Mitarbeiter bei Abercrombie & Fitch: Seid makellos!

DPAMichael Jeffries ist Chef der Kultmarke Abercrombie & Fitch und ein Kontrollfreak. Wer an Bord seines Jets arbeitet, muss nach der Firma riechen, rasiert sein, Flipflops tragen, seine Wortwahl bedenken - und wissen, wann weiße und wann schwarze Handschuhe anzulegen sind.

Abercrombie & Fitch: Michael Jeffries strenge Regeln fürs Personal - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Kleider machen Leute! Leider nehmen das noch immer all zu viele Menschen allzu ernst!
  2. #2

    Irgendwie krank.

    Dass solch ein "Konzept" funktioniert, zeigt nur, dass ein Teil der Menschen, die sich momentan auf der Erde befinden, hoffnungslos verblödet ist. Das trifft auf die Mitarbeiter (wer macht solch einen Unsinn mit?) und insbesondere auf die Kunden dieser Firma zu.
  3. #3

    Trend

    Was hier zugespitzt suggeriert wird:
    Du bist nur etwas, wenn du jung und gutaussehend bist und über einen makellosen Körper verfügst.

    Kein Wunder, dass da so viele Menschen depressiv werden, sobald o.g. Parameter nicht mehr gegeben sind bzw. vergangen sind.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Michael Jeffries ist Chef der Kultmarke Abercrombie & Fitch und ein Kontrollfreak. Wer an Bord seines Jets arbeitet, muss nach der Firma riechen, rasiert sein, Flipflops tragen, seine Wortwahl bedenken - und wissen, wann weiße und wann schwarze Handschuhe anzulegen sind.

    Abercrombie & Fitch: Michael Jeffries strenge Regeln fürs Personal - SPIEGEL ONLINE
    Danke für diesen Artikel. Jetzt weiß ich, welche Klamotten ich in Zukunft NICHT kaufen werde.
  5. #5

    Wer Kleidung einer bestimmten Marke trägt, um dem Zeitgeist zu entsprechen und "hip" zu sein, der tut mir leid. Ich wähle meine Kleidung danach aus, was MIR gefällt und vor allem wie die Verarbeitungsqualität ist und nicht nach Firmenlogo.
  6. #6

    @spon-facebook-10000051328 ("...diktatorische Stalinisten").
    Ein blöder Vergleich. Niemand ist gezwungen dort zu arbeiten oder zu kaufen. Das ist bei Diktatoren meist anders.
    Ich kann mit diesen Methoden auch nichts anfangen. Aber die offensichtlich gut trainierten Mitarbeiter haben sich ihren Arbeitsplatz selbst ausgesucht.
  7. #7

    tobih

    ...ich war gerade gestern mal aus neugierde in einem dieser läden: schleimige model-bedienungen, ein laden der so dunkel gestaltet ist, daß man die zum kauf angebotenen produkte nicht sieht, viel zu laute musik, einfache kleidung mit riesen-markenlogos (irgendwie gehört für mich zu einem modeunternehmen in dieser presiklasse mehr, als das logo möglichst groß auf ein eifarbiges t-shirt oder hemd zu drucken...) und dann ne ewige wartezeit an der umkleide: das war ein one-timer: ich kann nicht verstehen, wie man mit so einem konzept erfolg haben kann, es ist mir unbegreiflich, daß es leute gibt, die diesen balleyhoo als mitarbeiter mitmachen und es ist mir ebenso unbegreiflich, daß es leute gibt, die in so einem laden gerne einkaufen. die "philosophie" dieses neureichen unternehmers ist schlichtweg zum kotzen und widert mich an: ich wünsche diesem unternehmen alles pech der welt!
  8. #8

    Was für ein Laden...

    Hatte kürzlich ein paar Tage in einer Stadt mit A&F-Filiale zu tun und lief mehrfach ahnungsloserweise an dem Schuppen vorbei. Zuerst hielt ich es für eine Bar oder Disco, als ich beim nächsten Vorbeigehen im Dunkeln ein paar halbnackte Typen erblickte, für einen Schwulenclub. Erst beim nächsten Mal nahm ich das eher unauffällige A&F-Firmenschild wahr. Dann war's natürlich klar... Ich frage mich nur, wer in diesem Baumwoll-Darkroom Klamotten kauft? Ernsthaft beurteilen, was man da erwirbt, kann man bei dem Funzellicht sicher nicht.

    Was den Chef angeht: Hat er es schon auf die Seiten von AwfulPlasticSurgery geschafft?
  9. #9

    Flugbegleiter und Zahlmeister

    Stewart - das ist mal wieder bestes Jungjournalisten-Denglisch. Wie wäre statt dessen mit Steward?