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Misstrauen gegen Sparwillen: Bundesregierung*rechnet griechisches Euro-Aus durch

Lange galt dieser Schritt als unvorstellbar - doch nun trifft Deutschland Vorkehrungen: Nach SPIEGEL-Informationen stellt sich die Bundesregierung auf einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion ein. Sie lässt drei Szenarien durchspielen - darunter ein besonders negatives.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...797451,00.html
  1. #200

    Anschreiben ggen die SPON-Zensur:

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    tolle Idee:

    Zitat von regierungs4tel Beitrag anzeigen
    Namens-Vorschlag für die neue Währung: Fiasko.
    Jeder streicht durch/überschreibt EURO und schreibt FIASKO auf alle seine Geldscheine.
    Die werden dann in Umlauf gebracht.
    Bildbeispiel hier:

    http://www.imagebam.com/image/4351b8159053605

    Mitmachen!

    PS: Das ist die Nummer 2, die Nummer 1 behalte ich
    ####

    Habe schon den ersten FIASKO:

    http://www.imagebam.com/image/4351b8159053605
    ####
  2. #201

    Die EU weiter entwickeln

    Zitat von deppvomdienst Beitrag anzeigen
    Es hat keinen Zweck die Augen davor zu verschließen, was nach dem Einstellen der Griechenland-Hilfen passieren würde. Den Staat erstmal in die Zahlungsunfähigkeit zu schicken, ist nichts anderes, als eine Mauer gewollter Ignoranz zu bauen.

    Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, was uns diverse Hilfen und Aktionen für Regionen wie Bosnien, Montenegro, Kosovo, ... kosten, aber mindestens in dieser Liga würde ja auch Griechenland spielen.

    Es geht auch darum, den Griechen das Recht auf Freizügigkeit, EU-Niederlassungsfreiheit, freier Waren- und Dienstleistungsverkehr, Schengen, ... neu zu definieren. Was meinen Sie hierzu?

    Der politische Fehler liegt darin, die Griechen noch 2 Jahre weiter zappeln gelassen zu haben. Aber das ist nicht deren Schuld. Das wirklich Schlimme ist das Kontrollversagen - außerhalb Griechenlands. Wie konnte der Besch*** in so ziemlich sämtlichen griechischen Statistiken über Wirtschaft so lange unentdeckt bleiben? Auch hierbei würde der Rausschmiss Griechenlands nichts zur Aufklärung beitragen.

    Nee, nee: wir kommen nicht umhin festzustellen, dass das, was die Bundesregierung jetzt im Schilde führt, das weitere Vermurksen des Murkses ist, den Angie uns eingebrückt hat.
    Das Europrojekt.
    Es ist heute klar dass das Europrojekt fuer Europa eine Bruecke zu weit war.

    Teilweise wurde es vom gleichzeitigen Aufstieg Asiens ueberrollt. Die Dynamik der Weltwirtschaft ist wie ein Orkan und undisziplinierte Staaten liessen sich waehrend dieser Zeit einfach in eine wirtschaftliche Abyss treiben.

    Aber auch die mutmasslichen Retter sind angeschlagen und haben viel Muehe weiterhin aufrecht zu bleiben. Nach der Rettungsaktion sind sowohl Deutschland als auf Frankreich als Staaten ueberschuldet und die Moeglichketi eine zukuenftige Finanzkrise #3 auf vernuenftige Art zu ueberlegen sind schwach.

    Ich selbst bin mir nicht total klar wie Frau Merkel die Eurodisziplin echt verbessern will und kann, aber der Ausstieg und Rauswurf aus der Eurozone gehoeren unbedingt in den Loesungskorb.

    Das EU Projekt.
    Hat schon seit der Montanunion meine totale Zustimmung. Leider waren Europa Idealisten wie Altkanzler Kohl zu euphoristisch um solide Grundmauern zu bauen. Eine Kutsche mit 6 Pferden ist etwas anderes als ein Mob von 27 und es wird noch einiges an Diskurs geben bis sich das alles zusammengelebt hat.

    Bruessel kostet auf der einen Seite zu viel und treibt den Nachen in seine Richtung ohne immer die diversen Absichten der Einzelnen im Auge zu behalten. Auch das demokratische Maturityprofil der einzelnen Mitglieder wird nicht anerkannt.

    Meine Idee - mehr Zeit lassen, Bruessel Geld wegnehmen und an den allegemein akzeptierten Gemeinsamkeiten staerker arbeiten. Das Ziel muss mehr ZUSAMMENHALT sein und nicht mehr Macht fuer Bruessel.

    Versagte Wirtschaften
    Man braucht ein Krankenhaus fuer versagte Wirtschaften und Demokratien. Leider sind die US nicht mehr in der Lage den Euroaeern den Schnuller wieder in den Mund zu stecken wenn diese ihn immer wieder ausspucken, denn das war gerade das was die Montanunion und den Gemeinsamen Markt zusammenhielt.

    Europa muss sich nun selbst am Riemen reissen. Hoffentliche klappt es.
  3. #202

    Mit "aber wir können Freunde bleiben" ...

