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Mittelmeer: Hunderte Flüchtlinge drängen nach Lampedusa

Fast 2000 Tunesier sind in den vergangenen 24 Stunden auf der Mittelmeerinsel Lampedusa gelandet. Sie fliehen vor ihrer unruhigen Heimat und suchen in Europa Arbeit. Doch manche schaffen es nicht bis an die Küste: Offenbar sind 41 Menschen bei der Fahrt ertrunken.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...751153,00.html
  1. #1

    Lampedusa...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fast 2000 Tunesier sind in den vergangenen 24 Stunden auf der Mittelmeerinsel Lampedusa gelandet. Sie fliehen vor ihrer unruhigen Heimat und suchen in Europa Arbeit. Doch manche schaffen es nicht bis an die Küste: Offenbar sind 41 Menschen bei der Fahrt ertrunken.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...751153,00.html
    ...wäre eine wunderschöne Insel Urlaub zu machen um sich stressfrei von der Arbeit zu erholen. Kaum Autos und nur einsame Natur fernab des Ballermanntourimus.
    http://www.lampedusa.it/
    Schade, daß die Insel genau an der kürzesten Strecke zwischen Tunesien und Italien liegt. Wie man an diesem Forum sieht, sind die Deutschen seit fünf Tagen ganz auf das Desaster in Japan konzentriert und vergessen fast vollkommen, daß sich Nordafrika verändert und die Staaten im Umbruch sich willentlich oder auch nicht, außerstande sehen weiterhin ihre Grenze zu kontrollieren. An wenigen Orten der Erde(ein anderer ist bsw. die Grenze Mexico-USA) sind die Unterschiede im Einkommen, Alterdurchschnitt der Bevölkerung, Zukunftsperspektiven usw. usf. so groß wie zwischen Tunesien und Italien bzw. Europa. Italiens und Deutschlands Bevölkerung hat ein Durchschnittsalter von jenseits 42 Jahren, in Nordafrika ist es 23; von den Einkommensunterschieden ganz zu schweigen. Europa übt eine enorme Sogwirkung auf Nordafrika und auch auf den Rest der afrikanischen Staaten aus und sollte politische Instabilität und Reformunfähigkeit in den Staaten Nordafrikas fortdauern, werden wir noch ein blaues Wunder erleben. ;(
    Wir sollten auch auf Abkommen und Entwicklung in Nordafrika setzen; nur die "Festung Europa" auszubauen ist zu wenig.
    Artikel mit Videos...
    http://www.corriere.it/cronache/11_m...4f5e425c.shtml

    Viele Grüße aus Südtirol...
  2. #2

    so nicht

    Zitat von glücklicher südtiroler Beitrag anzeigen
    Wir sollten auch auf Abkommen und Entwicklung in Nordafrika setzen; nur die "Festung Europa" auszubauen ist zu wenig.
    Nichts für ungut, aber das ist doch mehr oder minder eine hohle Phrase.
    Es geht schlicht und ergreifend nicht, und das sollte langsam auch der letzte einsehen.
    Wir sprechen in Nordafrika nicht von ein paar hundertausend Personen ohne Perspektive, sondern von zig-Millionen.
    Für diese wird es weder daheim , noch irgendwo sonst auf der Welt jemals Arbeit geben, von Wohlstand ganz zu schweigen.
    Wir sollten hier der Realität ins Auge sehen , denn das geht aufgrund der schieren Masse nicht.

    Europa hat selbst extrem hohe Arbeitslosenzahlen und extreme Schulden wie eigentlich jeder wissen sollte , und weitere Einwanderung in die Sozialsysteme wird diese über kurz oder lang kollabieren lassen . Wir haben keine Arbeit für diese Migranten und mit durchfüttern können wir sie auch nicht , das ist die Realität.
    Genauso entspricht es der Realität das niemals Millionen von Arbeitsplätzen in deren Heimatländern geschaffen werden können ......... vielleicht in 40 oder 50 Jahren aber keinesfalls in absehbarer Zeit.

    Die Welt hat ein Überbevölkerungsproblem, pro Jahr steigt die Weltbevölkerung um die Einwohnerzahl Deutschlands , und Wohlstand für alle kann und wird es niemals geben.
    Abschottung ist hier die einzige Möglichkeit , gepaart mit Waffenembargen gegen Länder mit einer Geburtenrate von >2, und diesen Ländern darf es nicht erlaubt werden ihren Bevölkerungsüberschuss via Migration auf andere Länder zu verteilen.
    Wenn ein Land der Ansicht ist das dort die Menschen 3+ Kinder haben sollen, oder eine Kultur pflegen wo die 'Männlichkeit 'durch die Anzahl der Kinder definiert wird, dann soll es auch für Arbeitsplätze , Nahrung und Wasser sorgen.
  3. #3

    Lösungen...

