Forum


 

Mitt Romney in Nevada: Mit der Macht der Mormonen

Der Vorwahltross der Republikaner erreicht Nevada, im Zockerparadies Las Vegas ringen die Kandidaten um Stimmen. Mitt Romney gilt bei der Wahl an diesem Samstag schon vorher als Sieger. Er kann sich auf die Hilfe seiner Glaubensbrüder verlassen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...813313,00.html
  1. #50

    da kerin einziger Mensch

    auch nur im Entferntesten eine Ahnung hat wie das Universum mit allem was dazugehoert, inklusive der Kroenung der Schoepfung, hat er sich die Religion ausgedacht, etwas an das er glauben kann ohne Gefahr zu laufen, dass man es beweisen muss.

    Es soll jedem Menschen ueberlasse bleiben zu glauben wonach ihm beliebt und was er fuer richtig haelt, so lange er nicht dem Zwang unterliegt andere davon ueberzeugen zu muessen das Gleiche zu glauben und die anderen Religionen oder Glaubensrichtungen fuer schlechter oder weniger wahr zu halten wie die Eigene. Erst seine Konkurenten um die Kandidatur haben Romney's Zugehoerigkeit zu den Mormenen wieder ins Spiel gebracht und ihne einen 'Nichtchristen' genannt, was sie eigentlich sofort haette disqualifizieren muessen.

    Romney hat von sich aus die Religion bisher rausgehalten, insbesondere sicher vor dem Hintergrund, dass es ihm schaden koennte aber sicher auch weil Politik und Religion in den USA strickt getrennt sein sollen. Erst George W. Bush, der 'born again christian' hat die Religion in die Politik eingebracht.

    Romney wird wohl das Rennen um die Kandidatur machen, was nicht zuletzt an seiner Kapitalstaerke liegt, ob aber die Evangelisten ihn mehrheitlich waehlen oder der Wahl im November fernbleiben sei dahingestellt, es mag weite Teile der Bevoelkerung geben, die den Begriff 'land of the free' dahingehend Interpretieren, dass es bedeutet du bist so lange frei, so lang du weiss, reich und Christ bist. So wird dann im November gewaehlt, ich kenne genuegen Leute hier, die Romney nicht waehlen werden obwohl sie Anhaenger der GOP sind aber als Baptisten keinen Mormonen waehlen werden.
  2. #51

    Polygamie

    Zitat von uinen_osse Beitrag anzeigen
    Im Islam sind bis zu 4 Ehefrauen erlaubt. Das stört Sie anscheinend nicht - und dabei gehört doch, laut Aussage Bundespräsident - der Islam schon lange zu Deutschland. Wo also ist der Unterschied?
    Polygamie hängt den Mormonen noch nach, obwohl heute gar nicht mehr bei ihnen zugelassen.
    Das war einmal zu einer Zeit, als sie als Siedler unterwegs waren. Und die Sterblichkeit unter Männern höher wie unter Drauen. Und da machte es Sinn, das die Witwen nicht ohne Versorger dastanden.
  3. #52

    nee

    Zitat von white eagle Beitrag anzeigen
    Keine Religion ist erfunden, sondern eine jede entstand aus den Erfahrungen der Menschen. Erfunden ist lediglich der Materialismus.
    Darauf muss man erst kommen, dass alles durch Zufall entstanden sein soll....
    Das ist doch jetzt Satire?
    Oder glauben Sie tatsächlich das alberner esoterischer Götzenglauben eine halbwegs intelligente Basis hat?

    Zum Text, solange die persönliche Einstellung zu irgendeinem Thema nicht gegen Gesetze verstößt und nicht die Hauptbasis des Handelns ist, ist es egal was wer glaubt, meinetwegen auch Götzen anbetet, oder FSM oder rote Teekannen.
    Ab da wo wie bei dem grenzdebilen George dabbleju, als Beispiel, eine solche Einstellung zum Hauptleitfaden allen Handelns wird ist die Grenze erreicht.

    Wenn jemand allen Ernstes glaubt dass ein Götze zu ihm spricht gehört er in eine geschlossene Anstalt und nicht an Machthebel!

