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Mittelmeer: Deutscher Waffenfrachter für Assad-Regime gestoppt
DPA/EPA/SANAIm Mittelmeer ist ein Versuch verhindert worden, das EU-Waffenembargo gegen das Regime von Präsident Assad zu brechen: Nach SPIEGEL-Informationen wurde ein deutsches Frachtschiff gestoppt, das Militärgerät und Munition nach Syrien liefern sollte. Die Waffen stammten aus Iran.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...827502,00.html
- #100 14.04.2012 16:49 von
Scheint doch eine
typische "falsche Flaggen Aktion" zu sein. Wer vermutet schon hinter einem Schiff mit deutscher Flagge und Pumpenteilen in den Papieren eine von Ukraine aus organisierte iranische Waffenlieferung an ein Land im Buergerkrieg. Nicht das das verboten waere, falsche Papiere aber schon.
Moechte nicht wissen, wie viele Schiffe mit franzoesischer, britischer oder amerikanischer Flagge so etwas schon unwissentlich geliefert haben. - #101 14.04.2012 17:07 von
An einem geschlossenen Weltbild
kann man sich richtig schoen festhalten.
Ich stelle jedenfalls eine ziemliche Aufbruchsstimmung fest, die bei den Leuten aus dem Osten des Landes staerker ausgepraegt ist als bei Leuten aus dem Westen. Wohl wegen geringerer Zerstoerungen aber trotz tausender Toter und Verletzter aus dem Buergerkrieg, die auch im Osten zu beklagen sind. - #102 14.04.2012 17:32 von
- #103 14.04.2012 17:33 von
Hmmm ...
Nun ist Libyen flächenmässig ziemlich groß, und wenn man die Meldungen der Nachrichtenagenturen verfolgt, kann man davon ausgehen, dass es nicht in allen Provinzen so ruhig ist, wie in Ajdabiya. Und ich denke auch nicht, dass es Senussi um das "Einbringen" oder die Formung eines "besseren Landes" ging. Der Wortlaut des Interviews ("Milizen, die Teile des Landes kontrollieren") ist da sehr eindeutig:
Und so ganz nebenbei äußert er sich noch zu den ausländischen Kämpfern im Libyen-Konflikt und zu den libyschen Kämpfern in Syrien:ZEIT: In Misrata habe ich mit dem Chef der Verhörzentrale gesprochen. Der Mann soll verantwortlich für die Folterung ehemaliger Gaddafi-Anhänger sein. Hinter seinem Schreibtisch hing das Bild seines Sohnes, der bei den Kämpfen in Misrata getötet wurde. Er war voller Hass und Trauer. Ist in einer solchen Situation Gerechtigkeit möglich?
Al-Senussi: Libyen ist noch kein Staat. Es gibt eine Vielzahl von Milizen, die Teile des Landes kontrollieren. Manche von ihnen üben Gerechtigkeit, andere Rache. Wir befinden uns noch in einem Zustand des Krieges. Die Menschenrechte hier können nicht so sein, wie ihr euch das im Westen vorstellt. Gerade in Misrata wurden die größten Verbrechen begangen. ...
ZEIT: ... Angeblich sind junge Libyer bereits nach Syrien gereist, um den Kampf gegen Baschar al-Assad zu unterstützen. Was halten sie davon?
Al-Senussi: Es ist verständlich, dass junge Leute nach Syrien fahren. Auch wir hatten schließlich Hilfe von Freiwilligen aus dem Ausland. ...
Libyen: "Wir sind noch im Krieg" | Politik | ZEIT ONLINE - #104 14.04.2012 18:02 von
- #105 14.04.2012 18:34 von
Auf Blödheit wäre ich nie gekommen, wenn überhaupt, dann auf Skrupellosigkeit. Und selbstverständlich geht es da um Interessen, die russischen Waffenfabriken müssen ausgelastet werden, und zahlungsfähige Kundschaft, greift halt zu etwas anderem als russische Waffen. Dadurch engt sich der Kundenkreis ziemlich ein, entweder sind die Kunden klamm, oder es handelt sich um dubiose mit Embargo belegte Regime, mit denen sich normalerweise keiner die Finger schmutzig machen will. All dies trifft auf Syrien zu.
- #106 14.04.2012 19:51 von
Trifft das auch auf Saudi-Arabien?
Sprechen Sie NIE im Namen aller. Das wird das Leben der EU wesentlich erleichtern. Und noch ein Ratschlag: zaehlen Sie nie Geld in fremden Taschen. Zaehlen Sie Ihr eigenes Geld und die Ausgaben der EU - wohin sie gehen und wieviel abgeschrieben werden.
Ein aktuelles Rezept, finden Sie nicht? - #107 14.04.2012 19:56 von
- #108 14.04.2012 19:59 von
Die EU-Embargos geht andere Laender einschliesslich Russland in keiner Weise an. Wenn ihr selbst euch ruinieren wen.ollt, wer ist euch der Arzt? Keiner.
Die UNO-Embargos wurden von Russland immer streng eingehalt - #109 14.04.2012 20:15 von
"Mate receipt"
Ich habe in meiner gesamten Fahrzeit immer ein "Mates receipt" und meistens auch das Konnossement (Bill of Lading) an Bord bekommen und das auch unterschrieben,egal wann und wo in dieser Welt.Je weiter südlich und östlich ,desto mehr Papiere!Es gab ein oder zwei Fälle,wo der Agent das Konnossement gezeichnet hat,weil es nicht fertig war,das war aber in Skandinavien.Ob bei Containern allerdings die Gewichte und die Inhalte stimmen,weiß ich nicht.In korrupten Ländern sind Agent und Zoll oft geschmiert gewesen bei zweifelhafter Ladung.
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