dapdFührungsstreit, Wahlniederlagen, drohende Pleiten in Schleswig-Holstein und NRW: Die Linke plagt sich mit vielen Problemen und hat nach SPIEGEL-Informationen jetzt ein weiteres - die Mitgliederzahl ist erstmals seit der Fusion von Linkspartei und WASG unter 70.000 gesunken. Gregor Gysi ist genervt.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...826114,00.html
Na ja, sie scheitern an der eigenen Unzulänglichkeit und Perspektivlosigkeit. An Stelle der Parteimitglieder kann man sich sehr wohl fragen, ob es keine ernstzunehmenden Führungskräfte gibt, oder die "nur" nicht hochkommen. Die Zeiten, in denen man Gysi vielleicht wegen seiner Schlagfertigkeit und Sympathie für linke Underdogs folgen mochte sind vorbei - er ist nur noch ein verbitterter politischer Giftzwerg. Über Lafo geht die Zeit allmählich auch hinweg, und die Bemühungen, aus ihm als Zugperson Kapital zu schlagen, werden auch immer verkrampfter.
Matschie, das war ja die Sache mit der SPD, die nichtmal dann einen Ministerpräsidenten stellen wollte, als die Linke sagte: okay, einer von uns muss es nicht sein, wir wollen ja nur, dass in diesem Land endlich wieder soziale (also dem GG entsprechende) Politik gemacht wird.
Aber es gibt eh nur einen Grund, weshalb die SPD mit der Linken nicht koalieren will: weil Sie dann ihr eigenes Wahlprogramm umsetzen könnte uns müsste und da dient ja nur zum Stimmenfang, ansonsten sind die glasklar auf CDU-WiestoppfichmirundmeinemKlienteldieTaschenvoll-Kurs.