Anschließend Neuwahl des Bundestages mit dem Ergebnis einer schwarzgrünen Koalition mit Angela Merkel als Kanzlerin und Trittin als Vizekanzler ... und schon wär das FDP-Problem ganz nebenbei gelöst.

    (Der Beitrag ist ironiefrei.)
  10. #299

    Alle außer Gauck!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Christian Wulff tritt zurück - und schon beginnt das Feilschen um einen Nachfolger. Anders als 2010 will die Kanzlerin den nächsten Bundespräsidenten mit SPD und Grünen abstimmen. Doch allzu viele gemeinsame Kandidaten kommen nicht in Frage.

    Mögliche Wulff-Nachfolger: Wer jetzt die besten Chancen hat - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Bis auf Gauck würden alle Genannten meine Zustimmung finden. Da Schäuble, von der Leyen oder de Meziere aber im Kabinett kaum abkömmlich sind, läuft es auf Lammert oder Töpfer hinaus!

    Abgesehen davon, daß sich Frau Merkel nun nicht noch ausgerechnet den ehemaligen Gegenkandidaten vor die Nase setzen lassen wird, ist Gauck m.E. auch speziell für das Amt ungeeignet.

    Diejenigen, die ihn innerhalb der Bevölkerung fordern, haben womöglich nicht genau hingesehen: Dieser pommersche Pastor hat außer salbungsvollem Habitus und Schwadronieren über die Zustände in der DDR nichts zum aktuellen-politischen Diskurs beizutragen.

    Der Mann kommt angeblich aus der ostdeutschen Friedensbewegung, spricht sich - im Stile eines Feldkaplans - aber für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan aus.

    Er war nach eigenen Aussagen "Fundamentaloppositioneller", was ich ihm nicht glauben mag, wenn ich mir vor Augen halte, wie die DDR mit wirklichen Regime-Gegnern umgegangen ist!

    Was bleibt, ist seine offensichtliche persönliche Eitelkeit, davon hatten wir aber nun doch genug, oder ??








TOP



TOP