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Mitt Romney: Schlechte Fiktion, dieser Kandidat
AFPWas die Republikaner uns zur Zeit im Wahlkampf vorführen, ist die Fiktionalisierung der Politik - und so ist das Mittel der Literaturkritik am besten geeignet, diese amerikanische Komödie zu bewerten. Mitt Romney ist demnach nicht mehr als der Held eines ziemlich miesen Romans.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...857152,00.html
- #1 21.09.2012 12:44 von
Vor nicht allzulanger Zeit ist ein mieser drittklassiger Schauspieler zum Präsidenten der USA gewählt worden, obwohl es auch damals dem deutschen Feuilleton sehr mißfiel, welches natürlich sehr viel besser wusste, wer für die US-Amerikaner der richtige und bessere Präsident gewesen wäre. Allerdings wurde Ronald Reagan dann zu einem sehr guten und bis heute geschätzten und beliebten Präsidenten. Schon richtig doof diese Amis..
- #2 21.09.2012 12:47 von
Sie machen es schon wieder, Herr Diez,
Sie schreiben drei Seiten und sagen damit: .... NICHTS ....
- #3 21.09.2012 12:54 von
Natürlich
wird dieser US-Wahlkampf mit einem heiligen Ernst geführt und zwar z.B von SPON. Schauen Sie sich doch mal hier die ganzen Sonderseiten bei jeder Rede und Vorwahl und Parteitag undundund an. Man kommt doch als normaler Leser gar nicht mehr an dem Romney-Hype, der hier völlig überzogen wird, vorbei.
- #4 21.09.2012 13:04 von
Immer Ärger Mitt Romney
Den meisten Deutschen scheint entgangen zu sein, dass Herr Romney in den Umfragen nur um einige Prozent hinter Obama liegt.
Zwar glaube ich, dass Obama eine gute Chance hat, aber von einer sicheren Wiederwahl würde ich nicht sprechen. Nebenbei bemerkt ist Romney der mit Abstand wählbarste GOP Kandidat von allen - so traurig es auch klingen mag. - #5 21.09.2012 13:16 von
Was Reagans Außenpolitik angeht: das hätte auch nach hinten losgehen können. Die Staatsverschuldung der USA stieg unter Reagan jedenfalls um 180%, die Zinsen dafür werden die Amis bis zum Staatsbankrott zahlen.
Was Romney angeht, verglichen mit Bush junior finde ich den fast seriös. Und der Mann würde im Amt ja auch wachsen, Westerwelle arbeitet ja inzwischen auch fast professionell. - #6 21.09.2012 13:21 von
würde mich nicht wundern,
wenn Romney seine geschäftlichen Deals so eingerichtet hat, dass er ein Vermögen macht, wenn er gegen Obama VERLIERT....würde zumindest den anscheinenden Dilletantismus erklären.
- #7 21.09.2012 13:21 von
Absolute Zustimmung. Das Thema wird völlig überbewertet, entscheidend ist aufm Platz, bzw. die Wahl. Aber für Spiegel-Online sind die Meldungen schnell generiert - die NY Times liefert das Rohmaterial, da braucht nicht groß recherchiert zu werden.
Große Ironie dabei: Fleischhauer beklagt den Hype, den er selbst anheizt. - #8 21.09.2012 13:27 von
Pro romney
Langsam nervt die zu 100% negative Berichterstattung über den Mann - ich habe nirgendwo auch nur ein gutes Wort über den gelesen...derartig mies kann ein Mensch nicht sein!
- #9 21.09.2012 13:30 von
Reagan ein
Der Präsident, unter dem die Entspannungspolitik mit der Sowjetunion zugunsten der Falken im Pentagon aufgegeben wurde? Unter dem Milliarden in ein nie funktionsfähiges weltraumgestütztes Raketenabwehrsystem (SDI) gesteckt wurde, das internationalen Verträgen gegen die Neutralität des Weltraums widersprach? Der Massenmord in El Salvador duldete und mit der dortigen Regierung weiter gute Beziehungen pflegte? Unter dem die USA den Krieg in Nicaragua wissentlich eskalierten und an zehntausender Kriegstoter schuldig wurden? Der Grenada besetzen ließ?
Reagan profitierte - wie später G.W. Bush - von einer sehr positiven Wirtschaftsentwicklung im eigenen Land, ausgelöst durch die Politik seines Amtsvorgängers (Carter) sowie international durch den Richtungswechsel in der sowjetischen Außenpolitik unter Gorbatschow, der letztendlich zum Fall des Eisernen Vorhangs führte. Reagan war zu diesem Zeitpunkt US-Präsident, hatte aber an den Ereignissen (trotz seiner "Tear down this wall"-Rede) kaum Anteil. Er ist der wahrscheinlich überschätzteste Präsident Amerikas.
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