    Zitat von donbernd Beitrag anzeigen
    Nichts für ungut, aber das ist doch mehr oder minder eine hohle Phrase.
    Es geht schlicht und ergreifend nicht, und das sollte langsam auch der letzte einsehen.
    Wir sprechen in Nordafrika nicht von ein paar hundertausend Personen ohne Perspektive, sondern von zig-Millionen.
    Für diese wird es weder daheim , noch irgendwo sonst auf der Welt jemals Arbeit geben, von Wohlstand ganz zu schweigen.
    Wir sollten hier der Realität ins Auge sehen , denn das geht aufgrund der schieren Masse nicht.

    Europa hat selbst extrem hohe Arbeitslosenzahlen und extreme Schulden wie eigentlich jeder wissen sollte , und weitere Einwanderung in die Sozialsysteme wird diese über kurz oder lang kollabieren lassen . Wir haben keine Arbeit für diese Migranten und mit durchfüttern können wir sie auch nicht , das ist die Realität.
    Genauso entspricht es der Realität das niemals Millionen von Arbeitsplätzen in deren Heimatländern geschaffen werden können ......... vielleicht in 40 oder 50 Jahren aber keinesfalls in absehbarer Zeit.

    Die Welt hat ein Überbevölkerungsproblem, pro Jahr steigt die Weltbevölkerung um die Einwohnerzahl Deutschlands , und Wohlstand für alle kann und wird es niemals geben.
    Abschottung ist hier die einzige Möglichkeit , gepaart mit Waffenembargen gegen Länder mit einer Geburtenrate von >2, und diesen Ländern darf es nicht erlaubt werden ihren Bevölkerungsüberschuss via Migration auf andere Länder zu verteilen.
    Wenn ein Land der Ansicht ist das dort die Menschen 3+ Kinder haben sollen, oder eine Kultur pflegen wo die 'Männlichkeit 'durch die Anzahl der Kinder definiert wird, dann soll es auch für Arbeitsplätze , Nahrung und Wasser sorgen.
    Glaube wir mißverstehen uns; auch ich bin gegen unkontrollierte bzw. illegale Zuwanderung. Staaten wie Kanada und USA haben bsw. auch strenge Gesetze zur Einwanderung bzw. haben Kriterien, die die Einwanderung kanalisiert.
    An anderer Stelle hatte ich bereits dargelegt, daß diese Staaten von ihrem hohen Bevölkerungswachstum wegkommen müssen, zumal bsw. ein Land wie Ägypten allein um die Arbeitslosigkeit etwas einzudämmen jedes Jahr wohl eine Million neue Arbeitsplätze schaffen müßte. Das geht schlicht nicht. Oder denken wir an China. Auch wenn bis heute über das Ziel hinausgeschossen wurde, so war die Verringerung des Bevölkerungswachstums("Ein Kind Politik") der Anfang und die Basis eines kontrollierten Aufschwungs bzw. Entwicklung. Mit unkontrolliertem Wachstum wäre China heute ein von Hungersnöten geplagtes Entwicklungsland. Wir sollten auf die Probleme mit einem ganzen Maßnahmenpaket antworten, das sowohl Entwicklung und Hilfe in Ägypten und dem Maghrebstaaten anbietet, als auch Kontrolle unserer südlichen Seegrenzen einschließt.
    Am besten mit Abkommen zwischen der EU und den betreffenden Staaten.
    Daß die Probleme immer virulenter werden, darüber mache ich mir keine Illusionen. Wir sollten in Nordafrika Entwicklung anschieben; in anderen Staaten war das auch möglich...
    Kontrolle der Seegrenzen allein ohne an die südlichen Anrainerstaaten zu denken, ist meiner Ansicht zu wenig.

