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Mögliche Panne: Europäischer Satellit "Envisat" meldet sich nicht
ESAMehr als 50.000 Erdumrundungen im Dienste der Wissenschaft hat er hinter sich - doch nun ist der Esa-Satellit "Envisat" vorläufig ausgefallen. Sollte die Mission tatsächlich nicht mehr zu retten sein, wäre das ein schwerer Schlag für die Forschung. Eine Art Nachruf.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...827236,00.html
- #1 12.04.2012 17:51 von
Fünf Jahre länger als geplant ist ja eigentlich nicht schlecht.
Aber: Ist nur die Datenübertragung ausgefallen oder reagiert auch die Steuerungseinheit nicht mehr und stürzt demnächst (mal wieder) ein Achttonner unkontrolliert ab?
Dann war es unverantwortlich, die Kiste da oben zu lassen, bis sie den Geist aufgibt. - #2 12.04.2012 18:22 vonSuper, noch mehr Weltraummüll. Irgendwann kommt man nicht mehr runter von der Kugel, wenn das weiter so geht.Das Erbe von "Envisat" soll nun eine ganze Satellitenflotte mit dem Namen "Sentinel" antreten.
Naja, spätestens wenn wir kein Öl mehr haben, ist es eh vorbei mit der Raumfahrt. - #3 12.04.2012 18:25 von
Er hat 10 Jahre lang brav und treu seine Dienste verrichtet, 5 Jahre länger als veranschlagt. Da hat er sich seinen Ruhestand wirklich verdient. Es war klar, dass dieser Tag irgendwann kommen musste. Entweder Kommunikationselektronik ausgefallen, Energieversorgung, irgendein anderer Defekt oder vielleicht sogar eine Kollision mit irgendeinem der unzähligen dort oben rumfliegenden Trümmer.
Ruhe in Frieden, Envisat. - #4 12.04.2012 18:35 von
Astra liefert auch schöne Bilder
Sogar mit Ton und bewegt!
- #5 12.04.2012 18:37 von
Das...
...klingt fast so, als würden sie sich die Steinzeit zurücksehnen. Weltraumschrott ist übrigens nur für die Raumfahrt selbst ein Problem. (Wer weiss, vielleicht hat Envisat nach 10 Jahren was abbekommen.) Weniger für uns Bewohner hier unten. Das meiste Zeug verglüht beim Wiedereintritt und wenn mal ein größerer Brocken runterkommt... so what... kommen eh auch mal größere Steine aus dem Weltall runter.
Und der zweite Satz ist Humbug. - #6 12.04.2012 18:56 von
- #7 12.04.2012 18:57 von
fünf jahre über seiner zeit - herber rückschlag für die forschung. irgendwie erschließt sich mir nicht der sinn hinter diesem zusammenhang, war es einerseits bewusst, andererseits ein gewisses ausruhen auf vorhandenem material.
problem ist hier weniger, dass der satellit womöglicherweise nicht mehr zu erreichen/steuern/nutzen ist. eher, dass die instrumente die benutzt wurden nicht 100% kongruent zu anderen neueren sind. sei es das gerät an sich oder einfach nur bestimmte sensoren. heißt hier muss einfach neu kalibriert werden. das ist nach anfänglicher friemelei nicht weiter tragisch, müssen doch nur parameter abgestimmt werden. das größte problem was sich hier rausfiltern lässt sind einfach nur langzeitstudien, da diese mitunter leicht verfälscht werden können bzw. man eben mehr arbeit zu abstimmen hat.
hoffen wir mal, dass das prestigeträchtige metallkonglomerat seinen betrieb wieder aufnehmen kann, ist ja auch eine kostenfrage und die (studien)forscher würden sich über arbeitsersparnis auch freuen. - #8 12.04.2012 21:37 von
- #9 13.04.2012 06:25 von
Aeg
Schon "AEG" probiert? Einschalten, Ausschalten, Geht wieder!
Na immerhin hat er zehn Jahre funktioniert, das ist doch viel mehr als der Elektronik-Schrott, für den wir hier auf der Erde einen Haufen Kohle latzen.
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