    Zitat von localpatriot Beitrag anzeigen
    Meine Idee - mehr Zeit lassen, Bruessel Geld wegnehmen und an den allegemein akzeptierten Gemeinsamkeiten staerker arbeiten. Das Ziel muss mehr ZUSAMMENHALT sein und nicht mehr Macht fuer Bruessel.
    ... fangen viele Feindschaften an. Ich weiß nicht warum, aber das "Zurückdrehen" einer eingegangenen Beziehung funktioniert nur selten. So, wie der Volksmund auch recht hat, wenn er sagt "möchtest Du einen Feind, dann leihe einem Freund Geld". Empirische Weisheiten, die man nicht unterschätzen darf, auch wenn sie hin und wieder doch nicht eintreten.

    Nein, an diesem Punkt sind wir vorbei. Jetzt hilft nur noch Augen zu und durch. Und damit auch die Frage beantworten, wie viel uns die griechische Freundschaft wert ist / sein muss.

    Derzeit geht es "nur" um einen Forderungsverzicht. Keinem geht es davon schlechter. Lediglich einige, die heute so viel Geld übrig haben, dass sie es sparen oder anlegen können, werden morgen etwas weniger haben, als sie sich ausrechneten. Pech, verspekuliert!

    Und eben lernen, dass unser Modell vom Sparen schlicht blöde es, so lange wir die Ersparnisse in Staatsverschuldung anlegen ...
  4. #203

    xxx

    Zitat von deppvomdienst Beitrag anzeigen
    ... fangen viele Feindschaften an. Ich weiß nicht warum, aber das "Zurückdrehen" einer eingegangenen Beziehung funktioniert nur selten. So, wie der Volksmund auch recht hat, wenn er sagt "möchtest Du einen Feind, dann leihe einem Freund Geld". Empirische Weisheiten, die man nicht unterschätzen darf, auch wenn sie hin und wieder doch nicht eintreten.

    Nein, an diesem Punkt sind wir vorbei. Jetzt hilft nur noch Augen zu und durch. Und damit auch die Frage beantworten, wie viel uns die griechische Freundschaft wert ist / sein muss.

    Derzeit geht es "nur" um einen Forderungsverzicht. Keinem geht es davon schlechter. Lediglich einige, die heute so viel Geld übrig haben, dass sie es sparen oder anlegen können, werden morgen etwas weniger haben, als sie sich ausrechneten. Pech, verspekuliert!

    Und eben lernen, dass unser Modell vom Sparen schlicht blöde es, so lange wir die Ersparnisse in Staatsverschuldung anlegen ...
    Ich möchte ganz einfach nicht der stetige Depp vom Dienst sein. Zum Beispiel wenn ich Staatsanleihen kaufe. "Pech, verspekuliert!" Bis vor zwei Jahren wußte ich noch nicht das Staatsanleihen eine Hoch-Risiko- Anlage sind. Man lernt nie aus. Also:
    Die griechische Freundschaft ist mir nebenbei auch nicht einen weiteren Pfifferling wert. Pech, verspekuliert habt ihr euch.
  5. #204

    eine teilung der euro zone ........

    waere jetzt angebracht. euro-nord, euro-sued ..........

    da koennen die mittelmeer laender ihre probleme ueber das drucken bunter scheine loesen und der norden kann eine solide haushaltsfuerhrung an den tag legen.

    die mittelmeerlaender inkl z.t. frankreich werden niemals eine solide haushaltsfuerhrung verstehen. jetzt haben sie mal ein paar jahre gut auf kosten anderer gelebt, nun gehts zurueck zur hirtenwirtschaft.

    merkel wach auf .......
  6. #205

    Ich möchte das auch nicht

    Zitat von Schleswig Beitrag anzeigen
    Ich möchte ganz einfach nicht der stetige Depp vom Dienst sein. Zum Beispiel wenn ich Staatsanleihen kaufe. "Pech, verspekuliert!" Bis vor zwei Jahren wußte ich noch nicht das Staatsanleihen eine Hoch-Risiko- Anlage sind. Man lernt nie aus. Also:
    Die griechische Freundschaft ist mir nebenbei auch nicht einen weiteren Pfifferling wert. Pech, verspekuliert habt ihr euch.
    aber es ist nunmal so gekommen. Nur zweitrangig wegen Griechenland, die Hauptschuld liegt in einem Gesellschaftsmodell, das dem Staat Allmächtigkeit zuweist - solange er einem im Privatleben in Ruhe lässt. Gescheitert ist der Rettungsschirm, den der Staat über den Bürgern aufgebaut hat: Spart um Euer Leben, dann habt ihr später ...

    Jeder Volkswirt und jeder Betriebswirt weiß, dass Sparen und sparsam leben zwei völlig verschiedene Sachen sind. Sparen lohnt sich nur, wenn man sein Geld an jemanden gibt, der zur jeweiligen Zeit etwas sinnvolleres damit anstellen kann als man selbst. Na ja - und unsere Politik - parteiübergreifend - hielt es für eine gute Idee, eine kapitalgedeckte Altersvorsorge zu betreiben, deren Beträge nur in Staatsverschuldung eine Anlage finden konnten. Rückzahlung? Völlig unklar! Griechenland ist nur das erste Land, das aus diesem gemeinsamen Spiel aussteigen muss. Wir könnten uns glücklich schätzen, wenn es nur bei deren Einsatz geblieben wäre, wenn in 15 Jahren die Bücher geschlossen werden.

