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Mittelmeer vor Syrien: Deutscher Waffenfrachter sendet keine Signale mehr

Das deutsche Schiff "Atlantic Cruiser" ist vor der syrischen Küste verschwunden. Der Frachter, der schweres Militärgerät geladen hat, schaltete seinen Transponder aus und ist nicht mehr zu orten. Die Bundesregierung prüft einen Verstoß gegen das Waffenembargo - kann aber kaum etwas unternehmen.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...827611,00.html
  1. #90

    Leider,

    Zitat von micha2012 Beitrag anzeigen
    Wer glaubt denn, dass im 21. Jahrhundert ein Schiff nicht mehr zu orten sei, und das bei Millardenschweren Awacs, Radarsystemen, Sattelitenortung, etc.?
    Also, falsche Flagge hissen mag ja zu Zeiten der Hanse noch geklappt haben, aber heute, und besonders unter diesen Unständen, braucht man zu so einer plumpen Behauptung wohl nichts weiter zu sagen.
    so scheint es mir, ist es keine falsche Flagge. Satellitenortung ist was für eingeschaltete Transponder. Und die AWACSe sind dann doch Luftaufklärer (auch FÜR Luft, die fliegen da nicht nur.), die auch sehr schlecht U-Boote jagen.
    Aber doof ist/klingt das ja schon.
  2. #91

    Die vor Somalia?

    Zitat von Sachsenimker Beitrag anzeigen
    oder haben wir in der Berlin nur noch Lobbyisten. Es wird Zeit, dass die Piraten endlich aufräumen unter diesem elenden Gelichter.
    Die in Deutschland werden nämlich sagen: "Müssen wir uns drüber informieren." oder "Wir treten ausdem internationalen Seerecht aus." Beides hilft nicht.
  3. #92

    Atlantic Cruiser

    Laut AIS vor 5 min treibt das Schiff zwischen Syrien und Zypern.
  4. #93

    Na, da ist, wie so oft, die.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das deutsche Schiff "Atlantic Cruiser" ist vor der syrischen Küste verschwunden. Der Frachter, der schweres Militärgerät geladen hat, schaltete seinen Transponder aus und ist nicht mehr zu orten. Die Bundesregierung prüft einen Verstoß gegen das Waffenembargo - kann aber kaum etwas unternehmen.

    Mittelmeer vor Syrien: Deutscher Waffenfrachter sendet keine Signale mehr - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Deutsche Regierung mal wieder recht hilflos, oder sie täuscht nur Hilflosigkeit vor! Wenn die Reederei schweigt, wird sich wohl ein Richter - auch am Wochenende - finden, der sofort einen "Hausdurchsuchungs-Befehl" unterschreibt, bevor es zu spät ist um die Spuren - wichtige Dokumente, bzw. Auftragspapiere - beseitigen zu können!!! Allerdings kennen wir ja die Laschheit unserer Ermittlungsbehörden zur Genüge!?
  5. #94

    Was für ein Armutszeugnis

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das deutsche Schiff "Atlantic Cruiser" ist vor der syrischen Küste verschwunden. Der Frachter, der schweres Militärgerät geladen hat, schaltete seinen Transponder aus und ist nicht mehr zu orten. Die Bundesregierung prüft einen Verstoß gegen das Waffenembargo - kann aber kaum etwas unternehmen.

    Mittelmeer vor Syrien: Deutscher Waffenfrachter sendet keine Signale mehr - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Es is doch kaum zu glauben.... Ein deutsches Schiff unter einer "Bananerepublikfahne" transportiert Waffen in ein Land, das von einem
    grausamen Diktator terrorisiert wird und Deutschland oder der Rest der
    Welt kann nichts dagegen tun ? Arme Welt sage ich da nur !
    Was wäre, wenn dieser Frachter in Seenot geraten würde und das
    Schiff zu käntern drohen würde ?? Da würde doch lauthals nach der
    deutschen Regierung gerufen werden um zu helfen und das Eigentum
    dieser Verbrecher zu retten. Deutschland müsste vermutlich noch
    Schadensersatz oder ähnliches zahlen. Vermutlich sind da Waffen drin
    von bedeutenden Rüstungsindustrien und ebenso haben irgendwelche
    einflussreiche und geldgierige Verbrecher die Finger drin un daher
    lässt die deutsche Regierung mal lieber die Finger davon. Könnte ja zu
    unangenehmen Fragen führen!
  6. #95

    Tja, isschon heftig,

    Zitat von dergenervte Beitrag anzeigen
    Von der Bundesregierung hört man immer nur das Selbe. Egal ob es dubiose Waffentransporte, Benzinpreiswucher oder explodierende Medikamentenpreise sind.
    Sie können nie was machen.
    Was kann die Bundesregierung eigentlich machen? Ihren Job wohl eher nicht.
    dass sich unsere Regierung an internationale Verträge und die eigene Verfassung hält. Wenn Ihnen ein starker, unabhängiger Mann als Regierung lieber ist, empfehle ich Ihnen Syrien, den Iran oder einige afrikanische oder mittelamerikanische Läder als neue Heimat (Liste a.A.)
  7. #96

    Drogen

    Zitat von markus-f Beitrag anzeigen
    Sie haben Recht!

