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Mitgliederschwund: Die Linke blutet aus

dapdFührungsstreit, Wahlniederlagen, drohende Pleiten in Schleswig-Holstein und NRW: Die Linke plagt sich mit vielen Problemen und hat nach SPIEGEL-Informationen jetzt ein weiteres - die Mitgliederzahl ist erstmals seit der Fusion von Linkspartei und WASG unter 70.000 gesunken. Gregor Gysi ist genervt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...826114,00.html
  1. #110

    Zitat von warndtbewohner Beitrag anzeigen
    die Partei die durchaus soziale Thesen vertritt könnte deutlich besser dastehen. Aber die DDR Nostalgie, keine eindeutige Verurteilung der DDR ("die DDR war kein Unrechtsstaat") machen aber die Partei für die allermeisten nicht wählbar, wenn da nicht bald was passiert ist die Linke entgültig gescheitert..
    Seltsam nur, die CDU z.B sagt bis heute klar und deutlich, dass das dritte Reich ein Rechtsstaat war und ist gerade deswegen für sehr viele wählbar.
  2. #111

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Führungsstreit, Wahlniederlagen, drohende Pleiten in Schleswig-Holstein und NRW: Die Linke plagt sich mit vielen Problemen und hat nach SPIEGEL-Informationen jetzt ein weiteres - die Mitgliederzahl ist erstmals seit der Fusion von Linkspartei und WASG unter 70.000 gesunken. Gregor Gysi ist genervt.

    Mitgliederschwund: Die Linke blutet aus - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Na ja, sie scheitern an der eigenen Unzulänglichkeit und Perspektivlosigkeit. An Stelle der Parteimitglieder kann man sich sehr wohl fragen, ob es keine ernstzunehmenden Führungskräfte gibt, oder die "nur" nicht hochkommen. Die Zeiten, in denen man Gysi vielleicht wegen seiner Schlagfertigkeit und Sympathie für linke Underdogs folgen mochte sind vorbei - er ist nur noch ein verbitterter politischer Giftzwerg. Über Lafo geht die Zeit allmählich auch hinweg, und die Bemühungen, aus ihm als Zugperson Kapital zu schlagen, werden auch immer verkrampfter.
  3. #112

    Zitat von box-horn Beitrag anzeigen
    Na ja, sie scheitern an der eigenen Unzulänglichkeit und Perspektivlosigkeit. An Stelle der Parteimitglieder kann man sich sehr wohl fragen, ob es keine ernstzunehmenden Führungskräfte gibt, oder die "nur" nicht hochkommen. Die Zeiten, in denen man Gysi vielleicht wegen seiner Schlagfertigkeit und Sympathie für linke Underdogs folgen mochte sind vorbei - er ist nur noch ein verbitterter politischer Giftzwerg. Über Lafo geht die Zeit allmählich auch hinweg, und die Bemühungen, aus ihm als Zugperson Kapital zu schlagen, werden auch immer verkrampfter.
    Schon richtig, was Gysi äußerst, ist Gift, wie jede Medizin für eine Krankheit Gift ist.

    Da es unabweisbar ist, dass Gysi so gut wie immer reine Fakten liefert (problemlos nachzukontrollieren), sagen solchze Äußerungen über seine Reden eigentlich nur etwas über die Äußerer aus.
  4. #113

    Zitat von sponcon Beitrag anzeigen
    Herr Matschie ist seit 1999 Landesvorsitzender der SPD in Thüringen. Er hat demzufolge gar nix mit den Linken zu tun.
    Matschie, das war ja die Sache mit der SPD, die nichtmal dann einen Ministerpräsidenten stellen wollte, als die Linke sagte: okay, einer von uns muss es nicht sein, wir wollen ja nur, dass in diesem Land endlich wieder soziale (also dem GG entsprechende) Politik gemacht wird.

    Aber es gibt eh nur einen Grund, weshalb die SPD mit der Linken nicht koalieren will: weil Sie dann ihr eigenes Wahlprogramm umsetzen könnte uns müsste und da dient ja nur zum Stimmenfang, ansonsten sind die glasklar auf CDU-WiestoppfichmirundmeinemKlienteldieTaschenvoll-Kurs.








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