Das deutsche Schiff "Atlantic Cruiser" ist vor der syrischen Küste verschwunden. Der Frachter, der schweres Militärgerät geladen hat, schaltete seinen Transponder aus und ist nicht mehr zu orten. Die Bundesregierung prüft einen Verstoß gegen das Waffenembargo - kann aber kaum etwas unternehmen.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...827611,00.html
Laut AIS vor 5 min treibt das Schiff zwischen Syrien und Zypern.
Deutsche Regierung mal wieder recht hilflos, oder sie täuscht nur Hilflosigkeit vor! Wenn die Reederei schweigt, wird sich wohl ein Richter - auch am Wochenende - finden, der sofort einen "Hausdurchsuchungs-Befehl" unterschreibt, bevor es zu spät ist um die Spuren - wichtige Dokumente, bzw. Auftragspapiere - beseitigen zu können!!! Allerdings kennen wir ja die Laschheit unserer Ermittlungsbehörden zur Genüge!?
Es is doch kaum zu glauben.... Ein deutsches Schiff unter einer "Bananerepublikfahne" transportiert Waffen in ein Land, das von einem
grausamen Diktator terrorisiert wird und Deutschland oder der Rest der
Welt kann nichts dagegen tun ? Arme Welt sage ich da nur !
Was wäre, wenn dieser Frachter in Seenot geraten würde und das
Schiff zu käntern drohen würde ?? Da würde doch lauthals nach der
deutschen Regierung gerufen werden um zu helfen und das Eigentum
dieser Verbrecher zu retten. Deutschland müsste vermutlich noch
Schadensersatz oder ähnliches zahlen. Vermutlich sind da Waffen drin
von bedeutenden Rüstungsindustrien und ebenso haben irgendwelche
einflussreiche und geldgierige Verbrecher die Finger drin un daher
lässt die deutsche Regierung mal lieber die Finger davon. Könnte ja zu
unangenehmen Fragen führen!
Als Verlader und Frachtführer haben sie umfangreiche Pflichten sicherzustellen, dass eben keine verbotenen Gegenstände an Bord sind.
Ganz verhindern läßt sich das natürlich nie, aber wenn solche Sachen gefunden werden und die Behörden feststellen, dass sie ihren Sorgfaltspflichten nicht nachgekommen sind, kann das schon Konsequenzen nach sich ziehen.
Und selbst wenn sich herausstellt, dass die Reederei / Schiffsbesatzung unschuldig ist, so dauert so eine Untersuchung doch ihre Zeit und kein Reeder möchte, dass sein Schiff irgendwo festliegt, weil Ermittlungen durchgeführt werden.
Um ihr Beispiel aufzugreifen: Paketdienste die internationale Sendungen transportieren unterhalten Sicherheitszentren in denen jedes Paket durchleuchtet wird. Ich habe erst kürzlich wieder Beispiele gesehen wie gut die entsprechenden Anlagen arbeiten.
Mit gut geschultem Personal an den Geräten ist es sehr schwer auf diesem Wege verbotene Gegenstände zu schmuggeln.
Ein anderer beliebter Weg für Drogen waren lange Zeit die Seekästen Handelsschiffen. So werden z.B. in Deutschen Häfen regelmäßig die Schiffsrümpfe von Schiffen aus Südamerika von Tauchern untersucht. Auch die Crewquatiere werden gerne mal von der Kontrolleinheit See des Zolls gefilzt.
Wir wurden im Verkehr zwischen Nord -und Südamerika von US Behörden "gebrieft" was zu tun sei wenn wir Drogen an Bord finden. Wir sollten diese im Versteck belassen und die US Behörden informieren, denn man wollte die Empfänger und den weiteren Weg der Drogen beobachten u.s.w.
Ein anderes Schiff ist so verfahren. Ergebnis: Verhaftung des Kapitäns, festlegen des Schiffes, hohe Strafe. Unsere Konsequenz, gefundene Drogen über Bord und Schnauze halten!