    Da gehen schon mal hunderte Container aboard innerhalb von ein paar Stunden - versiegelt und mit Frachtpapieren ausgestattet, NACHDEM die örtlichen Hafenbehörden/Zoll etc. ihre Zeit für Kontrollen hatten.

    Der Tenor dieser Diskussion hieer ist wie folgt: zukünftig werden Paketboten und Postminister strafrechtlich verfolgt, sollten sich Drogen oder ähnliches in einem Paket finden.. Bravo!
    Sie werden lachen,in vielen Staaten ist das so.Auch in den USA! Wenn dort Drogen irgendwo an Bord gefunden werden,hat der Kapitän ein ernstes Problem,obwohl er davon nichts weiß!
  8. #97

    Zitat von markus-f Beitrag anzeigen
    Sie haben Recht!

    Da gehen schon mal hunderte Container aboard innerhalb von ein paar Stunden - versiegelt und mit Frachtpapieren ausgestattet, NACHDEM die örtlichen Hafenbehörden/Zoll etc. ihre Zeit für Kontrollen hatten.

    Der Tenor dieser Diskussion hieer ist wie folgt: zukünftig werden Paketboten und Postminister strafrechtlich verfolgt, sollten sich Drogen oder ähnliches in einem Paket finden.. Bravo!
    Als Verlader und Frachtführer haben sie umfangreiche Pflichten sicherzustellen, dass eben keine verbotenen Gegenstände an Bord sind.
    Ganz verhindern läßt sich das natürlich nie, aber wenn solche Sachen gefunden werden und die Behörden feststellen, dass sie ihren Sorgfaltspflichten nicht nachgekommen sind, kann das schon Konsequenzen nach sich ziehen.
    Und selbst wenn sich herausstellt, dass die Reederei / Schiffsbesatzung unschuldig ist, so dauert so eine Untersuchung doch ihre Zeit und kein Reeder möchte, dass sein Schiff irgendwo festliegt, weil Ermittlungen durchgeführt werden.

    Um ihr Beispiel aufzugreifen: Paketdienste die internationale Sendungen transportieren unterhalten Sicherheitszentren in denen jedes Paket durchleuchtet wird. Ich habe erst kürzlich wieder Beispiele gesehen wie gut die entsprechenden Anlagen arbeiten.
    Mit gut geschultem Personal an den Geräten ist es sehr schwer auf diesem Wege verbotene Gegenstände zu schmuggeln.

    Ein anderer beliebter Weg für Drogen waren lange Zeit die Seekästen Handelsschiffen. So werden z.B. in Deutschen Häfen regelmäßig die Schiffsrümpfe von Schiffen aus Südamerika von Tauchern untersucht. Auch die Crewquatiere werden gerne mal von der Kontrolleinheit See des Zolls gefilzt.
  9. #98

    In Amerika ist alles anders ... :)

    Zitat von mooringman Beitrag anzeigen
    Sie werden lachen,in vielen Staaten ist das so.Auch in den USA! Wenn dort Drogen irgendwo an Bord gefunden werden,hat der Kapitän ein ernstes Problem,obwohl er davon nichts weiß!
    "USCG Rules and Regulations Foreign Flagged Vessels" ...

    Jaja, fahren selbst noch mit genieteten Kähnen rum und veerlangen von uns drei Radargeräte etc. etc. etc. ...
  10. #99

    ....

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen
    Als Verlader und Frachtführer haben sie umfangreiche Pflichten sicherzustellen, dass eben keine verbotenen Gegenstände an Bord sind.
    Ganz verhindern läßt sich das natürlich nie, aber wenn solche Sachen gefunden werden und die Behörden feststellen, dass sie ihren Sorgfaltspflichten nicht nachgekommen sind, kann das schon Konsequenzen nach sich ziehen.
    Und selbst wenn sich herausstellt, dass die Reederei / Schiffsbesatzung unschuldig ist, so dauert so eine Untersuchung doch ihre Zeit und kein Reeder möchte, dass sein Schiff irgendwo festliegt, weil Ermittlungen durchgeführt werden.

    Um ihr Beispiel aufzugreifen: Paketdienste die internationale Sendungen transportieren unterhalten Sicherheitszentren in denen jedes Paket durchleuchtet wird. Ich habe erst kürzlich wieder Beispiele gesehen wie gut die entsprechenden Anlagen arbeiten.
    Mit gut geschultem Personal an den Geräten ist es sehr schwer auf diesem Wege verbotene Gegenstände zu schmuggeln.

    Ein anderer beliebter Weg für Drogen waren lange Zeit die Seekästen Handelsschiffen. So werden z.B. in Deutschen Häfen regelmäßig die Schiffsrümpfe von Schiffen aus Südamerika von Tauchern untersucht. Auch die Crewquatiere werden gerne mal von der Kontrolleinheit See des Zolls gefilzt.
    Wir wurden im Verkehr zwischen Nord -und Südamerika von US Behörden "gebrieft" was zu tun sei wenn wir Drogen an Bord finden. Wir sollten diese im Versteck belassen und die US Behörden informieren, denn man wollte die Empfänger und den weiteren Weg der Drogen beobachten u.s.w.
    Ein anderes Schiff ist so verfahren. Ergebnis: Verhaftung des Kapitäns, festlegen des Schiffes, hohe Strafe. Unsere Konsequenz, gefundene Drogen über Bord und Schnauze halten!


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