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Mit Vollgas*an die Uni: Die Turbo-Studenten
In den Hörsaal, wenn andere Ferien machen und zwei Semester studieren in einem Sommer - wer macht denn sowas? Theresa, Korbinian, Astrid und Hans-Christian wollen der Erstsemester-Flut im Herbst ausweichen und wählten den Turbozugang an die Unis. Ihre Mitschüler hielten sie für bescheuert.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...764600,00.html
- #1 26.05.2011 05:26 von
- #2 26.05.2011 05:45 von
- #3 26.05.2011 06:41 von OlafKoeln
- #4 26.05.2011 06:54 von
Geht alles
Natürlich, kann man das Durchziehen.
Vor der Prüfung den Stoff reinziehen, Nach der Prüfung wieder vergessen.
Ob man das allerdings auch Studium nennen kann ist eine andere Frage.
Das meiste habe ich in meinem Studium in Veranstaltungen gelernt, die keine Pflichtveranstaltungen waren. Den hier waren Dozenten denen das Thema am Herzen lag und Studenten die sich für das Thema wirklich interessierten.
Ich habe z. B. 2 Nebenfächer gewählt obwohl ich mich nur in einem musste prüfen lassen. Ich habe Blockseminare von Externen besucht die ich für die Prüfungen garnicht brauchte.
Studieren heißt auch, nach links und rechts schauen, und das kostet auch Zeit. - #5 26.05.2011 07:23 von
Generation Burnout
Richtig so. Zentralabi durchackern und dann direkt weiter an die Uni weil man ja eh noch in der Lernphase ist. Noch ein bisschen was aufholen weil man in der Regelstudienzeit fertig werden und nen guten Abschluss haben will und noch was nebenher machen weils einen interessiert, Praktika, Blockseminare und für Klausuren lernen in der vorlesungsfreien Zeit.
Hab ich auch so gemacht (damals noch ohne Zentralabi). Zwischendurch noch Bund und nebenher studiert. Erster Bachelor-Jahrgang mit allen Querelen und Umstellungsschwierigkeiten. Dito im Master. Erkenntnis kurz vor Studienabschluss: Es war unnötig und völlig bescheuert sich so zu stressen. Ein Jahr mehr oder weniger interessiert hinterher ja doch keinen.
Diese südkoreanische Arbeitsmentalität ist alles andere als nachahmenswert. - #6 26.05.2011 07:24 von
Jung sein, alle Möglichkeiten noch offen haben...
Jeder muss selbst wissen, was er/sie da tut. Die Zeit zwischen Schule und Studium ist allerdings eine der ganz wenigen Phasen im Leben, in denen man auch mal längere Zeit reisen, sich orientieren, oder einfach mal innehalten, und ausspannen kann. Jung sein, alle Möglichkeiten noch offen haben - so was kommt in dieser Form nie wieder.
Klar, man kann auch später ein Sabbatjahr einlegen - aber wer macht es schon, bzw. wer kann es sich leisten ? Und wenn - dann dient das eher der Erholung, um dem Burnout zu entkommen. So ist doch die Realität.
Die jungen Dinger wissen nicht, was sie da tun. Wahrscheinlich merken sie es später, oder auch nicht. - #7 26.05.2011 07:29 von
gegen titelzwang!
Bleibt nur zu hoffen, dass sie nie psychisch instabil werden (Verlust der Liebe, Familie ...es kann so vieles passieren!)
Denn dann rauchen Leute, die wie irre arbeiten, ab.
Den Burn-Out-Bericht gab es neulich, in meinem Bekanntenkreis hat es auch 3 Menschen erwischt: Alle im vorletzten Semester, alle ihr Studium eben auf die Art und Weise durchgezogen (Nur Arbeit, Freizeit bestand aus "Kaffee trinken in der Mittagspause).
Dafür sind jetzt 3 Psychologen-Arbeitsplätze bis auf Weiteres gesichert. - #8 26.05.2011 07:41 von
Da freut sich Mami und Papi
Finde ich schrecklich, diese Zuchtpferde. Sozusagen, nichts erlebt und schon Doktor. Für mich in absolutes Unding unserer Gesellschaft.
- #9 26.05.2011 08:08 von
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