Dieser abschließende Satz scheint mir etwas weit hergeholt. Wer schon mal eine Zeit lang in Saudi-Arabien war, wird den chronischen Mangel an Freizeitaktivitäten sicherlich bemerkt haben, weshalb die Besuchermassen für ein Ereignis wie eine Buchmesse, Bildungsmesse oder auch ein Shopping-Event nichts ungewöhnliches in Saudi-Arabien sind. Hier aber einen arabischen Frühlung zu wittern ist wohl der journalistischen Fantasie entsprungen. Da der Autor selbst in KSA wohnhaft wahr/ist, müsst er wissen, dass es Unterschiede zwischen der liberalen Küstenstadt Djeddah und beispielsweise Riyadh gibt, und ersteres sich wieder von der Künstlerszene in der Ostprovinz unterscheidet, die stark mit Bahrain verwurzelt ist.

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