Tatsächlich scheint die Studie zu belegen, dass diejenigen, die in der Schule gemobbt werden, auch später mehr Angststörungen usw. aufweisen. Hüten sollte man sich aber vor voreiligen Schlüssen: Was ist Ursache und was ist Folge. Vereinfacht gesprochen könnte es nämlich auch gut sein, dass bestimmte Grundpersönlichkeiten oder Charaktereigenschaften für beides prädestinieren, d.h. Mobbingopfer zu sein oder zu werden und Angststörungen zu entwickeln. Warum werden bestimmte Schüler immer wieder Mobbingopfer (auch nach Schulwechsel), andere nie?
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Auch wenn es in den geburtenreichsten Gegenden Deuschlands mehr Störche gibt als anderswo, ist dies noch kein Beweis, dass Störche die Kinder bringen. Das Kausalitätsbedürfnis bei verschiedenen Beobachtungen mag zwar mächtig sein, ein Beweis sieht aber anders aus.

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