Begriffsdefinitionen checken, Leute. Das ist kiein Rollenspiel. Das ist Reenacting.
Jörg BrüggemannErst Schwertkampf, dann Gelage mit Schweinshaxe und Schalmeien: Was andere belächeln, nehmen sie Met-ernst. Die "Berliner Rittergilde" trainiert hart, um bei Mittelalter-Events authentisch zu sein. Anstatt auf rohe Sitten und Gerülpse legen die Waffenbrüder Wert auf Charakterbildung.
http://www.spiegel.de/unispiegel/hef...803949,00.html
Begriffsdefinitionen checken, Leute. Das ist kiein Rollenspiel. Das ist Reenacting.
...und wer Reenactment für ein abgefahrenes Hobby hält, der kennt kein LARP.
...jeder möge sein Glück finden. Tolles Hobby!
Na ja, Herr Kreuzritter - steht hier nicht unbedingt fest ob Rollenspiel oder Reenactor. Dazu müsste man mehr über das getragene Equipment und den Ablauf der Darstellung kennen. Auf jeden Fall stellen ernsthafte Reenactors nie fiktive Einheiten dar (wie in diesem Artikel behauptet), sondern immer in der betreffenden Epoche real extistierende Einheiten.
Per Definition ist -jede- Form des Spiels, bei der die Spieler in die Rolle einer anderen Figur schlüpfen, ein Rollenspiel. Von daher fallen sowohl Reenactment als auch LARP darunter, genauso wie die im Artikel beschriebene Rittergilde (wie auch immer die ihr Tun selbst nun bezeichnen mag).
Ob Reenactment oder LARP, oft doch einfach nur Versuche der Realität zu entkommen. Entsprechend oft sind diese Leute doch mit ihrem eigenen Leben unglücklich und depressiv.
Ich spinne? Ich habe schon öfters solche Menschen kennen gelernt und im Regelfall lief es immer darauf hinaus, mal extremer, mal weniger extrem. Das Gegenteil wird immer behauptet, aber über die Behauptung hinaus ist es nie gekommen.