    Wenn man bei Romney den Faktor Populismus abzieht ist er wohl eher pragmatisch. Trotzdem hoffe ich trotz aller Enttäuschung, dass Obama eine weitere Amtszeit bekommt
  4. #53

    Zitat von joe49 Beitrag anzeigen
    Erst seine Konkurenten um die Kandidatur haben Romney's Zugehoerigkeit zu den Mormenen wieder ins Spiel gebracht und ihne einen 'Nichtchristen' genannt, was sie eigentlich sofort haette disqualifizieren muessen.
    Man kann durchaus darüber diskutieren, on der Terminus "Christ" auf Mormonen zutrifft. Zumindest widersprechen Mormonen in einigen zentralen Fragen der orthodoxen Christlichen Lehre.

    Wo sie natürlich recht haben, ist dass ein religiöses Argument in einem säkularen Staat eigentlich nichts zu suchen hat.

    Zitat von joe49 Beitrag anzeigen
    Erst George W. Bush, der 'born again christian' hat die Religion in die Politik eingebracht.
    Das stimmt so nicht. Es war Jimmy Carter der sein evangelikales Christentum zum ersten mal erfolgreich eingesetzt hat...im übrigen gegen einen Mormonen der ansonsten beste Chancen auf das Weiße Haus gehabt hätte.

    Zitat von joe49 Beitrag anzeigen
    Romney wird wohl das Rennen um die Kandidatur machen, was nicht zuletzt an seiner Kapitalstaerke liegt, ob aber die Evangelisten ihn mehrheitlich waehlen oder der Wahl im November fernbleiben sei dahingestellt,
    Die Evangelisten werden ganz sicher der Wahl fernbleiben, sie sind schließlich schon seit Jahrhunderten tot. Außer natürlich es geschieht etwas wie in Matthäus 27:52 und die Zombies wandern durch die Straßen...ob die dann aber zur Wahl zugelassen sind wage ich zu bezweifeln.
  5. #54

    Das eigentlich Reale

    Zitat von ergo_789 Beitrag anzeigen
    Platons Ideen haben mit Gedanken wenig zu tun. Er hat sie in einer eigenen, intelligiblen Welt angesiedelt, die unabhängig von unseren Gedanken existiert. Das Wort "idea" hat zu der von Ihnen kolportierten Verwirrung beigetragen, weshalb man heute in der Forschung mehr und mehr von Platons Formenlehre spricht und nicht wie zuvor von seiner Ideenlehre.
    sind die Ideen oder Formen. Damit geht der Verweis auf Platon, wie so Vieles hier in der SPON blogosphere, nach hinten los.

    Im übrigen stimme ich hier jedem blogger zu, dem der Fokus auf die US primaries auf die Nerven geht. Zum einen ist das deutsche Publikum, Gott sei Dank, in Amerika immer noch nicht wahlberechtigt, zum anderen ist die Berichterstattung sehr einseitig, i.e. eindeutig zugunsten des Amtsinhabers.

    Interessant finde ich allerdings das Ausmass der Intoleranz gegenüber Christenmenschen, wie sie hier in vielen Beiträgen zutage tritt.

    Egal wie man zu der Religion der Mormonen steht, man sollte zumindest ein paar Fakten zur Kenntnis nehmen, z.B. dass der Staat Utah die niedrigste Kriminalitätsrate hat und im US-Durchschnitt wirtschaftlich sehr gut dastehen. Nach neueren Umfragen sind die Einwohner von Utah die glücklichsten US Bürger. Ihre Tüchtigkeit und Hilfsbereitschaft sind Legende. Als neulich ein PKW von einer Brücke in einen Fluss gestürzt ist, haben sofort mehrere Autos angehalten. Die Fahrer verliessen sofort ihre Autos und sprangen in den Fluss um die Passagiere aus dem im Fluss liegenden Wagen zu befreien. An derartige Bilder aus Deutschland vermag ich mich nicht zu erinnern.
  6. #55

    nee

    Zitat von Atheist_Crusader Beitrag anzeigen
    Das stimmt so nicht. Buddha zum Beispiel hat selbst gesagt, man solle all seine Lehren immer wieder für sich selbst überprüfen.

