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Mögliche Rückkehr zur Drachme: Deutsche Firmen sollen Konten in Griechenland räumen

DPADer erste Regierungschef der Euro-Zone spricht offen über einen Austritt Griechenlands: Wenn bei der Wahl am Sonntag die Reformgegner gewinnen, will der slowakische Premier die Rückkehr zur Drachme fordern. Ein Unternehmensberater rät deutschen Firmen, ihr Geld in Sicherheit zu bringen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838909,00.html
  1. #30

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der erste Regierungschef der Euro-Zone spricht offen über einen Austritt Griechenlands: Wenn bei der Wahl am Sonntag die Reformgegner gewinnen, will der slowakische Premier die Rückkehr zur Drachme fordern. Ein Unternehmensberater rät deutschen Firmen, ihr Geld in Sicherheit zu bringen.
    Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Ende ohne Schrecken. Der Austritt Griechenlands aus dem Euro ist längst überfällig. Wer vor dieser schlichten Tatsache die Augen verschließt hat es immer noch nicht verstanden. Leider fürchte ich gehören zu letzterer Gruppe unsere hirntoten Politiker, die der Meinung sind, eine Volkswirtschaft könne eine zweite gleich mit über Wasser halten, ohne Gegenleistung. Dass sowas nicht funktionieren kann kapiert schon ein Grundschüler - nur Merkel hats noch nicht gewusst.
  2. #31

    Falsches Zenario..

    Zitat von saro82ge Beitrag anzeigen
    Konten leerräumen würde in dem Falle aber auch nur helfen, wenn man die Kohle auch ausgibt. Das Paradoxe ist ja das die, welche ihre Konten "plündern" das Geld unters Kopfkissen legen und auf bessere Zeiten hoffen.

    Dann doch lieber alles muss raus :) und in die Wirtschaft gesteckt solange ich noch was dafür bekomme.
    Wenn hier in Deutschland eine WährungsREFORM, also Entwertung alter Papierstückchen und Herausgabe neuer stattfinden würde, hätten Sie recht. In Griechenland bedeutet die Einführung einer Drachme, dass dessen Wert deutlich sinkt, die alten Euroscheine aber weiterhin gültiges Zahlungsmittel mit steigendem Kurswert bleibt.

    Falls einseitig wieder die DM eingeführt wird, sollte man kein Bargeld (Euro) haben. Eine Aufwertung der DM würde dann zu einem Kursverlust führen..
  3. #32

    Präzedenzfall

    Zitat von phantom-x Beitrag anzeigen
    sehe ich genauso. Warum man den Griechen-Verbleib in der EU für so wichtig erachtet, obwohl allen mittlerweile klar sein dürfte, das dies der falsche Weg ist, verwundert mich.
    Die osteuropäischen Länder sollten ohnehin den Druck erhöhen, sie sind ohne die Jahrzehnte lange Unterstützung aus Brüssel in die EU gekommen und halten sich an Haushaltsdisziplin.
    Man hätte eben niemals den Bail-Out umgehen dürfen. Das war das Zeichen an GR, wir helfen euch. Selbst heute sogar ist man bereit die Sparauflagen neu zu verhandeln. Freischein für GR, weiter zu machen wie gehabt, den ineffektiven korrupten Staat sich finanzieren zu lassen. Und ich gehe jede Wette ein, nach den Wahlen ist vor den Wahlen. Es wird sich nichts ändern!
    Man will keinen Präzedenzfall schaffen:
    1) Was passiert dann in / mit Spanien und Italien ?
    2) Könnte ja sein, dass es den Griechen nach einer kurzen heftigen Krise (und ein paar Mrd aus Brüssel für's Nötigste) wieder besser geht ...
  4. #33

    Ende ohne Schrecken?

    Zitat von diedahinten Beitrag anzeigen
    Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Ende ohne Schrecken. Der Austritt Griechenlands aus dem Euro ist längst überfällig. Wer vor dieser schlichten Tatsache die Augen verschließt hat es immer noch nicht verstanden. Leider fürchte ich gehören zu letzterer Gruppe unsere hirntoten Politiker, die der Meinung sind, eine Volkswirtschaft könne eine zweite gleich mit über Wasser halten, ohne Gegenleistung. Dass sowas nicht funktionieren kann kapiert schon ein Grundschüler - nur Merkel hats noch nicht gewusst.
    Ein Ende ohne Schrecken ist doch schön, sozusagen ein Happy End? Ist hier nur leider nicht zu erwarten.

