Bischof Mixa ist wieder der Alte: Er ist sich keiner Schuld bewußt. Vielleicht sollte er sich fragen wie brüderlich sein Verhalten gegenüber sogenannten schwererziehbaren Kindern war.
"Der Druck war wie ein Fegefeuer": Der zurückgetretene Bischof Mixa lässt in einem Zeitungsinterview dem Selbstmitleid freie Bahn. Im Missbrauchsskandal sei er auf infame Weise zur Demission gezwungen worden, sagte er - und will nun beim Papst persönlich in der Sache vorsprechen.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...700949,00.html
Bischof Mixa ist wieder der Alte: Er ist sich keiner Schuld bewußt. Vielleicht sollte er sich fragen wie brüderlich sein Verhalten gegenüber sogenannten schwererziehbaren Kindern war.
. Die Hölle wäre für diesen feinen Herrn angemessen und zwar bester Dante-scher Ausprägung.
Sieht so aus als wollte sich der Mixa selbst als Heiliger und Märtyrer hinstellen. Ob das Altersstarrsinn oder gläubiger Wahn ist?
Ich bin mal gespannt, was sonst noch aus der Vergangenheit des Prügelmixas an die Luft kommt.
"Die Bischöfe hätten brüderlicher handeln können...."
Das nennen Sie schon keilen?
Da sind sie wohl einen gar lieblichen Umgang im Spiegelhaus gewöhnt, wie ? Holde Maiden werfen zarte Rosenblüten in die Luft, süße Geigenklänge durchziehen die Räume...so etwa stelle ich mir das vor. Denn wer den Satz "jemand hätte brüderlicher handeln können" keilen nennt, scheint mir klar nicht von dieser Welt.
Bischof Mixa hat natürlich Recht. Augsburg scheint mir das deutsche Linz zu sein, was die Zustände im Bistum betrifft.
Da wäre ein Großreinemachen sicher sinnvoll.
Visitation aus Rom - das bewirkt in solchen Fällen Wunder ;))
Gäbe es den Gott, an den Mixa angeblich glaubt, bräuchte man sich um diesen Sünder - längerfristig - tatsächlich keine Sorgen zu machen.
Es steht aber zu befürchten, dass selbst für Mixa keine Hölle und kein Gott existieren...Atheismus verlangt einem wirklich manchmal das Äußerste an Frustrationstoleranz ab.
.... kommen ins Fegefeuer! Das sollte einem Ex-Bischof doch eigentlich bekannt sein.
Mal wieder stilisiert ein katholischer Täter sich als Opfer - einfach wiederlich.
Er hetzte, klaute, schlug Kinder in seiner Obhut und nun dreht sich alles um SEIN Leiden? Warum bekommen solche Menschen so viel Öffentlichkeit?
ein witz is, dass er weiter seelsorger in einer gemeinde bleiben will. da darf man sich schon fragen, wer dann in dieser gemeinde noch zum gottesdienst gehn soll? mixas verhalten vermehrt nur die austritte aus dem laden.
übrigens: der fall ist längst gegessen. der papst hat mixas rücktritt angenommen. es wär an der zeit, sich jetz in ein kloster oder einsiedelei zurückzuziehen und den rest des lebens exerzizien zu machen. vielleicht kann ihn das noch vor der hölle bewahren. eine kleine schangse hat er vielleicht nocht.
Ich bin kein Katholik, einfach nur Humanist, aber jeder Mensch hat ein Recht auf faire Behandlung.
Mixa wurde medial und klerikal enorm in die Enge getrieben. Zumindest der schwerste Vorwurf: der des Kindesmisbrauchs, den man dem Zeitgeist ensprechend bei katholischen Geistlichen nur zu leicht bereit ist zu glauben, war unwahr. Sicherlich war dies nicht die einzige Anschuldigung gegen Mixa, aber die bei weitem schlimmste.
Es bleibt zu erinnern, dass sich hiernach Medien, Kirchen-Kollegen und einschlägige Organisationen auf ihn gestürzt hatten.
Nun ist der schlimmste Vorwurf nicht mehr wahr. Dies zu betonen sollte nicht als "Selbstmitleid" diffamiert werden. Dieser Mann hat kaum eine Lobby. Und die mangelnde Loyalität innerhalb seiner auf Brüderlichkeit ausgerichteten Organisation darf er auch ansprechen. Und dass Kollegen, die gemeinhin als "liberal" gelten die missliche Lage ausnutzen um ihn loszuwerden, indem sie sich in der schwersten Stunde von ihm abwandten oder zu gehen aufforderten ist sicherlich eine erhebliche menschliche Enttäuschung gewesen. Dass er sich das nun vom Herzen reden will ist nur zu menschenlich. Es als "Selbstmitleid" zu diffamieren ist wiederum unmenschlich.
Wie gesagt, ich bin weit davon entfernt Katholik zu sein. Ich bin Humanist und stamme eher aus einer protestantischen Linie, aber diese Unmenschlichkeit finde ich auch unrecht.
Ansonsten müssen die Prügelattacken, die man Mixa desweitern unterstellt ihm nachgewiesen werden. Die Katholische Kirche ist zu meinm Leidwesen sehr hart in ihrer Erziehung und im Umgang mit Menschen. Sie produziert sich unentwegt Feinde. Diese sind überall bereit sich massiv gegen sie zu stellen, auch wenn es in der Sache dann unwahr ist. Das sollten wir bedenken und das sollte die Katholische Kirche bedenken.