    Viele Grüße...
  4. #4

    Der Zustrom reisst

    offenbar nicht ab trotz den mutigen kürzlich gemachten Beschwichtigungen der EU man rechne nicht mit einer "Flüchtlingswelle" und hätte alles im Griff und darum davor keine Angst. Wenn es sich also um "Flüchtlinge" handelt wie überall behauptet wird, dann braäuchte man auch keine Angst davor zu haben. Allerdings fragt sich wo denn die Verletzlichsten in Krisen, Frauen und Kinder, auf diesen Bilder sind die täglich die Runde machen. Bleiben die etwa zurück um die Länder wieder aufzubauen? Aber machen wir uns nichts vor, es sind hauptsächlich junge Männer auf der Suche nach Arbeit oder aus Gefängnissen geflohene Kriminelle. Und die wollen in der Regel nicht nach I, E oder P oder GR sondern nach GB, D, CH, NL oder B. Und das hat seine Gründe im Sozialsysstem dieser Länder. Dann muss klar zur Kenntnis genommen werden dass in Europa die Ressourcen zur Aufnahme weiterer Menschen nicht mehr vorhanden sind.
  5. #5

    Naja,

    Zitat von zombi69 Beitrag anzeigen
    offenbar nicht ab trotz den mutigen kürzlich gemachten Beschwichtigungen der EU man rechne nicht mit einer "Flüchtlingswelle" und hätte alles im Griff und darum davor keine Angst. Wenn es sich also .....
    was die Ressourcen betrifft, sollte sich Europa wohl keine zu grossen Sorgen machen - zumal wenn es sich um ein paar Hundert, gar Tausend Flüchtlinge von der anderen Seite des Mittelmeers handelt. Die Resourcenfrage liegt derzeit wohl eher auf dem eigenen Kontinent begraben und an diese Nase sollte der sich mal fassen. Man sollte den armen Leuten vielleicht auch nicht gerade anraten, nach I, F, P zu reisen, oder gar nach B, B hat gerade mit sich selbst zu tun. Und D bietet sich auch nur bedingt an, denn es handelt sich ja um arbeitswütige junge Männer und um Kriminelle...tsk tsk. Ich zitiere aus dem Umkreis des französischen Zwergs: Tut sie zurück in ihre Boote!
    Apropos Ressourcen: der armen und ach so gebeutelten Europa, die immerhin gut einer halben Milliarde Menschen Nahrung, Sicherheit, Geborgenheit und eine Ahnung von Heimat und Frieden gewährt, stünde es gut an, ihren freundlichen Schoss auch den paar Tausend jungen arbeitswütigen kriminellen Männern zu öffnen, die sich gegenwärtig mit dem Mut der Verzweiflung in die Fluten gen Lampedusa stürzen. Aber sei's drum: doof bleibt doof.
  6. #6

    Es gibt ein sofort einsetzbares Lösungskonzept.

    Zitat von donbernd
    Die Welt hat ein Überbevölkerungsproblem, pro Jahr steigt die Weltbevölkerung um die Einwohnerzahl Deutschlands, und Wohlstand für alle kann und wird es niemals geben.
    Dies ist keine Lösung. Aus solchen Worten kann sich schnell aggressives Verhalten entwickeln, das letztlich auf seine Urheber zurückschlägt.

    Zitat von glücklicher südtiroler
    Am besten mit Abkommen zwischen der EU und den betreffenden Staaten.
    Dass die Probleme immer virulenter werden, darüber mache ich mir keine Illusionen. Wir sollten in Nordafrika Entwicklung anschieben; in anderen Staaten war das auch möglich. Kontrolle der Seegrenzen allein, ohne an die südlichen Anrainerstaaten zu denken, ist meiner Ansicht zu wenig.
    Mit Abkommen zwischen der EU und den betroffenen Staaten ist es leider auch nicht getan. Es führt nur zu unendlichen Gesprächen, wird aber keines der anstehenden Probleme lösen. Beides, das Wachstum der Bevölkerung, angepasst an die landwirtschaftliche Ernährungsbasis, und eine schnell realisierbare und umfangreiche Beschaffung von Arbeit für die dort lebenden Menschen Arbeit, die ihnen eine gesicherte Existenz bietet, ist meiner Ansicht nach der richtige Weg.

    Beides ist möglich, man muss es nur wollen. Allerdings kann man es nicht erreichen, wenn dort versucht, die gleichen Stadtstrukturen aufzubauen, wie wir sie bei uns haben.
    Es müssen Städte sein, die mit wesentlich weniger Energie- und Rohstoffbedarf den Einwohnern ein gesichertes Überleben bieten.
    Einen konkreten Vorschlag, der dieses und vieles mehr zu leisten vermag, finden Sie unter www.human-life-system.de. Da hier alle Lebensbereiche einer Zivilisation berücksichtigt werden, benötigt man allerdings einige Stunden, oder gar Tage, nur um es zu lesen. Unsere heutige Lebenswelt kann auch niemand mit wenigen Worten ausreichend beschreiben. Oder können Sie es? Anbei sei noch erwähnt: Alle Bundestagsabgeordnete und viele Parteien erhielten vor etwa zwei Wochen eine entsprechende Email.
  7. #7