    Das Schlimme ist, dass das Kalkül von Angie aufgehen könnte. Indem man Griechenland aus dem Euro amputiert, tut man so, als ob das System tragfähig wäre - und erkauft sich weitere Zeit. Siehe die Etatplanung zu unserem Haushalt 2012, wo von Schuldenreduktion weniger als nichts zu erkennen ist.

    Haben Sie schon mal überlegt, dass eine "Schuldenbremse" nichts über Tilgung aussagt, sondern nur etwas darüber, dass der Anstieg der Schulden gestoppt werden soll? Sich dermaßen für eine Selbstverständlichkeit feiern zu lassen, ist dreist.

    Und die FDP möchte gerne für die Pflegeversicherung den nächsten Kapitalstock aufbauen ... Kapiert haben die rein gar nichts!

    Insofern ist es auch müßig, zwischen einem Nord-, Süd-, Ost-, West- oder anderem Rest-Euro auswählen zu lassen.

    "Die Märkte" haben mit der Pleite Griechenlands eine Pleite der westlichen Demokratie aufgedeckt. Das nicht anerkennen zu wollen, wird als Fehler der ersten 15 Jahre des 21. Jahrhunderts in die Geschichtsbücher eingehen. Nach dem Sozialismus hat auch das "bessere" demokratische System fertig. Was bleiben wird, sind "die Märkte" und Religionen. Beides gibt es schon seit 7.500 Jahren.
  7. #206

    Neue Punkte setzen

    Zitat von deppvomdienst Beitrag anzeigen
    ... fangen viele Feindschaften an. Ich weiß nicht warum, aber das "Zurückdrehen" einer eingegangenen Beziehung funktioniert nur selten. So, wie der Volksmund auch recht hat, wenn er sagt "möchtest Du einen Feind, dann leihe einem Freund Geld". Empirische Weisheiten, die .......
    Wir sind wo wir sind, auch in Bezug auf die EU.
    Jedoch bringt sollte man von Zeit zu Zeit neue Zielpunkte setzen und das Konzept des gemeinsamen Zusammenlebens hat heute mehr wert als ein weiterer Macht und Verwaltungsausbau in Bruessel.

    Die EU ist bereit in drei Teile gespalten:
    - der Euroklub
    - Grossbritannien
    -die nicht Euromitglieder.

    Bis die Finanzkrise vorbei ist wird es noch einiges an boesen Worten geben und mir scheint die Zeit ist gekommen in 'Gemeinsamkeiten' zu investieren.

    In Honolulu trifft sich gerade APEC und gruendet eine neue Freihandelszone mit dem spezifischen Ziel das Gegengewicht zur EU zu bilden. Der Druck zum eurpaeischen Zusammenleben wird sich dadurch staerken. Zusammenschnueren hat in Europa noch nie was gebracht. Aber die Gemeinsamkeit staerken und jeden zum Mitmachen zu bewegen scheint in jeder Hinsicht positiv.
  8. #207

    Endlich!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lange galt dieser Schritt als unvorstellbar - doch nun trifft Deutschland Vorkehrungen: Nach SPIEGEL-Informationen stellt sich die Bundesregierung auf einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion ein. Sie lässt drei Szenarien durchspielen - darunter ein besonders negatives.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...797451,00.html
    Das wird auch Zeit. Schon vor 1 1/2 Jahren hätte man diese Option in Betracht ziehen müssen. Sehr wahrscheinlich wäre die Euro-Zone mit einem raschen Ausschluss Griechenlands überhaupt nicht in eine Schieflage gekommen.
  9. #208

    Das ist auch meine Ansicht!

    Zitat von badsch Beitrag anzeigen
    Das wird auch Zeit. Schon vor 1 1/2 Jahren hätte man diese Option in Betracht ziehen müssen. Sehr wahrscheinlich wäre die Euro-Zone mit einem raschen Ausschluss Griechenlands überhaupt nicht in eine Schieflage gekommen.
    Austritt aus der Euro-Zone muss ja nicht bedeuten, dass man Griechenland fallen lässt. Es kann durchaus bedeuten, dass man Griechenland hilft wieder auf die Beine zu kommen, aber natürlich unter Erfüllung von Auflagen.

    Und die wichtigste Auflage sollte sein: Die Verwaltung in Ordnung zu bringen. Wer keine Ahnung hat, was im Land geschieht und wie es mit den Finanzen aussieht, der kann ein Land auch nicht vernünftig regieren.

    Man bedenke nur, dass viele Gemeinden über keine Buchhhaltung verfügen! Da weiß man natürlich toll Bescheid über Einnahmen und Ausgaben!

    Und wenn jetzt die griechische Regierung droht, Steuersünder an den Pranger zu stellen, dann ist dies ein Armutszeugnis für die Finanzverwaltung und die Justiz. Nicht an den Pranger, in den Knast müssen diese Leute!








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