    Und eine Volkswirtschaft kann eine andere sehr wohl über Wasser halten, das haben die alten Bundesländer doch ab 1990 mit den neuen BL vorgemacht. Oder noch länger die grossen Bundesländer mit Saarland, HH, HB und Berlin.
  5. #34

    Danke Egberth!

    Wie wahr wie wahr!
    ... das Fass ohne Boden Griechenland haben wir natürlich nur "denen da oben" und den Bankstern zu verdanken. Als vor der Berlin-Wahl die FDP mal ganz zaghaft die Insolvenz Griechenlands ins Spiel brachte, ist die vom "kleinen Mann" mit 1,8% abgestraft. Wem haben wir es also zu verdanken, dass hierzulande keine Partei den Austritt und die Insolvenz Griechenlands mit der Kneifzange anfasst? Und die Banken? Wenn jemand jemandem Geld geliehen hat, dann ist das also eine Unverschämtheit, dass der das Geld zurück will? Ist also immer der Kreditgeber schuld, wenn der Kreditnehmer nicht zahlen kann? Und der griechische "kleine Mann" kann nichts dafür? Der hat also nicht die jahrzehntelangen Wahlgeschenke (dicke Renten, hohe Löhne im öD usw.) mitgenommen und entsprechend gewählt? BTW: Ist das hier anders? Hanni und Nanni in NRW versprechen den reichen Talersegen auf Pump (freies letztes Kindergartenjahr usw.) und werden natürlich gewählt auch wenn es selbst dem dümmsten "kleinen Mann" klar ist, dass er das nicht mehr zurückzahlen wird. Der "kleine Mann" ist also nicht weniger korrupt als die angeblich so "korrupten Eliten".
  6. #35

    Ach wie schön das man den Menschen in...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der erste Regierungschef der Euro-Zone spricht offen über einen Austritt Griechenlands: Wenn bei der Wahl am Sonntag die Reformgegner gewinnen, will der slowakische Premier die Rückkehr zur Drachme fordern. Ein Unternehmensberater rät deutschen Firmen, ihr Geld in Sicherheit zu bringen.

    Griechenland: Deutsche Firmen sollen wegen Krise Konten räumen - SPIEGEL ONLINE
    ...in Griechenland jetzt Druck macht, indem man ihnen droht das sie aus dem Euro fliegen, wenn sie nicht spurten, und genau die Leute wählen, die ihnen den ganzen Scheiß sowieso schon eingebrockt haben ! Ich würde dem slovakischen Präsidenten raten seine Klappe zu halten, denn erstens ist es egal was er fordert und zweitens, geht ihn diese ganze Sache gar nichts an ! Er sollte lieber mal fordern, das endlich die Finanztranksaktionssteuer EU-weit kommt und das der Finanzsektor endlich schärfer kontrolliert wird ! Der hat den Leuten in Griechenland dieses Problem erst gemacht.....
  7. #36

    Wahlausgang?

    Stalin hatte auch schon erkannt, daß es nicht darauf ankommt, wie gewählt wird, sondern nur darauf, wer auzählt.

    Das Wahlergebnis wird wohl gefälscht werden, wegen "überstaatlichem" Interesse.
    GR wird im € bleiben, soviel ist sicher.
  8. #37

    Wahnsinn, darauf sind die Firmen nicht alleine drauf gekommen! Das ist doch nun wirklich keine Schlagzeile wert.
  9. #38

    Es wird sich nix ändern...

    am Sonntag wird das Wahlergeniss "hingebogen", die Griechen behalten den Euro und jaulen weiter über die
    Verhältnisse, die sie sich eingebrockt haben indem sie in der Vergangenheit schön über ihre Verhältnisse gelebt haben. Wenn ich höre was ein Grieche an Rente bezieht und ab welchen Alter, geht mir der Hut hoch.
  10. #39

    Was fuer ein Quatsch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    (...), will der slowakische Premier die Rückkehr zur Drachme fordern(...9]
    Selbst wenn diese Forderung von Merkele, Hollande oder vielleicht Monti kaeme, waere sie nicht mehr als Gelaber, das niemand ernst nehmen muss. Aber der slowakische Premier? Bei allem Respekt, aber welche Relevanz hat der Mann?

    Ansonsten: die Spekulation geht munter weiter, und bis Sonntag werden wieder einige Milliarden bei Wetten eingefahren. Aendern wird sich nichts.


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