dapdFührungsstreit, Wahlniederlagen, drohende Pleiten in Schleswig-Holstein und NRW: Die Linke plagt sich mit vielen Problemen und hat nach SPIEGEL-Informationen jetzt ein weiteres - die Mitgliederzahl ist erstmals seit der Fusion von Linkspartei und WASG unter 70.000 gesunken. Gregor Gysi ist genervt.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...826114,00.html
Ich finde diese Entwicklung sehr schade und werde die Linke ganz sicher in S-H wählen. Höre ich Herrn Gysi z. B. in Talkshows, kann ich ihm immer völlig zustimmen. Ich sehe da weniger in die Vergangenheit; das Heute zählt. Was die Führungsspitze anbelangt, sind das in der Tat nicht die richtigen Leute.
Die "Linke" ist für nichts eine Alternative. Nicht einmal der SPD können sie Konkurrenz machen. Es ist eine Regionalpartei die von Nostalgie lebt. Ein Herr Bartsch der abends mit seinem Sohn betet, ein Herr Matschie der nicht regieren will, wer braucht so etwas.
Dann wähle ich doch lieber die Piraten, das klingt ein wenig wie Schutz der Bürgerrechte.
Na, ist wieder mal das Ende der LINKEn nahe? Sind denn demnaechst irgendwo Wahlen? Ah ja - stimmt ja. Na dann....
"unter Berufung auf ein internes Papier des Parteivorstandes: Wird der Negativtrend nicht gestoppt, könnte die Zahl der Mitglieder 2020 auf rund 58.000 zurückgehen."
Ich wage mal die Prognose, dass es im Jahr 2099 3 Mitglieder sind. Jetzt sage keiner, mein Kaffeesatz sei unserioes.
Da die LINKE in NRW um die 5-Prozent-Huerde gehandelt wird, kann man sich vorstellen, wie die Berichterstattung bis zur Wahl aussehen wird.
die Partei die durchaus soziale Thesen vertritt könnte deutlich besser dastehen. Aber die DDR Nostalgie, keine eindeutige Verurteilung der DDR ("die DDR war kein Unrechtsstaat") machen aber die Partei für die allermeisten nicht wählbar, wenn da nicht bald was passiert ist die Linke entgültig gescheitert..
Stimmt. Besonders seit Schroeder haben wir gelernt: SO geht sPD. Na dann....
Aber meines Wissens sind eine ganze Menge Waehler und Mitglieder von der sPD zur LINKEn gewechselt. Wenn das nicht Konkurrenz ist, was dann?
Wo ist das Problem? Jesus und Marx haben das Wohl der gleichen Klientel im Blick. Ich weiss nicht ,ob Beten hilft, schaden tut es sicher nicht.
Hat er das so gesagt? Nun ja, ohne passende Partner muss er sich da auch keine Gedanken machen.
Aber vielleicht ist Ihnen ein Herr Gabriel lieber, der Merkels Union erklaertermassen nicht als Gegner ansieht. Wer braucht SO ETWAS?
Na, immerhin, Hauptsache, es KLINGT so.
ist die Linke nicht ganz unschuldig an ihrer momentanen Situation..
Ihr blasses und in jeden Fettnapf tretendes Führungsduo, Betonsozialisten, die in den alten BL nicht vermittelbar sind, Streit und Grabenkämpfe, sichtbar bis in die kleinsten Ortsverbände hinein und ein Lafontaine, dessen Spiel für das eigene Ego zu plump und durchschaubar ist.
Schade, vom Inhalt her ist die Linke für mich die einzige Opposition in dieser gleichgeschalteten Politik- und Medienlandschaft.
Trauten sich doch einzig Abgeordnete der Linken G. Gras zu verteidigen und die Einheitsmeinung an sich aller Parteien anzuprangern- Respekt..!
Jetzt springen halt alle auf den fahrenden Zug der Piraten auf, leider- denn für mich hat diese Gruppierung noch überhaupt nichts zuwege gebracht, und bekanntlich fegen neue Besen gut..
Es geht bei den nächsten LTW um das Überleben der Partei "die Linke"!
Was soll ich wählen- die Piraten, nö.. DKP oder MLDP- hmm wer weiß..
Am Anfang herrschte Begeisterung, ich arbeitete intensiv mit. Aber immer mehr zeigte sich, dass diese Partei die Basis total hängen lässt. Wie sollen Arbeitslose und Kleinstrentner mit ihrem wenigen Geld das Ausführen der Wahlkämpfe finanzieren? Das Geld bleibt fast alles in Berlin, auch das für die Wahlkampfkostenrückerstattung. Die Basis darf die Arbeit machen, die da oben lassen sich alles gut bezahlen...
Zudem fordert DIE LINKE viel zu wenig für die ärmsten der Gesellschaft.
Eine Mindestente von 900 Euro fordert sie, das bekommt aber schon ein Grundhilfeempfänger z.b.in München (incl. Mietanteil und Krankenkasse).
Warum soll er dann die Linkspartei wählen?
Im Gesundheitssektor zahlen die Kassen immer weniger für die Patienten. Mieten werden immer unbezahlbarer. Die gesamten Kosten, die ein Mensch für den Lebensunterhalt braucht, steigen ständig. Weder gegen die irrsinnig hohen Strompreise und gegen die hohen Bezinpreise argumentiert die Linkspartei richtig, denn die wahnsinnig hohen Steuern machen so teuer, aber dagegen wird nichts gesagt.
Die Enttäuschung über die schwachen Forderungen der Linkspartei breitet sich immer weiter unter den noch verbliebenen Mitgliedern aus.
Neue kommen nicht mehr.
Ich sehe das Ende dieser Partei nahen.
Dabei hatte Oskar Lafontaine noch letztes Jahr gesagt: "Die Linkspartei braucht ein Programm, von dem Alt und Jung begeistert sind". Davon ist sie aber weiter entfernt, als je zuvor.
Ich meine, DIE LINKE ist nicht sozial genug. Deshalb wird sie von vielen Menschen nicht mehr als "ihre" Partei betrachtet und ganz einfach nicht gewählt.