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Modernisierung von Kernwaffen: Kostenexplosion bei US-Atombomben

USAFDie Modernisierung der B61-Atombomben macht der US-Regierung zunehmend Ärger. Die Verbesserungen sind umfangreich, die Kosten haben sich verdreifacht - und die runderneuerte, auch in Deutschland stationierte Bombe könnte in Russland als erhebliche Bedrohung gesehen werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...832886,00.html
  1. #10

    Immer noch?

    Sind diese Drecksdinger immer noch hier? Anscheinend ja!
  2. #11

    ...
    Im Kriegsfall könnten Tornados des Jagdbombergeschwaders 33 der Bundeswehr mit ihnen bestückt werden und sie unter der Kontrolle der USA einsetzen.

    Dass ein solches Szenario inzwischen als praktisch ausgeschlossen gilt, hält die US-Regierung nicht davon ab, die alten Bomben technisch auf den neuesten Stand zu bringen...
    Würde ein solches Szenario als ausgeschlossen gelten, wäre jeder Cent, der in eine Modernisierung gesteckt wird, vollkommen widersinnig.
  3. #12

    Zitat von spiekla Beitrag anzeigen
    Bei einer Modernisierung + Abwehrschirm wird in Russland nachgerüstet, und das scheint unsere Regierung nicht wahrhaben zu wollen.
    Ging uns doch gut ... im kalten Krieg.
  4. #13

    Interessante Schwerpunktsetzung

    Aha, die Kostenexplosion ist also das Problem. Danke für die Aufklärung SpOn! Ich hätte das Problem eher bei den Atomwaffen gesucht. Aber ich bin ja auch ein altmodischer Gutmensch.
  5. #14

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kostenexplosion bei US-Atombomben
    Na da ist der Nachwuch-Redakteur aber der Versuchung erlegen, die Wörter Atombombe und explosion in einen Titel zu packen.
    Ganz schön billig, weiter so :-)
  6. #15

    Kampagne

    Für den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland gibt es auch eine Kampagne mit dem Namen "atomwaffenfrei.jetzt". Die Kampagne fordert: Abzug der Atomwaffen aus Deutschland. Keine Modernisierung von Atomwaffen. Verbot und Vernichtung aller Atomwaffen – weltweit! Auf www.atomwaffenfrei.de gibt es mehr dazu, sehr empfehlenswert!
  7. #16

    _

    Zitat von de-be Beitrag anzeigen
    Würde ein solches Szenario als ausgeschlossen gelten, wäre jeder Cent, der in eine Modernisierung gesteckt wird, vollkommen widersinnig.
    Ausgeschlossen ist der Fall das die USA die im Falle des Falles an die deutschen Museumsklapperkisten hängen lässt, bei denen lange vor Erreichung des Zielgebietes nur die Frage ist ob sie vom Feind abgeschossen werden oder von alleine abstürzen
  8. #17

    Zitat von GerhardFeder Beitrag anzeigen
    Keine AKW aber Deutschland stationierte A-Bomben, wie können wir "unsere" Politik zwingen diesen Wahnsinn zu stoppen.
    Fordern Sie einen Friedensvertag, danach können wir die Besatzung endlich beenden.
  9. #18

    Da gibt es nur eins

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Modernisierung der B61-Atombomben macht der US-Regierung zunehmend Ärger. Die Verbesserungen sind umfangreich, die Kosten haben sich verdreifacht - und die runderneuerte, auch in Deutschland stationierte Bombe könnte in Russland als erhebliche Bedrohung gesehen werden.

    Modernisierung der B61-Atombombe wird immer teurer - SPIEGEL ONLINE
    Die Atombomben in China kaufen wie alles andere auch!
  10. #19

    Wie war

    Zitat von Indigo76 Beitrag anzeigen
    Im kalten Krieg waren Atomwaffen reine Abschreckungswaffen. Sie wurden möglichst groß und zerstörerisch gebaut. So groß, dass niemand wirklich mit ihrem Einsatz rechnen musste. Heute gibt es tatsächlich Menschen in den USA, die darüber nachdenken, was man an Nuklearwaffen verändern muss, damit man sie "besser einsetzen" kann. Für mich wird dieses "land of the free" immer mehr zu einer Bedrohung; ein Schurkenstaat.
    Die Amerikaner haben immer noch genügend Waffen, die jeden Punkt der Erde, zu jeder Zeit innerhalb von maximal 23 Minuten vollständig zerstören können. Die Trident Raketen auf den entsprechenden U-Booten und die Silo gestützten Minuteman Raketen. Das sollte nicht nur als Abschreckung reichen.
    Mini-Nukes zu entwickeln macht man um sie einzusetzen und nicht um Abzuschrecken.
    Mini-Bush würde so einen Staat womöglich sogar zu der Achse des Bösen zählen, nicht nur zum Schurkenstaat.


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