DPADer erste Regierungschef der Euro-Zone spricht offen über einen Austritt Griechenlands: Wenn bei der Wahl am Sonntag die Reformgegner gewinnen, will der slowakische Premier die Rückkehr zur Drachme fordern. Ein Unternehmensberater rät deutschen Firmen, ihr Geld in Sicherheit zu bringen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838909,00.html
So nach der Melodie: Nachts ist kälter wie draussen!
Nur: Was soll, von wo/wem aus gehend und wann konkret geschehen?
Ich bin für radikalen Abbruch dessen, was ist und für Neubeginn. Dabei suchen nach zueinander passenden Partnern und schnelle Gründung einer neuen Gemeinschaft mit konkretem Fahrplan (ganz ähnlich einem Projektplan in der Privatwirtschaft):
- worum geht´s
- wann, was, wo und von wem und
- welche Sanktionen im Falle, wenn es nicht gelingt.
In der privaten Wirtschaft ganz normal. Versager landen dort unter der Brücke, die anderen erhalten Bonus.
Eigentlich ganz einfach.
Freilich sehe ich die Heere der neuen, nichtvermittelbaren Arbeitslosen = ehemalige Politiker. Sie werden von niemanden gebraucht weil zu nichts zu gebrauchen. Oder wird Mutti wieder Physikerin im privaten Institut?
Punkt.
Lassen wir doch einfach mal die Vernunft zurückkommen.
Griechenland wird einen Default erleben, weil es selbst nach dem Schuldenschnitt zu Änderungen nicht bereit ist.
Die griechischen Banken werden defaulten und damit keine Sicherheiten für die EZB mehr anbieten können.
Die griechische Zentralbank kann nun Euros schöpfen - dann müssen alle Anderen austreten - oder die EZB unterbindet das.
Wenn sie es unterbindet dann muss die griechische Zentralbank auf eine Alternativwährung oder ein Schuldscheinsystem übergangsweise gehen.
Die Zinsen in der Eurozone steigen auf die dem Risiko angemessenen 10-14% so wie in den 70ern nach dem Ölpreisschock.
Die Inflation endet nach kurzem, die Wahnsinnigen müssen konsolidieren und das Spiel geht ganz normal weiter.
Es werden weder neue Nationalismen, Transferunionen noch sonst etwas gebraucht, sondern nur eine Freigabe der Zinsfehlsteuerung.
Dann kommt das Kapital schon wieder selber zur Tränke.
Warum, ausser in den feuchtkranken Träumen einiger anti Euro Spinner, sollte in D ein Bankenrun einsetzen? Die vorläufigen Auswirkungen von was auch immer in Griechenland passiert, tendieren hier in D gegen NULL! Und warum sollte jemand EUR horten, wenn er denn damit rechnet, dass diese bald gegen die fast schon erotisch geliebte DM eingetauscht wird?
Ganz einfach. Angst gepaart mit starkem Vertauensverlust
mögen oft irrational sein, sind aber auch Frühwarnzeichen.
Ist das Vertauen in die Währung schwer angeschlagen,
wie z.B. durch starke Inflation, werden sie sich schnell von
Anderem überzeugen lassen müssen.
Auch in Spanien werden mittlerweile die Konten leergeräumt.
Es ist verwunderlich, wieso die osteuropäischen Länder nicht noch mehr Druck machen. Die mussten sich auch größtenteils selbst helfen. Und nun sollen sie den korrupten Filz in Griechenland ewig weiteralimentieren. Herr Tsipras, gehen Sie arbeiten und zahlen Sie Steuern !
Konten leerräumen würde in dem Falle aber auch nur helfen, wenn man die Kohle auch ausgibt. Das Paradoxe ist ja das die, welche ihre Konten "plündern" das Geld unters Kopfkissen legen und auf bessere Zeiten hoffen.
Dann doch lieber alles muss raus :) und in die Wirtschaft gesteckt solange ich noch was dafür bekomme.