    Naja,

    Zitat von donbernd Beitrag anzeigen
    ...Die Welt hat ein Überbevölkerungsproblem, pro Jahr steigt die Weltbevölkerung um die Einwohnerzahl Deutschlands , und Wohlstand für alle kann und wird es niemals geben.
    Abschottung ist hier die einzige Möglichkeit , gepaart mit Waffenembargen gegen Länder mit einer Geburtenrate von >2, und diesen Ländern darf es nicht erlaubt werden ihren Bevölkerungsüberschuss via Migration auf andere Länder zu verteilen.
    Wenn ein Land der Ansicht ist das dort die Menschen 3+ Kinder haben sollen, oder eine Kultur pflegen wo die 'Männlichkeit 'durch die Anzahl der Kinder definiert wird, dann soll es auch für Arbeitsplätze , Nahrung und Wasser sorgen.
    die Region, um die es hier geht, ist eher dünn besiedelt, mit Ausnahme von Ägypten. Und die Ägypter sind ja bei der Auswanderung derzeit eher nicht die Hauptmenge, sondern eher Tunesier und Libyer sowie Algerier (nach Frankreich steuernd, als ehemaliger Kolonialmacht). Deshalb ist "die einzige Möglichkeit" eher, in Nordafrika Wirtschaften aufbauen zu helfen, für die Potenzial durchaus vorhanden ist. Bisher wurde "unser" Geld dort lediglich von den Machthabern und ihrer Entourage verprasst, soll heißen, daß "unser" schönes Geld für Öl & Gas treulich und zeitnah zu "uns" zurück kam (bzw. in die Schweiz) und für von uns erzeugte und exportierte Produkte ausgegeben wurde. Die Wertschöpfung verblieb somit bei "uns".

    Das von Ihnen richtig angesprochene globale Überbevölkerungsproblem findet eher in Süd- und Südostasien statt, eher nicht in den Wüsteneien der Berberei. Aber dazu noch in Schwarzafrika, was ein anderes Thema ist. Religion hat sicher ihren Anteil, und sicherlich sind die Repräsentanten des Islam im Schnitt wesentlich reaktionärer, als ihre christlichen Kollegen, was die Familienplanung angeht, aber unter Fachleuten gilt es als unumstößliche Regel, daß mit steigender Bildung und steigendem Wohlstand die durchschnittliche Kinderzahl abnimmt, Qualität vor Quantität geht bei der Erziehung der Kinder, aber mit Waffen- und Wirtschaftsembargos sowie mit höheren Zäunen werden wir den Flüchtlingsstrom nicht zum versiegen bringen. Ebensowenig, wie mit einem tieferen oder breiteren Mittelmeer.
  8. #8

    Festung Europa ausbauen

    Europa kann den ungehinderten Zustrom von sog. Armutsflüchtlingen nicht bewältigen und das besonders betoffene Frankreich erst recht nicht.
    Von daher ist es notwendig bestehende Machtstrukturen in Nordafrika per Vertrag und ggfs. finanzieller Hilfe an die Despoten / Clanoberhäupter abzusichern ohne sich in innere Angelegenheiten einzumischen selbst wenn man einen Pakt mit dem Teufel schließen muß.
    Im TV sehe ich dort nur Bilder von jungen Männern und Kindern.

    Wenn wir das Problem dort nicht in den Griff bekommen rücken die Schwarzafrikaner nach. Es gibt nur einen Ausweg : Strikte Geburtenkontrolle.
  9. #9

    Und die

    Zitat von Wattläufer Beitrag anzeigen
    ...Wenn wir das Problem dort nicht in den Griff bekommen rücken die Schwarzafrikaner nach. Es gibt nur einen Ausweg : Strikte Geburtenkontrolle.
    "strikte Geburtenkontrolle" machen dann Sie? Sozusagen als Einmannpartei nach Vorbild der Chinesischen Volksrepublik? Oder schicken wir mit Zustimmung des deutschen und französischen Parlaments unsere vereinten Armeen, unterstützt vom SAS und SBS, die dann das Zeugungsverbot für den Mahgreb und möglichst gleich noch ganz Afrika mit durchsetzen? Grüne, Linke und SPD vereint unter dem Schild "Kinder, nein Danke!" wählen dann den Bevölkerungskrieg, der verbal von Bayern aus angeführt wird?

    Oder sollten wir nicht doch realistischere Szenarien ins Auge fassen und Wirtschaftsaufbauhilfe und Demokratieunterstützung 'machen'? Nachdem wir die Potentaten aus 1001 Nacht solange an (unserer) Macht gehalten haben?








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