    Allerdings ist der Buddhismus auch keine sonderlich aggressive Religion. Genaugenommen ist er so ziemlich büerall auf dem Rückzug, wo andere Reglionen mit Gewqalt durchgesetzt werden.
    Buddha ist ja auch kein Gott, eher Philosoph.
    Trotzdem hat auch der Buddhismus mit seinem Geisterglauben, seiner Männerdominanz etliche Schwachstellen.
    Allerdings ist die Sanftheit eine wirkliche Stärke.
    Andere Religionen, vorrangig Christen, haben massenhaft vom Buddhismus geklaut. Dies wurde dann frech als eigenes Gedankengut verkauft. In diesem Sinne könnten die 10 Gebote auch von Guttenberg sein ;)
  7. #56

    Zitat von pirx64 Beitrag anzeigen
    Polygamie hängt den Mormonen noch nach, obwohl heute gar nicht mehr bei ihnen zugelassen.
    Das war einmal zu einer Zeit, als sie als Siedler unterwegs waren. Und die Sterblichkeit unter Männern höher wie unter Drauen. Und da machte es Sinn, das die Witwen nicht ohne Versorger dastanden.
    Das machte keinen Sinn, das war schlichtweg bescheuert. Anstatt die Ursache des Problems zu bekämpfen, nämlich dass Frauen dem Mann untergestellt waren, hat man es nur noch verstärkt. Typisch für Religion, es geht eben nicht um Vernunft sondern um die Durchsetzung absurder bishin zu völlig kranken Vorstellungen.
  8. #57

    ...vermag ich mich nicht zu erinnern

    Zitat von tennessean Beitrag anzeigen
    Als neulich ein PKW von einer Brücke in einen Fluss gestürzt ist, haben sofort mehrere Autos angehalten. Die Fahrer verliessen sofort ihre Autos und sprangen in den Fluss um die Passagiere aus dem im Fluss liegenden Wagen zu befreien.

    An derartige Bilder aus Deutschland vermag ich mich nicht zu erinnern.
    Wieviele Autos, die von einer Brücke in einen Fluss stürzten, haben Sie denn in Deutschland gesehen?

    Vielleicht können Sie sich an nichts erinnern, weil Sie in Deutschland überhaupt noch keine Auto in einen Fluss stürzen sahen.

    Was Sie da behaupten, ist diffamierend und bei politisch unterschiedlichen Positionen, wie bei diesen Vorwahlen üblich, wohl der angesagte Stil, Andersdenkende in den Senkel zu stellen.
  9. #58

    Erkenntnis

    Zitat von SethSteiner Beitrag anzeigen
    Das machte keinen Sinn, das war schlichtweg bescheuert. Anstatt die Ursache des Problems zu bekämpfen, nämlich dass Frauen dem Mann untergestellt waren, hat man es nur noch verstärkt. Typisch für Religion, es geht eben nicht um Vernunft sondern um die Durchsetzung absurder bishin zu völlig kranken Vorstellungen.
    Was kann uns Beseres passieren, als zu erkennen, was wirklich mit uns los ist.
  10. #59

    Vorbei ist auch daneben

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Wieviele Autos, die von einer Brücke in einen Fluss stürzten, haben Sie denn in Deutschland gesehen?

    Vielleicht können Sie sich an nichts erinnern, weil Sie in Deutschland überhaupt noch keine Auto in einen Fluss stürzen sahen.

    Was Sie da behaupten, ist diffamierend und bei politisch unterschiedlichen Positionen, wie bei diesen Vorwahlen üblich, wohl der angesagte Stil, Andersdenkende in den Senkel zu stellen.
    Voellig an meinem Beitrag vorbei, in dem es um die Hilfsbereitschaft und Tüchtigkeit der Mormonen ging. Ich habe ja gar nicht in Abrede gestellt, dass es auch in D hilfsbereite Menschen gibt. Die bemerkenswerten Bilder kamen allerdings aus Utah und nicht aus D.

    Was die vielen voreingenommenen und von Unwissenheit geprägten Stellungnahmen gegen die Republikaner hier in der blogosphere angeht, so können Sie sicher sein, dass sie 99.99% der Amerikaner am Hintern vorbei gehen. Klar, jeder darf seinen Senf dazugeben, das hat bei uns Tradition. Umgekehrt gibt es natürlich keine Verpflichtung, sich den Senf auch aufs Brot schmieren zu lassen.

    Die Mehrzahl der blogger hier war vermutlich noch nie in Amerika, bezieht ihr Wissen über die USA aus SPIEGEL und SPON und weiss noch nicht einmal, wie die Hauptstadt von Utah heisst. Warum sollte man die "Kritik" von solchen Leuten ernst nehmen?


TOP



TOP